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Die richtige Fütterung von Hundefutter – Ein komplexes und wichtiges Thema

Die lange Suche nach dem passenden Futter

Bestimmt wird mir (fast) jeder Hundehalter zustimmen wenn ich nun sage, dass die Suche nach dem passenden Hundefutter nicht gerade einfach ist und wirklich nervenaufreibend sein kann. Heutzutage gibt es immer mehr verschiedene Arten, seinen Hund zu ernähren, und der Stillstand ist noch lange nicht in Sicht, denn ständig entwickeln sich neue “Ernährungstrends” die auch vor unseren Hunden keinen Halt machen. Aber in diesem Beitrag soll es nun nicht um die beste Futterart gehen, denn DIE einzig wahre Ernährungsform, die auf jeden Hund perfekt passt, gibt es einfach nicht. Es soll in diesem Beitrag vielmehr darum gehen, was gutes und gesundes Hundefutter ausmacht, welche Nährstoffe und Mineralien unser Hund eigentlich wozu benötigt und worauf wir bei der Wahl unseres Hundefutters achten sollten.

Vorweg sei nochmal gesagt, ganz egal wie ihr euren Hund ernährt, lasst euch niemals von Außenstehenden einreden, dass ihr “falsch” füttert, denn das gibt es einfach nicht. Jeder Hundehalter kennt seinen Hund am besten, weiß was er verträgt und wie seine Verdauung auf welche Inhalte reagiert. Jeder Hund verträgt etwas anderes und wenn ihr das Gefühl habt, dass es eurem Hund mit eurem Futter richtig gut geht, dann bleibt bitte dabei und lasst es euch nicht ausreden.

Auch wenn es einige Zeit dauern kann, bis man, dass für seinen Hund am besten passende Futter, gefunden hat, sollte man dennoch versuchen, so wenig Futterwechsel wie möglich durchzuführen. Am besten überlegt ihr euch so früh wie möglich, am besten noch vor Einzug des Hundes, wie ihr ihn füttern wollt, denn jeder Futterwechsel bedeutet für den Hund und seinen empfindlichen Darm eine Menge Stress. Mit ständigem Wechsel der Futtermarken und/oder Futterarten bringt ihr nämlich das Gleichgewicht des Magen-Darm-Traktes durcheinander und stört die Darmflora. Dadurch können Allergien und Krankheiten provoziert und sogar ausgelöst werden. Damit ist nun kein notwendiger Wechsel des Futter gemeint. Wenn ihr merkt, dass euer Hund sein Futter einfach nicht verträgt, dann wechselt es bitte, dass ist ganz klar. Vielmehr rate ich dem nachgehen von “Trends” ab, also das ich euer Futter nicht danach bestimmt, was gerade so gehypt wird. Es gibt so viele Hundehalter die alle paar Wochen die Marken wechseln, nur weil sie auf der Hundewiese gehört haben, dass es grad “IN” ist, ohne dieses Futter zu hinterfragen oder mit dem eigenen vorher zu vergleichen. Also bitte, beobachtet euren Hund immer gut und vermeidet unnötige Futterwechsel, ganz egal ob nur die Futtermarke oder gleich die ganze Futterart gewechselt wird. Das Futter muss zu euch, eurem Hund und euren beider Lebensstilen passen, da hat einfach kein Dritter mitzureden und sich mit seiner Meinung einzumischen.

Nur wenn euer Hund richtig ernährt ist, kann er genug Energie für eure spannenden Abenteuer haben.
Foto von ©Ulrike Schacht

