📚 Hundeerziehung und NĂŒtzliches

Mit dem Hund in den Urlaub

Urlaub mit Hund? Aber klar doch!

Urlaub, wer liebt sie nicht, die Zeit ohne Termine und Verpflichtungen, wo man ausschlafen und schöne Dinge erleben kann, ganz weit weg vom Alltagsstress. Und natĂŒrlich ist der Urlaub am schönsten, wenn man verreisen kann, an andere Orte, wo spannende Abenteuer auf einen warten. Aber nicht nur wir Menschen lieben so eine kleine Auszeit vom Alltagstrubel, denn auch unseren Hunden tut so eine kleine Auszeit gut. Und natĂŒrlich freuen sich auch unsere Hunde, wenn sie neue Abenteuer mit ihren Lieblingsmenschen erleben dĂŒrfen. Aber wie ist das denn nun eigentlich, ist Urlaub mit Hund immer problemlos möglich oder gibt es doch Dinge, die man beachten muss um eine schöne und entspannte Zeit zu haben?

So geht unkomplizierter Urlaub mit Hund

Vom Prinzip her ist Urlaub mit den meisten Hunden problemlos möglich, jedoch kommt es hierbei natĂŒrlich auf den eigenen Hund an, denn wir alle wissen, unsere geliebten Fellnasen sind alle ganz unterschiedlich und nicht jeder Hund mag lange Autofahrten oder ist fĂŒr eine Flugreise in das gewĂ€hlte Urlaubsland geeignet. Von daher sollte man wirklich ganz genau ĂŒberlegen, welche Art von Urlaub man machen möchte und ob es fĂŒr alle Familienmitglieder das beste ist. Vielleicht erkennt man auch, dass es eben nicht möglich ist, in eine schönes Hotel welches hundefreunlich ist, da der eigene Hund keine Artgenossen mag. Das alles ist aber nun nicht wirklich schlimm und fĂŒr vieles lassen sich gute Alternativen finden, die vielleicht sogar am Ende viel besser sind als zuerst gedacht. Aber schauen wir uns das alles doch mal ganz in Ruhe an.

Zugreise, Autofahrt oder doch das Flugzeug?

In der Regel gibt es drei Arten, um an das Urlaubsziel zu kommen: Mit der Bahn, dem Auto oder per Flugreise. Vielleicht braucht man auch eine Kombi aus Auto und Flugzeug oder Auto und Bahn, kommt halt ganz drauf an, wo es hingehen soll. Aber was gibt es dabei zu beachten?

Die Bahn

Wer mit der Bahn verreisen möchte, muss sich unbedingt bei der jeweiligen Bahngesellschaft erkundigen, wie die Reisebedingungen sind und ob der Hund ggf. auch ein Ticket benötigt. Je nach Bahngesellschaft sind Maulkorb oder eine Transporttasche fĂŒr kleine Hunde Pflicht, das handhabt aber jedes Unternehmen anders. Gerade beim Maulkorb gibt es hier viele Unterschiede, da es bei einigen Unternehmen reicht, dass der Maulkorb griffbereit ist, der Hund diesen aber nicht tragen braucht, solang er ruhig und auffĂ€llig ist,

Wer einen kleinen Hund, von bis zu 5 Kilo und in der GrĂ¶ĂŸe einer Hauskatze hat, hat GlĂŒck, denn dann fĂ€hrt der Hund kostenlos mit und benötigt lediglich eine Transportbox, die komplett verschlossen werden muss und somit als HandgepĂ€ck zĂ€hlt. Hier gibt es meistens keine konkreten Maße als Vorgabe sondern nur den Hinweis, dass die Transportbox oder Tasche unter den Sitz passen muss. Falls man sich unsicher ist, sollte man einfach das Bahnunternehmen vorher kontaktieren, die helfen dann bestimmt gern weiter. Wenn euer Hund zu groß fĂŒr so eine kleine Transportbox ist, dann benötigt ihr fĂŒr euren Hund ein eigenes Ticket. Bei einigen Unternehmen sind das die Kindertickets oder separate Tickets fĂŒr Haustiere, hierzu muss unbedingt ausreichend recherchiert werden und ggf. vorher das Unternehmen kontaktiert werden, damit es spĂ€ter beim Kontrollieren vom Schaffner keine Probleme gibt. Je nachdem was ihr fĂŒr ein Ticket nutzt, kann es hier aber zu Abweichungen kommen, so gelten in der 1. Klasse andere Regelungen und Preise fĂŒr den Hund. Bei Sparpreisen oder speziellen Tickets wie “Wochenendtickets” muss der Hund sein eigenes Ticket haben und den vollen Preis zahlen.

