🎤 Blogtalk - Von Hundemensch zu Hundemensch

Aufnahme eines Hundewelpen in eine bestehende Hundegruppe

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Dies ist ein Gastbeitrag von der lieben Sandra, die euch an ihren Erfahrungen teilhaben lässt und ihr Instagramaccount genannt ist, daher ist dieser Beitrag als Werbung markiert.

Das sind wir

Ich bin Sandra und meine vier Hunde sind eine braun-weiße Old Englisch Bulldog namens Bruno,
ein schwarzer Weimaranermix namens Mia und ein weißer Zwergspitz namens Lui. Vor einigen
Monaten kam Leo, ein schwarz weißer Shih Tzu Welpe dazu. Alle vier sind jung und aktiv und
freuen sich des Lebens, manchmal zu sehr, aber so entstehen immer witzige und unterhaltsame
Videos und Geschichten, die ich gerne mit der Instagram Welt auf unserem Account
„vier_mal_wuff“ teile und so die Leute hoffentlich erfreue und ein Lächeln aufs Gesicht zaubere.
Wir (dazu gehört noch mein Mann) kommen aus dem Süden Deutschlands und wohnen relativ
zentral in Esslingen am Neckar.

Die Entscheidung für einen vierten Hund / Noooch ein weiterer Hund?!


Ja, es sollte / durfte / konnte noch ein weiterer Hund sein! Einfach nur ja! Da ich sowieso ein sehr
zuversichtlicher Mensch bin, war (und ist) diese Vorstellung eine traumhaft schöne. Bruno und Mia,
fortan „die Großen“ genannt, hatten ja sich und sind aus dem Gröbsten raus. Und dann ist da noch
der kleine Lui, der dringend einen kleinen Freund brauchte! Und nur, um mal vorweg zu greifen: der
Plan ging mehr als auf! Ausserdem sind wir gerade in ein Haus mit Garten gezogen, was vieles
leichter machte als vorher in unserer Wohnung im vierten Stock ohne Aufzug.

Die Auswahl der Rasse bzw der Charaktereigenschaften / Was für ein Hund darf es dieses Mal
sein?


Wichtig war schon, dass es ein kleiner Hund ist, für Lui, der ja selbst nur 3,5 Kilo wiegt. Ausserdem
kein aufgeregtes Hemd, das zu viel Unruhe in die gesamte Hundegruppe bringt. Ein Welpe ist hier
ideal, da er dann die Großen von Anfang an nicht in Frage stellt. Für mich war auch klar, dass es ein
Wuschel sein soll. Meine beste Freundin sagte dann: was ist mit einem Shih Tzu? Ich so: ein was??
Nachdem ich mich mit diesem Gesellschaftshund und seinen Eigenschaften wie zB mutig, neugierig,
treu, ausgeglichen beschäftigt habe, fand ich ihn passend. Und zuckersüß dazu! Als mir dann eine
Privatperson mit Wurf in unserer Nähe über den Weg lief, war es beschlossen. Ich besuchte Leo drei
Mal und er bekam unseren Namen von Anfang an und ich war begeistert von der liebevollen Art wie
die Welpen hier ganz familiär und behütet aufwuchsen. Wir haben immer noch guten Kontakt und
das freut mich sehr.

Das Kennenlernen der vier Hunde


Dann kam der langersehnte Tag! Nach drei Monaten Kontakt, warten, fiebern und natürlich
einkaufen für Leo, war es 12 Wochen nach der Geburt (Leo ist übrigens an dem Tag geboren, als wir
unseren Kaufvertrag für unser Haus unterschrieben, das war ein eindeutiges Zeichen) soweit und ich
holte Leo als letzten Welpen ab. Die 20 minütige Rückfahrt alleine mit Leo schien mir endlos, da er
auch quengelte und aus der Box raus wollte. Zuversicht war hier kurz dahin… zu Hause war Leo auf
meinem Arm und die Großen waren interessiert, aber nicht übermässig. Lui dagegen war so nervös
und aufgeregt, puh. Jegliche restliche Zuversicht ging dahin… im Laufe des Nachmittags war meine Freundin da, weil mein Mann zur Arbeit musste. Lui war nur am fiepen und wollte zu Leo, dieser
hatte aber noch große Angst! War ja klar, alles total neu und fremd! Also, war ich auch im
Schlafzimmer nur mit Leo und wir kuschelten etwas und kamen zur Ruhe. Später schnappte ich mir
alle Hunde und Leckerlis und setzte mich auf den Boden und schirmte Leo erstmal mit meinen Beinen
ab. So beruhigten sie sich allmählich und mit Snacks geht doch alles besser. Mein Mann kümmerte
sich dann ummdie Großen, als er wieder zu Hause war. Die erste Nacht war noch etwas schlaflos,
aber es ging gut.

Die ersten Wochen zusammen


Die Zeit verging, alle beschnupperten sich ausführlich und der Alltag kam zurück. Leo war schnell ein
Teil unserer Hundefamilie und wir schlossen ihn sehr schnell mit seiner unaufgeregten und
neugierigen Art ins Herz. Aufregend war aber noch das Gassi gehen. Um es vorweg zu nehmen, mit
allen vier ganz alleine gehe ich noch nicht. Leo lief am Anfang welpentypisch kreuz und quer, hin und
her, rechts und links, bloss nicht geradeaus. Uff, das war was! Aber mit Best Buddy Lui an seiner Seite
und einzelnen Trainingseinheiten lief das immer besser. Stubenreinheit war gar kein großes Thema
mit unserem Garten. Immer um 22:00 Uhr geht es jetzt auch noch raus und der letzte Pipi Gang wird
erledigt. Tagsüber geht es jetzt, wo Leo 7 Monate ist, problemlos. Da war es mit Lui eine grössere
Sache… A propos Garten: Lui und Leo lieben den Garten so sehr! Am liebsten raufen, tollen, spielen,
zanken sie sich im Gartem, bis sie umfallen. Die zwei haben sich wirklich gesucht und gefunden! Es ist
herrlich. Bruno kuss man hier und da noch stoppen, wenn er bullymässig mitmischen möchte. Mia
war und ist ab und zu noch skeptisch, wenn Leo voller Wucht und Freude auf sie beim schlafen
springt, aber sie darf Bescheid geben und mit hündischer Kommunikation, zb brummen oder knurren
antworten. Leo lebt meistens am Limit und braucht auch klare Grenzen. Nicht nur von uns.

Wir haben uns eingegroovt! Wir sind vier Mal Wuff!


Auf Dauer sind uns noch weitere zwei Säulen für die Aufzucht eines Welpens und bei der Aufnahme
in eine bestehende Hundegruppe wichtig: die gemeinsamen Erlebnisse und die daraus resultierende
Bindung und vor allem zu Hause Ruhe halten lernen und Langeweile aushalten können.
So leben wir unseren Mehrhundealltag und auch wenn es mal logistisch anspruchsvoll ist, trotzen wir
den Zweiflern und den dagegen Habern. Ich bin der Meinung unsere Hunde sind glücklich und
zufrieden und freuen sich aneinander. Und somit sind wir Menschen es auch.

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