Augen auf beim Futterkauf

Wenn ihr anfangt, euch intensiv, mit dem Thema Hundefutter auseinanderzusetzen, werden ihr schnell merken, wie komplex dieses scheinbar einfache Thema doch eigentlich ist. Es ist weitaus mehr, als einfach nur eine Dose Nassfutter oder ein Sack Trockenfutter zu kaufen, denn wer seinen Hund wirklich ausreichend und gesund ernähren möchte, muss sich wohl oder übel mit den verschiedenen Arten der Fütterung unserer geliebten Fellnasen auseinandersetzen und sich die einzelnen Unterschiede der ganzen Möglichkeiten vor Augen führen und verstehen. Ihr solltet euch vor dem Futterkauf bewusst sein, was euer Hund überhaupt braucht, wie sein Tagesablauf ist und was seine Bedürfnisse an ein gutes Futter entsprechend sein könnten, denn ein aktiver und/oder sportlich geführter Hund braucht deutlich mehr Energie als ein Hund der wenig Bewegung bekommt. Außerdem solltet ihr wissen, welche Spurenelemente und Nährstoffe euer Hund benötigt und was deren Aufgaben sind, um keine Mangelernährung zu bekommen.

Und gerade bei industriell hergestellten Hundefutter gibt es einiges zu beachten, denn es gibt so viele verschiedene Futterarten, die man Unterscheiden können muss, damit der Hund wirklich ausreichend ernährt ist. Ihr solltet zudem immer auf die Deklaration des Futters achten. Es gibt drei verschiedene Deklarationstypen, welche ich euch hier einmal zur besseren Verständigung erkläre:

Geschlossene Deklaration

Hier wird zwar ein Einblick in die Bestandteile des Futters gegeben, allerdings werden diese nur schwammig und nicht vollständig anzeigt. Eine geschlossene Deklaration sieht ungefähr so aus:

Beispiel für geschlossene Deklaration:

Rind, Kartoffeln, tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Öle, Rübenfasern

Wie ihr hier erkennen könnt, gibt diese Deklaration keinerlei Aufschluss darüber, wieviel Fleisch denn nun überhaupt enthalten ist oder welche Teile des Tieres verwendet wurden. Ist es nun hochwertiges Muskelfleisch oder sind es eher Schlachtabfälle, die zwar teilweise auch wichtig sind, aber eben nicht den Hauptteil einnehmen sollte. Ebenso hat man keinerlei Ahnung, um welche Nebenerzeugnisse es sich hier handeln wird. Gerade bei Hunden die zu Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten neigen, kann so eine Deklaration unvorteilhaft sein.

Die halboffene Deklaration

Dann gibt es da noch die halboffene Deklaration, welche schon etwas besser ist als die geschlossene, aber dennoch noch viel Raum für Spekulationen lässt, denn eine halboffene Deklaration gibt zwar eine Aussage über die Bestandteile aber eben nicht über die Menge.

Beispiel für eine halboffene Deklaration Rindfleisch (Muskelfleisch, Leber, Lunge), Zucchini, Kartoffel, Pastinake, Mineralstoffe, Leinöl,Flohsamen, Bierhefe

Auch wenn man hier zwar schon mehr erfährt, könnte es auch wieder problematisch werden, bei Hunden mit Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten. Man kann auch nicht genau erkennen, wieviel Mineralstoffe dabei sind und woraus diese bestehen.

Die offene Deklaration

Bei der offenen Deklaration hat man gleich ein gutes Gefühl, denn man bekommt wirklich eine ganz genaue Auflistung aller Bestandteile und deren Menge, um somit ganz sicher sein zu können, ob es zum Hund passt.

Beispiel für offene Deklaration

Rindfleisch 80% (davon 30% Muskelfleisch, 15% Lunge, 10% Herz, 25% Pansen) Fleischbrühe (10%), Zucchini (5%), Kartoffel (2,5%) Granatapfelkerne (1%), Eierschalenpuler (1%), Leinöl (0,5%)

So sollte eine offene Deklaration aussehen und hierbei kann man direkt erkennen, ob der Hund es vertragen könnte oder ob da Bestandteile dabei sind, die kritisch sein könnten und ggf. einen Allergieschub auslösen könnten.

Die Deklaration sagt nichts über die Qualität des Futters aus, jedoch sollte jeder Hundehalter selber entscheiden, ob er wirklich genau bescheid wissen möchte, was er seinem Hund da füttert oder ob es ihm schlicht egal ist und ihm eine grobe Angabe reicht. Ich persönlich bevorzuge zwar eine offene Deklaration und würde, wenn es geht, immer ein Futter mit offener Deklaration wählen, jedoch habe ich das Problem, dass Reva ein spezielles Diätfuttermittel benötigt, welches eben nicht über eine offene Deklaration verfügt sondern nur eine halboffene Deklaration nutzt, aber ich habe bei Reva leider keine andere Möglichkeit.