Hunde sollten unbedingt an der kurzen Leine sein, nicht unnötig herum laufen, niemanden mit bellen belĂ€stigen und am besten immer unter dem Sitz des Halters liegen. Im Notfall geht aber auch vor oder neben dem Sitz des Halters und einen Maulkorb tragen, aber wie schon gesagt, dass hĂ€ngt auch immer etwas von der Gesellschaft und dem kontrollierenden Schaffner ab. Ich bin mit Reva z.B. auch schon mehrmals im Zug unterwegs gewesen, hatte sie immer auf meinem Schoss, damit niemand von ihr angeschnĂŒffelt werden kann, da der Zug sehr voll war und der Maulkorb war griffbereit an meine Rucksack außen befestigt, so dass ich mir diesen jederzeit nehmen konnte, wenn es verlangt worden wĂ€re. Die Schaffner waren immer sehr freundlich und haben es akzeptiert, ich habe mich aber auch immer freundlich erkundigt, ob das so on Ordnung sei, da wir heiße Sommertage hatten.

Das Auto

Mit dem eigenen Auto ist es oft am leichtesten. Man verstaut einfach nur die Koffer und Taschen, Hund wird gut gesichert auf seinem Platz im Auto und los geht die Reise. Da ist nichts mit lĂ€stigem Schleppen von Koffern und kann ganz bequem an sein Ziel kommen. Auch wenn man gerne schnell ankommen wĂŒrde, so empfiehlt es sich wirklich regelmĂ€ĂŸige Pausen fĂŒr alle einzubauen, denn eine kleine Pipi-Pause tut Mensch UND Hund gut und nach dem Beine vertreten, ist man wieder etwas wacher und kann viel konzentrierter weiterfahren. Außerdem ist ein kleines Picknick am Rastplatz auch immer eine schöne Idee und so kommt man schon viel entspannter am Ziel an.

Problematisch wird so eine Autoreise leider, wenn der eigene Hund an Reisekrankheiten leidet und/oder nicht gern Auto fĂ€hrt. Es gibt zwar Tabletten gegen Reisekrankheiten wie Übelkeit und Durchfall, aber sollte das wirklich die Lösung sein? Ich persönlich wĂŒrde lieber eine andere Reisemöglichkeit wĂ€hlen oder ganz darauf verzichten, bevor ich meinem Hund deswegen Tabletten geben mĂŒsste. Bei Ă€ngstlichen Hunden die nicht so gerne Auto fahren, kann es auch helfen, wenn man sich zu ihnen oder in ihre NĂ€he setzt und ihnen so zeigt, dass man da ist. Es sollte aber immer darauf geachtet werden, dass der Hund gut gesichert ist und nicht ungesichert auf dem Schoss mitfĂ€hrt.

Das Flugzeug

FĂŒr einige Urlaubsziele kommt man um das Flugzeug nicht herum und ja, auch wenn es viele Hundehalter nicht mögen, so kann man auch seinen Hund mit dem Flugzeug transportieren, wenn er mitkommen soll. Jedoch wird eine Flugreise bei Ă€lteren Hunden, Welpen und auch bei kurzatmigen Hunderassen von einer Flugreise abgeraten, da es hier zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Wer vor hat, mit seinem Hund in den Flieger zu steigen, sollte am besten seinen Tierarzt vorher um Rat fragen, denn dieser wird am besten wissen, ob der Hund eine Flugreise antreten kann.

