📚 Hundeerziehung und Nützliches

Die Haftpflichtversicherung für den Hund

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung entstanden und enthält Werbung. Ich möchte kurz noch erwähnen, dass die Empfehlung zu der Hundehalterhaftpflichtversicherung bei AGILA, aus meiner persönlichen Erfahrung entstanden sowie meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung ist.

Die Regelung in Deutschland zur Hundehaftpflicht

In vielen Bundesländern sowie Kommunen und Städten ist sie mittlerweile eine bestehende Pflicht, um den Hund überhaupt in dem entsprechenden Hunderegister anmelden zu können: Die Hundehaftpflichtversicherung. Aber was genau ist das überhaupt und warum ist es so wichtig und empfehlenswert so eine Versicherung für seinen Hund abzuschließen?

Ganz grob gesagt, ist die Hundehaftpflichtversicherung dazu da, den Hundehalter vor mögliche entstehende Schäden zu schützen, denn oft können die Kosten schnell sehr hoch werden und die private Haftpflichtversicherung wird hierfür nicht aufkommen – diese haftet nur für Kleintiere wie Katzen/Kaninchen/Hamster/Vögel etc. Wenn ein Tier einen Schaden verursacht, muss der Halter dafür haften, das regelt der § 833 (Absatz 1) BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ganz klar, denn dort heißt es wie folgt:

“Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen”

Hierzu ein kleines Beispiel:

Wenn ich mit Reva spazieren gehe und Reva im Freilauf einem Fahrradfahrer vor sein Rad läuft, dieser noch versucht auszuweichen und dabei aber gegen einen Baum fährt und stürzt, dann muss ich für den Schaden am Rad sowie einen möglichen körperlichen Schaden an dem Radfahrer haften. Und das kann schnell sehr teuer werden. Wenn der Radfahrer vielleicht länger nicht arbeiten kann, müsste ich für den Arbeitsausfall aufkommen, evtl. kommen Schadensersatzansprüche auf mich zu, da ist dann der Schaden am Rad noch das kleinste Übel.

Eine Hundehaftpflicht ist also dazu da, entstehende Personen,- Sach- und Vermögensschäden zu klären und eine Leistung zu erbringen. Diese Leistung besteht in der Prüfung der Haftungsfrage, Begleichung berechtigter und Abwehr unberechtigter Ansprüche. Hierbei ist es ganz egal wie groß oder klein ein Hund ist, denn auch ein kleiner Hund kann einen sehr großen und teuren Schaden verursachen. Aber Vorsicht ist geboten, denn nur weil man eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, heißt es noch nicht, dass man keine Regeln mehr einzuhalten hat oder keine Rücksicht auf andere nehmen sollte.

Denn die Versicherungen können eine Zahlung verweigern, wenn der Schaden durch einen Regelverstoß entstanden ist. Das bedeutet: Wenn in meiner Stadt ein genereller Leinenzwang besteht, ich meinen Hund (ohne eine genehmigte Leinenbefreiung) draußen abgeleint laufen lasse und er vor ein Auto läuft, kann die Versicherung die Leistung verweigern, denn ich habe gegen die Regelung des allgemeinen Leinenzwangs verstoßen. Dasselbe gilt bei Verstößen gegen die Maulkorbpflicht oder wenn der Hundehalter selber bei sich zuhause einen Schaden hat. Wobei es hier immer darauf ankommt, was der Versicherer in seinen Ausschlüssen oder den Obliegenheiten (0Pflichten des Vertragsnehmers) vorgibt. Wenn also dort festgehalten ist, dass z.B. bei Verstoß gegen den Leinen- bzw. Maulkorbzwang kein Leistungsanspruch besteht, wird hier, je nach Schwere des Verschulden teilweise oder komplett nicht gezahlt werden. Die Ausschlüsse und Obliegenheiten sollten daher vorher bei der jeweiligen Versicherung genau erfragt werden.

Beispiele:

Leinenzwang: Ich gehe mit Reva im Naturschutzgebiet spazieren und leine sie trotz Verbot ab, da ich bereits drei andere Hunde ohne Leine gesehen habe und Reva ja eigentlich nix tut. Auf einer Weide steht ein Schäfer, dieser bittet mich Reva anzuleinen da hier Leinenzwang herrscht. Ich komme dieser Bitte aber nicht nach und Reva fällt dann ein Schaf an. Hier liegt ganz klar ein Vorsatz vor, denn ich wurde ja auf den Leinenzwang hingewiesen.

oder

Wir sind im Naturschutzgebiet wandern, ich lasse Reva wieder, trotz Verbot, frei laufen und uns kommt eine Joggerin entgegen. Reva springt die Joggerin an, zerreißt die Hose mit ihren Krallen und verletzt die Joggerin leicht. Hier liegt zwar “nur” grobe Fahrlässigkeit vor, aber je nachdem, was der Versicherer vorschreibt, könnte hier eine Leistungsverweigerung (= Nichtzahlung) erfolgen.