Foto von ©Ulrike Schacht

Nachdem wir uns mit den verschiedenen Deklarationstypen beschäftigt haben, kommen nun die verschiedenen Futtermittelarten, denn Futter ist nicht gleich Futter. Ich finde, dass die Futtermittelarten ebenfalls ein Teil der Deklaration darstellen, weswegen ich sie hier mit aufgeführt habe. Welches Futtermittel ihr verfüttert, müsste immer auf der Futterdose oder dem Futtersack stehen, meistens steht dies vor den Inhaltsangaben. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass es diese Kennzeichnung gibt, damit der Verbraucher über die Art des Futtermittels informiert ist.

Alleinfuttermittel

Das ist das gängigste Futtermittel und soll reichen, den Nährstoff- und Energiebedarf eines durchschnittlichen Hundes zu decken. Hierbei geht man immer von Hunden aus, die durchschnittlich Aktiv sind und nicht sportlich geführt werden. Es fallen rund 80% aller Trocken- und Nassfuttersorten in die Kategorie Alleinfuttermittel und diese Futtermittel müssen nicht mehr vom Hundehalter ergänzt werden.

Einzelfuttermittel

Dies sollte nicht mit dem Alleinfuttermittel verwechselt werden, denn hierbei handelt es sich um ein Futter, welches nur aus einer Zutat besteht. Dies könnten z.B. die sogenannten Reinfleischdosen sein, die z.B. nur Pansen oder Muskelfleisch vom Rind beinhalten. Reinfleischdosen werden gern genutzt, von Leuten die zwar nicht barfen, jedoch auch kein komplett fertiges Futter kaufen möchten. Da nimmt man dann die Reinfleischdosen, das Einzelfuttermittel und muss dieses um weitere Komponenten, ähnlich wie beim barfen ergänzen. Hier muss man wie beim barfen, den Nährstoffbedarf seines Hundes errechnen und auch Obst und Gemüse noch ergänzend füttern. Wer ein Einzelfuttermittel füttert und hier auf Ergänzungsmittel und Obst und Gemüse verzichtet, riskiert eine Mangelerscheinung bei seinem Hund.

Ergänzungsfuttermittel

Hierbei handelt es sich um Bestandteile des Hundefutters, welches beim barfen oder bei Einzelfuttermitteln dafür sorgt, dass der Hund seine fehlenden Nährstoffe ergänzend bekommt. Typische Ergänzungsfuttermittel sind übrigens Obst- und Gemüseflocken oder Ergänzungspulver wie Eierschalenpulver oder Knochenmehl.

Diätfuttermittel

Beim Diätfuttermittel handelt es sich immer um ein spezielles Produkt, dass zu besonderen Krankheitsbildern der Hunde passt und gefüttert werden sollte. Es gibt Diätfuttermittel z.B. bei Magen-Darm-Erkrankungen, Leberproblemen oder bei Nierenproblemen. Man sollte diese Futtermittel nur kaufen und nutzen, wenn der Tierarzt dazu rät. Ein Hersteller darf sein Futtermittel nicht einfach Diätfuttermittel nennen, denn es bestehen gesetzliche Vorgaben über die Nährwertangaben für die verschiedenen Krankheitsbilder und die dazu passenden Futtermittel.

Abschließend zu dem Thema Futtermittelarten möchte ich nicht erwähnen, dass die Hersteller immer eine Fütterungsempfehlung drucken lassen. Auch wenn viele denken, dass dies Blödsinn ist und oftmals zu hoch angegeben scheint, so sollte man sich doch an die Empfehlungen halten, da ansonsten Mangelerscheinungen auftreten könnten. Nur wenn ihr euch an die Fütterungsempfehlung haltet, kann davon ausgegangen werden, dass euer Hund optimal mit seinen Nährstoffen versorgt ist. Anhand der Fütterungsempfehlungen könnt ihr übrigens auch gut erkennen, wie hochwertig ein Futter ist, denn ein hochwertiges und gut verdauliches Futter benötigt weniger Futtermenge als ein Futter, welches aus vielen Füllstoffen wie Reis, Mais, Kartoffeln etc. besteht.