Wenn man seine Flugreise buchen möchte, sollte man unbedingt die unterschiedlichen Fluggesellschaften miteinander vergleichen, da es hier zu großen Unterschieden bei Transport und Kosten kommen kann. Denn jede Fluggesellschaft hat andere Bedingungen was das Gewicht und die GrĂ¶ĂŸe der Hunde sowie der zu transportierenden Rassen angeht. Wer einen kleinen Hund hat, könnte GlĂŒck haben, denn einige Fluggesellschaften erlauben es Hundehaltern von kleinen Hunden, dass der Hund in der Kabine mitfliegen darf. Bei den meisten Fluggesellschaften betrifft das Hunde von bis zu 5 Kilo, die in eine kleine Tasche passen und somit zum HandgepĂ€ck zĂ€hlen, allerdings muss diese Tasche komplett verschlossen werden können und luftdurchlĂ€ssig sein. Aber wie gesagt, es kann zu Abweichungen und Unterschieden kommen. Zu den verwendbaren Transportboxen zĂ€hlen Stoffboxen, die man zusammenfalten kann sowie die großen Hundeboxen aus Kunststoff. Letztere werden bei Flugreisen am hĂ€ufigsten verwendet. Je nach Fluggesellschaft können fĂŒr die kleinen Hunde, die im Passagierraum mitfliegen dĂŒrfen, eine Stoffbox sogar genehmigt werden, oder eine dieser “Hundehandtaschen”, Hauptsache sie kann komplett verschlossen werden und das der Hund nicht raus guckt. Es gibt da aber auch gewisse Vorgaben fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe der Taschen.

Alle anderen Hunden, mĂŒssen in einer Transportbox im Frachtraum mitfliegen, was fĂŒr viele Hunde purer Stress ist, und aus diesem grĂŒnde von vielen Hundehaltern abgelehnt wird. In der Regel sind dies alle Hunde ĂŒber 7 Kilo, aber auch hier gibt es wieder Abweichungen. Die Box fĂŒr den Transport wird nicht gestellt, muss also selbst besorgt und angemeldet werden. Außerdem kann es sein, dass die Fluggesellschaft die Hunderasse ablehnt, auch dies sollte unbedingt vorher geprĂŒft werden. Es gibt z.B. Fluggesellschaften die Hunde mit kurzen bzw. platten Nasen von vornherein komplett ausschließen, um ein Gesundheitsrisiko zu vermeiden.

Wenn der eigene Hund an Reisekrankheiten leidet oder generell sehr schnell unter Stress leidet, sollte man eine Flugreise unbedingt vermeiden! Ist der Hund aber an lange Autofahrten gewöhnt, kann problemlos mit neuen Situationen umgehen und ist wenig anfĂ€llig fĂŒr Stress, so kann man es, nach Absprache mit dem Tierarzt, versuchen. Wichtig ist es hier, vorher ein Training mit dem Hund, was die Transportbox oder Tasche angeht, durchzufĂŒhren und ihn hieran zu gewöhnen. der Hund sollte dort ganz entspannt auch alleine liegen bleiben können und er muss unempfindlich auf laute GerĂ€usche sein. Zu beachten wĂ€re auch, dass der Hund sich vor Verladung ausreichend lösen könnte und nichts mehr getrunken oder gefressen hat, um ein Erbrechen und die damit verbundene Erstickungsgefahr zu vermeiden.

Weiteres wichtiges zum Transport

Ach ja und dann gibt es ja auch noch das Schiff, welches man in Form von FĂ€hrschiffen benötigt, um in manche UrlaubslĂ€nder wie z.B. Schweden oder Norwegen zu kommen. Was gibt es denn hierbei zu beachten? Je nach FĂ€hranbieter, muss der Hund angemeldet sein und/oder ĂŒber ein Ticket verfĂŒgen. Preise und Regeln hierzu variieren wieder sehr stark, je nach Land und Hunderasse bzw. HundegrĂ¶ĂŸe und Gewicht. Hierzu am besten einfach selber kurz recherchieren und Kontakt zum FĂ€hranbieter herstellen. Bei einigen FĂ€hranbietern gibt es spezielle FlĂ€chen wo der Hund sich lösen kann. Wo der Hund sich aufhalten darf, ob er einen Maulkorb braucht oder was sonst zu beachten ist, unterscheidet sich stark, je nach Anbieter und muss unbedingt vorher erfragt werden.