Maulkorbzwang: Reva und ich fahren mit der Bahn in den Urlaub und eigentlich herrscht im Zug Maulkorbpflicht. Reva kaut vor Langeweile den Sitz im Zug an und es entsteht ein Schaden, der vom Schaffner direkt gesehen wird.

oder

Angenommen, Reva wäre eine Rasse, bei der hier in meiner Stadt Maulkorbzwang bestünde, ich nehme sie aber ohne Maulkorb mit in den Stadtpark und sie fällt dort ein kleines Mädchen an und verletzt es leicht.

Auch wenn ich für Reva eine Leinenbefreiung vorliegen habe, würde die Haftpflichtversicherung hier nicht im Schadensfall eintreten, denn ich habe gegen den allgemeinen Leinenzwang im Naturschutzgebiet verstoßen. Selbiges würde für das Beispiel mit dem Maulkorbzwang gelten, denn ich habe mich nicht an die für meinen Wohnort bzw. Aufenthaltsort geltenden Regelungen zur Hundehaltung gehalten. Selbst wenn ich nur im Urlaub bin, muss ich mich als Hundehalter dort an die jeweiligen Regelungen halten. Auch dies wäre wieder grobe Fahrlässigkeit und könnte, je nach Versicherer (und dessen Ausschlüsse/Obliegenheiten) ggf. mit einer Leistungsverweigerung “bestraft” werden.

In Deutschland entscheidet übrigens jedes Bundesland über die dortigen Regelungen für Hundehalter selbst. Eine grundsätzliche Pflicht zur Hundehalterhaftpflichtversicherung besteht z.B. in Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen. Und ganz speziell ist Nordrhein-Westfalen, denn dort muss der Hundebesitzer erst dann eine Haftpflichtversicherung für seinen Hund abschließen, wenn dieser zu einer bestimmten Rasse bzw. zu den als gefährlich eingestuften Hunden gehört oder aber seine Schulterhöhe über 40 cm beträgt. Einige Bundesländer schreiben eine Haftpflichtversicherung nur dann vor, wenn der Hund auffällig wurde oder es ein Hund von der Rasseliste ist, sofern sie in dem jeweiligen Bundesland noch existiert. Allerdings raten diese Länder dennoch in jedem Fall zum Abschluss einer solchen Versicherung. Die Ausnahme bildet übrigens Mecklenburg-Vorpommern, denn dort besteht in keiner Weise eine Versicherungspflicht als Hundehalter.

Besonderheiten bei der Hundehaftpflichtversicherung

Es gibt einige Punkte, auf die jeder Hundehalter achten sollte, wenn er eine Hundehaftpflicht abschließt:

  • Kommt ein Welpe vom Züchter, so kann er für ein Jahr über die Haftpflicht des Muttertieres mitversichert werden
  • Einige Länder geben eine Mindestversicherungssumme der Hundehalterhaftpflichtversicherung bei der Anmeldung zum Hunderegister vor
  • Wenn ich mir den Hund mit meinen Partner “teile”, sollte mein Partner mitversichert werden – gilt nicht für Ehepartner, aber für Dogsharing
  • Die Haftpflicht schützt nicht die Familienmitglieder vor Schäden, da diese wie der eigentliche Halter behandelt werden
  • Der Versicherungsschutz sollte auch dann greifen, wenn eine Hündin ungewollt gedeckt wurde
  • Man sollte darauf achten, dass die Versicherung auch Auslandsreisen abdeckt.
  • Mietschäden sollten immer mit abgedeckt sein, ebenso wie Schäden in Hotels oder Ferienhäusern
  • Besonderes Augenmerk sollte ein Hundehalter der entsprechenden Selbstbeteiligung schenken, da sich hiernach auch der Versicherungsbeitrag berechnet

Die Qual der Wahl – Auf die Leistungen kommt es an

Der Markt für Hundehalterhaftpflichtversicherungen ist groß und viel zu unübersichtlich. Ich selbst setze mich mit dem Thema Versicherungen nur sehr ungern auseinander, da mich die ganzen verschiedenen Leistungspakete oft verwirren und ich durch die ganzen Anbieter kaum durchsteige. Aber es musste ja nun einmal leider sein und darum habe ich mich dann also hingesetzt und mich durch das Überangebot an Anbietern und durch unübersichtliche Tarife gequält, und ja, für mich ist so etwas wirklich eine totale Qual.

Positiv überrascht wurde ich dann aber als ich die Website von AGILA öffnete, um mir dort das Leistungspaket anzusehen. Mir fiel sofort eine ganz übersichtliche Tabelle auf, die eine kompakte Vorstellung ihrer drei Tarife der Hundehalterhaftpflichtversicherung bietet.

Es gibt bei AGILA, wie bereits erwähnt, drei verschiedene Haftpflichtmodelle, welche sich leicht in den Beiträgen und den Leitungen unterscheiden. Nachdem ich mich auf den ersten, zusammenfassenden Blick auf die Tabelle für den Hundehaftpflicht-Schutz Exklusiv entschieden hatte, schaute ich mir dazu die genaue Produktbeschreibung an. Als sehr angenehm empfand ich hierbei, dass alle drei Modelle separat vorgestellt werden und man anhand der Tabelle vorher auch schon ganz klar seinen persönlichen Favoriten erkennen konnte.

Da ich eine Versicherung haben wollte, bei der ich keine Selbstbeteiligung habe, habe ich mich direkt für das Exklusiv Modell entschieden und es weicht nur minimal preislich von den anderen beiden Modellen ab, das war auch eine Sache, die mich überzeugte.

Für mich waren aber auch noch die enorm hohe Deckungssumme ebenso wichtig, wie dass es keine Rasse-Ausschlüsse gibt und Eigenschäden des nicht-gewerblichen Hüters mit eingeschlossen sind. Außerdem ist für mich eine unkomplizierte Einreichung vom möglichen Schadensfall sehr wichtig und dass ich ein tägliches Kündigungsrecht habe, denn wenn meinem Hund etwas passiert und er verstirbt, möchte ich mich damit nicht lange auseinandersetzen und einfach die Versicherung kündigen können. Da wir unsere Familie im Ausland regelmäßig besuchen, war auch entscheidend, dass wir dort vollen Schutz haben und im Falle einer weiteren Versicherung bei AGILA, z.B. des Tierkrankenschutzes und/oder des OP-Kostenschutzes am Beitrag sparen können.

Die für mich wichtigsten Punkte waren aber wirklich das tägliche Kündigungsrecht, die enorm hohe Deckungssumme sowie dass ich mit dem von mir gewählten Modell eben keine Selbstbeteiligung mehr habe, da es im Schadensfall wirklich teuer werden wird und ich mir dann einfach keine Gedanken darum machen möchte, wie ich die Selbstbeteiligung aufbringen kann.

Darum solltet ihr für euren Hund unbedingt eine Hundehalterhaftpflicht abschließen

Wir kennen alle die Situation, in der sich unser Hund plötzlich vor etwas erschreckt und versucht aus dem Geschirr oder dem Halsband zu kommen. Oder wie schnell kann ein Hund, der ohne Leine an der Straße Gassi geht, etwas Tolles auf der anderen Seite sehen und entwischen? Unsere Hunde sind so schnell und wendig, da kommen wir meist gar nicht hinterher oder bekommen sie nicht so schnell zu fassen.

Ich sehe es täglich bei Reva, wie oft die etwas aus der Entfernung erkennt und hin will oder sich erschreckt und weg will, oft bekomme ich sie dann kaum zu fassen und als sie noch kleiner war, hat sie sich einige Male aus ihrem Geschirr, welches immer top saß, heraus gewandt und stand dann nackig auf dem Hinterhof und wollte in Richtung Straße rennen. Da ist mir wirklich oft das Herz in die Hose gerutscht. Denn hier ist nicht nur mein Hund stark gefährdet, sondern auch mögliche andere Verkehrsteilnehmer wie Passanten, Kinder, Radfahrer oder gar Autofahrer.