Übrigens gibt es sogar Kreuzfahrten wo der Hund erlaubt ist. Hier mĂŒsste man einmal die jeweilige Reederei kontaktieren und nachfragen, denn auch hier hat jeder seine eigenen Regeln und Bestimmungen, die es zu beachten gibt. Aber in Deutschland gibt es aktuell vier Reedereien, die Hunde willkommen heißen und einen Anbieter fĂŒr Assistenz- und Blindenhunde. Über Transport, Kosten, Unterbringung und “Hausordnung fĂŒr Hunde an Bord” hat jede Reederei seine eigenen Regeln, welche erfragt werden mĂŒssen.

Es gibt Reedereien die an Bord bereits ĂŒber eine kleine Anzahl an Hundeboxen verfĂŒgen und sogar einen “Gassiservice an Deck” anbieten. Außerdem gibt es manchmal auch einen speziellen “Hundefutter” fĂŒr die Hunde an Bord. Hunde haben meist nur Zugang zu einem speziellen Deck, wo aber ausreichend Spielmöglichkeiten bestehen. Auf anderen Schiffen, gibt es ein extra Deck nur fĂŒr Hunde, da hier die Hunde nicht mit in die Kabinen dĂŒrfen und die Hundehalter spezielle Besuchszeiten erhalten. In Norwegen gibt es eine Reederei, die Hunde erlaubt und sogar spezielle Kabinen fĂŒr Hundehalter anbietet.

Und wo wir schon beim Thema Reisen sind, ist es wichtig zu erwĂ€hnen, dass jedes Land seine eigenen Einreisebestimmungen fĂŒr Haustiere hat, und diese im Vorfeld unbedingt abgeklĂ€rt werden mĂŒssen, da es durchaus LĂ€nder gibt, wo der Hund nach der Einreise in QuarantĂ€ne gehen muss. Auch ist es wichtig, vorher die notwendigen Impfungen durchfahren zu lassen. Hier hat jedes Land andere Bestimmungen. Geht die Reise in die EU, so muss der Hund unbedingt einen EU-Heimtierausweis besitzen, gegen Tollwut regelmĂ€ĂŸig geimpft sein und einen Mikrochip besitzen, der am Flughafen oder Zoll mit einem ChiplesegerĂ€t ausgelesen werden kann.

Geht es ins schöne Hotel oder lieber in ein Ferienhaus?

Wenn man sich entschieden hat, wohin es in den Urlaub gehen soll und man eine geeignete Transportmöglichkeit fĂŒr sich und seinen geliebten Vierbeiner gefunden hat, dann fehlt nur noch die passende Unterbringung. Aber was ist denn nun fĂŒr einen Urlaub mit Hund das beste? Kann man auch mit einem Hund in ein Hotel oder sollte man sich lieber ein Ferienhaus/Ferienwohnung aussuchen? Auch hier kommt es eigentlich nur wieder auf euch und eure persönlichen Vorlieben und den Charakter eures Hundes an.

Es gibt mittlerweile in Deutschland und auch im Ausland immer mehr hundefreundliche Hotels und sogar Hotels extra fĂŒr Hundehalter. Am besten informiert ihr euch vor einer Buchung ĂŒber das jeweilige Hotel, denn jedes Hotel hat andere Bestimmungen fĂŒr Hunde. WĂ€hrend bei einigen Hotels ein Kostenaufschlag fĂŒr den Hund genommen wird, so reist der Hund in anderen Hotels wiederum kostenfrei mit und es gibt auch Hotels wo vor Ort ein Hundebett, NĂ€pfe und Leckerlis sowie eine Hundewiese oder Ă€hnliches auf eure Fellnasen warten. Ebenso sollte man sich vorher informieren, ob der Hund ggf. mit in die Hotelrestaurants darf, was fĂŒr den Hund vielleicht sogar vor Ort geboten wird, und ob der Hund alleine im Zimmer bleiben dĂŒrfte. Unser erster Urlaub war in einem Hotel extra von Hundehaltern, fĂŒr Hundehalter, mitten im Naturschutzgebiet. Die Zimmer waren auch fĂŒr große Hunde super und es gab einen Badesee fĂŒr Mensch und Hund, eine Hundewiese mit Agilty-Parcour und eine Hundedusche. Außerdem bekam jeder Hund NĂ€pfe und ein Körbchen auf das Zimmer gestellt. Es gab auch die Möglichkeit sich einen Hundebademantel zu leihen und es konnten Hundemassagen gebucht werden. Das war ein sehr angenehmes Erlebnis.