Hier einmal ein paar Beispiele aus unserem Alltag oder aus meinem Bekanntenkreis, die schnell zu teuren Angelegenheiten hätten werden können, wenn eben keine Versicherung für die Hunde abgeschlossen gewesen wäre:

  • Eine gute Freundin ging mit uns während eines Playdates im Stadtpark spazieren und ihr Hund, ein stürmischer Junghund, sprang einem anderen Hundehalter auf der Wiese entgegen. Der Junghund war so stürmisch, dass er dem Mann, der sich zum Hund runterbeugte, um ihn zu streicheln, seine Gleitsichtbrille vom Gesicht fegte und dieser aus Versehen bei der Suche danach drauf trat. Hier hat dann die Versicherung meiner Freundin den Schaden übernommen, welcher sich übrigens auf fast 1500 Euro belief.
  • Unser Nachbar passt regelmäßig auf einen Hund aus der Nachbarschaft auf und dieser hat ihm, als er diesen kurz allein ließ, da er dringend zum Arzt musste, einen Sessel zerstört. Die Polster waren völlig zerstört. Und auch hier hat die Versicherung den Schaden von rund 600 Euro übernommen.
  • Aktuell ein Thema im Freundeskreis ist der Vorfall einer Freundin, die ihren Hund beim Joggen frei laufen ließ und welcher in einem unbemerkten Augenblick mit einem Fahrrad eines kleinen Kindes kollidierte. Die Jacke war an zwei Stellen kaputt gegangen, das Rad hatte Lackschäden und das Kind war neben einem großen Schreck, leicht an der Hand verletzt. Aktuell ist dies noch in der Klärung, aber ohne Versicherung wäre es hier bestimmt sehr teuer geworden.

Das oben gezeigte Schaubild von AGILA zeigt noch weitere Beispiele mit Richtwerten, wie hoch so ein Schadensfall werden könnte, aber das sind wie gesagt nur Richtwerte, welche je nach dem entsprechenden Fall immer abweichen können.

Ganz wichtig ist übrigens noch die Erwähnung, dass wenn der Hund einen Hundesitter hat, diese Person der Versicherung umgehend gemeldet und in die Versicherung mit aufgenommen wird, da sonst in der Zeit der Betreuung kein Versicherungsschutz besteht und der Hundehalter für mögliche Schäden aufkommen muss.

Wie man also anhand der Beispiele und dem Schaubild gut erkennen kann, ist eine Hundehalterhaftpflichtversicherung eine sehr wichtige Versicherung, die wirklich jeder Hundehalter abschließen sollte, sobald seine große oder kleine Fellnase bei ihm eingezogen ist, denn ein Schaden kann einfach immer, überall und vor allem sehr schnell entstehen.

Ganz wichtig ist übrigens auch, wenn man die Versicherungen miteinander vergleicht, dass man sich vorher einmal aufschreibt, welche Leistungen für sich und die allgemeine Lebenssituation wichtig wären. Ein Hundehalter der viel mit seinem Hund Klettern geht oder vielleicht mit seinem Hund SUP-Kanu fährt, bräuchte z.B. eine Versicherung die auch Bergungskosten des Hundes im Notfall übernehmen würde. Also geht wirklich mit einem genauen Plan an die Suche nach der passenden Versicherung und dem für euch und euer Leben passenden Tarif heran, nicht das ihr hinter her merkt, dass ihr nicht ausreichend versichert wart und daher entsprechend unzufrieden seid.

Warum AGILA?

Ich habe mich damals mit einem guten Gefühl für die Haftpflichtversicherung von AGILA entschieden, da ich mich die ganze Zeit über sehr gut informiert gefühlt habe. Aber ich sichere mich immer lieber doppelt ab, bevor ich etwas abschließe und habe daher damals auch noch bei der Service-Hotline angerufen und mich beraten lassen. Spätestens dort wurde ich definitiv überzeugt, denn dort wurde nicht versucht mir etwas anzudrehen, was ich nicht wollte und ich wurde sehr ausführliche Beraten.

Ich wurde in dem Telefonat auch nach meinen Lebenssituationen und dem Alltag gefragt, um herauszufinden, ob alle Dinge, die passieren könnten, abgedeckt wären im Notfall. Und schlussendlich kamen wir zum selben Ergebnis, wie ich es mir schon ausgesucht hatte und ich schloss eine Woche später, nachdem Reva dann eingezogen ist und ich die Daten ihres Chips hatte, die zum Anmelden gebraucht wurden, den Hundehaftpflicht-Schutz Exklusiv ab.

Der Abschluss war unkompliziert und ging online. Ich denke, dass ich in einem Schadensfall hier wirklich gut aufgehoben bin und meine Anliegen schnell und unkompliziert gelöst werden würden, so ist zumindest mein Eindruck den ich bisher von der AGILA Haustierversicherung bekommen habe.

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