Eine andere gute Möglichkeit ist neben dem Hotel, ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu buchen, denn hier hat man seine Ruhe und muss keinerlei RĂŒcksicht auf andere GĂ€ste oder andere Hunde nehmen. Hier kann man ungestört sein, jedoch muss man sich vorher gut informieren, ob Hunde mitgebracht werden dĂŒrfen. Bei einigen Anbietern muss eine extra Reinigung und Aufpreis fĂŒr den Hund gezahlt werden. Obwohl wir mit dem Hundehotel vom ersten Urlaub eine angenehme Erfahrung gemacht hatten, sind wir eher der Typ “Ferienhaus”, da wir hier fĂŒr uns sind und es fĂŒr Reva einfach entspannter ist, da sie nicht stĂ€ndig irgendwelche Hunde hört oder riecht. Wir haben einen Anbieter gefunden, der in ganz Deutschland und auch im Ausland tolle FerienhĂ€user, auch fĂŒr Hundehalter, anbietet und hierfĂŒr keinen Aufpreis verlangt. Dort fĂŒhlen wir uns immer sehr wohl und auch Reva kommt dort gut zur Ruhe.

Wenn ihr also einen Hund habt, der Artgenossen liebt, ggf. auch mal alleine im fremden Hotelzimmer bleiben kann (weil er vielleicht nicht mit zum FrĂŒhstĂŒck darf), und der super vertrĂ€glich und Wesensfest ist, dann ist ein Hotel oder auch ein Hundehotel definitiv super geeignet fĂŒr euch. Und wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm, denn es gibt wirklich tolle FerienhĂ€user, auch fĂŒr Hundehalter, in denen man einen super schönen Urlaub erleben kann.

Bitte erkundigt euch aber immer vor einer Buchung, ob es fĂŒr Hunde EinschrĂ€nkungen oder extra Kosten gut, damit am Ende keine böse Überraschung auf euch wartet. Denn in einigen Hotels und FerienhĂ€user kann es passieren, dass bestimmte Rassen nicht erlaubt sind.

Und was mache ich, wenn kein Urlaub zu meinem Hund passt?

Wenn ihr nun erkennt, dass sich euer Hund weder im Hotel noch im Ferienhaus wirklich wohl fĂŒhlen wĂŒrde, und/oder die Reisemöglichkeiten auch nicht das Wahre sind und mehr Stress als Ruhe bedeutet wĂŒrden, dann ist es auch nicht schlimm und man sollte nach einer guten Lösung schauen. Vielleicht gibt es ja im Familien,- oder Freundeskreis jemanden, der die geliebte Fellnase fĂŒr den Zeitraum aufnehmen und betreuen möchte bzw. kann. Und zur aller Not, wenn man trotzdem unbedingt fahren möchte, aber eben ohne Hund, dann gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Hundepension zu buchen. Dort werden die Hunde in der Regel gut betreut und versorgt und haben meistens auch andere Artgenossen vor Ort. Allerdings setzen die meisten Hundepensionen eine gute soziale VertrĂ€glichkeit mit Artgenossen sowie die gĂ€ngigen Impfungen voraus. Bitte informiert euch hierzu rechtzeitig, falls ihr eine Hundepension in Anspruch nehmen wollt, da diese oft lange im Voraus ausgebucht sind.

Und vielleicht ist es ja auch gute alternative, statt einem langen Urlaub, lieber viele kleine TagesausflĂŒge zusammen mit dem Hund zu machen, auch dies kann sehr viel Spaß machen und entspannend wirken. Hauptsache ist einfach immer, dass sich alle, auch der Hund, wohl fĂŒhlen und niemand unnötig gestresst wird.

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist ein Muss

Ein ganz großes MUSS fĂŒr einen Urlaub mit Hund, ganz egal ob im In,- oder Ausland, ist eine Hundehaftpflichtversicheurng, denn ein Schaden im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung kann immer schnell passieren. Ganz wichtig, ist es darauf zu achten, ob die Hundehalterhaftpflichtversicherung eine Reise (auch ins Ausland) abdeckt und fĂŒr welche SchĂ€den diese dort aufkommt. Bitte informiert euch auch hier vor einer Reise ĂŒber die Einreisebestimmungen und die Bestimmungen fĂŒr eine Hundehalterhaftpflichtversicherung, um zu wissen, ob eure Versicherung ausreichen wird. Da in Deutschland, jedes Bundesland andere Regelungen hierzu hat, mĂŒsst ihr auch diese bitte vor einer Reise einmal ganz genau prĂŒfen und am besten nehmt ihr eure Versicherungsunterlagen auch immer mit, damit ihr im Fall der FĂ€lle alles beisammen habt.

In einigen Hotels und Ferienwohnungen, wird eine Haftpflichtversicherung fĂŒr Hunde vorausgesetzt und kann bei Anreise auch abgefragt werden, also dass die dort vor Ort die Unterlagen einmal sehen wollen, zur Sicherheit. Es ist also sehr wichtig, immer darĂŒber bestens informiert zu sein.

Eine kleine Packliste

Wenn man dann alles gebucht hat, die Reisestrecke und der Transport geregelt sind, und es in den Countdown vor der Abfahrt geht, fehlt nur das Kofferpacken. Ach ja, da kommt immer viel Vorfreude auf und man hat Angst etwas wichtiges zu vergessen. Ich habe mir daher eine Packliste geschrieben, die ich bei jeder Reise wieder vor hole und ordentlich abarbeite, um nichts wichtiges fĂŒr uns und Reva zu vergessen. Damit ihr auch nichts vergesst, habe ich euch diese Packliste einmal zusammengetragen:

Erste Hilfe Set fĂŒr Mensch und Hund sowie wichtige Medikamente und Dokumente

Das ist das wichtigste bei uns, da Reva ja möglich Medikamente einnehmen muss. Außerdem habe ich eine extra Hundenotfalltasche, indem Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Jod, Schere, Zeckenzange, Hundeschuhe und Hundesocken fĂŒr mögliche verletzte Hundepfoten, Pfotenbalsam, Notfallmittel gegen Allergien, Kohletabletten bei Durchfall und Tee sind. Außerdem habe ich immer alle Unterlagen zu Reva dabei, also Schutzvertrag, Impfausweis etc. Und ich suche mir schon vorher Tierkliniken und TierĂ€rzte sowie HundelĂ€den vor Ort raus, falls etwas sein sollte oder doch etwas fehlt. Ebenso mĂŒssen die Versicherungsunterlagen von Revas Hafpftlichtversicherung immer dabei sein.

Futter, NĂ€pfe, Leckerlis

Neben unserem Essen, sind auch immer die HundenĂ€pfe, eine mobile Wasserflasche fĂŒr Pausen, Leckerlis und genug Futter fĂŒr den Urlaubszeitraum dabei. Da ich immer Angst habe, dass das Futter nicht reicht, da Reva im Urlaub viel mehr frisst als zuhause, habe ich immer gern 2-3 Dosen mehr im GepĂ€ck.

NĂŒtzliches Zubehör

Außerdem finden 2-3 ausgewĂ€hlte Spielzeuge und Kuscheltiere den Weg in die Reisetasche, ebenso wie Hundeshampoo, HandtĂŒcher, BĂŒrsten, Hundebademantel, Hundejacke/Regenjacke, Ersatzleine und Ersatzhalsband, Geschirr und Schleppleine. Ach ja und ganz wichtig ist immer ein Riesen Vorrat an Hundekotbeuteln.

Körbchen

Ganz wichtig sind auch ein Körbchen fĂŒr Reva, sowie ihre faltbare Transportbox, damit sie sich im Ferienhaus zurĂŒckziehen kann, wenn sie ihre Ruhe haben will. NatĂŒrlich dĂŒrfen auch Decken nicht fehlen, damit Reva es kuschelig und weich hat.

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