Foto von ©Ulrike Schacht

Und was fütterst du so?

Nachdem wir uns mit der Deklaration und den diversen Futtermittelarten auseinander gesetzt haben, kommen wir nun zu den verschiedenen Methoden seinen Hund zu ernähren. Es gibt so viele verschiedene und da ich mich nicht mit allen auskenne, werde ich nur die aktuell gängigsten Methoden beschreiben. Ganz egal wofür ihr euch entscheidet, das wichtigste ist das es euch und eurem Hund damit gut geht und es zu eurem Lebensstil passt. Nur ihr wisst, was zu euch und eurem Hund passt, da sollten Meinungen anderer einfach nicht interessieren, trotzdem müsst ihr unbedingt darauf achten, dass euer Hund wirklich ausreichend mit versorgt ist.

Nassfutter

Eine sehr beliebte Futtermethode ist das Nassfutter, die fertige Dose, welche es in ganz vielen verschiedenen Sorten gibt. Das Nassfutter wird in der Dose durch erhitzen haltbar gemacht, wobei es natürlich Vitamine und Nährstoffe verliert, welche danach künstlich zugesetzt werden müssen. Es gibt auch einige Hersteller, die bieten schönend gegartes Nassfutter an, die dann ohne künstliche Vitamine und Nährstoffe auskommen. Zu Nassfutter zählt auch die Reinfleischdose, die als Barfalternative gerne genutzt wird.

Trockenfutter

Das Füttern von Kroketten ist ebenfalls sehr beliebt, denn es ist schnell und einfach. Hinzu kommt wenig Müll. Es gibt Trockenfutter als normale Krokette, als Soft-Trockenfutter, als Feucht- sowie Halbfeuchte Variante. Jede Trockenfutterart hat seine Vor- und Nachteile. Bei der riesigen Auswahl findet eigentlich fast jeder das passende, man sollte sich aber vorher informieren und wissen, was das besondere an dieser Trockenfutterart ist. Wenn das Trockenfutter hergestellt wird, werde die Zutaten miteinander gemischt und vermahlen. Danach werden sie erhitzt und getrocknet, wobei sehr viele Vitamine und Nährstoffe verloren gehen, die dann anschließend über künstlicher Zusatzstoffe und künstlicher Vitamine aufgefüllt werden. Wenn ein Trockenfutter aus viel Kartoffel- oder Reisanteil besteht kann es auch vorkommen, dass der Hundedarm mit der Verdauung überfordert ist. Außerdem sollte man auf einen hohen Fleischanteil achten und Trockenfutter meiden, die viel Getreide beinhalten, da diese im Verdacht stehen, Allergien auszulösen und eigentlich nur billige Füllstoffe sind.

Barf

Beim Barfen, welches schon seit einigen Jahren sehr beliebt ist, entschiedet ganz allein der Hundehalter, was in den Napf seiner Fellnase landet. Gerade das macht es so bleibt, denn man hat quasi die volle Kontrolle über das Futter und kann entscheiden, was der Hund bekommt und wo die Zutaten her kommen. Wer seinen Hund barft, muss die Nährstoffe und Kalorien regelmässig berechnen und immer wieder an seinen Tagesablauf anpassen, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommen kann. Seit Jahren hält sich hartnäckig das Gerücht, das barfen wesentlich teuerer ist, als Fertigfutter, was ich persönlich nicht so sehe. Auch ich habe schon gebarft und finde es auf die Dauer gesehen, wesentlich günstiger, als Fertigfutter. Das Barfen ist gerade anfangs etwas komplexer, da man sich mit allen Dingen rund um die richtige Versorgung des Hundekörpers beschäftigen muss, aber es gibt auch Barfernährungsberater, die einen dabei helfen können und sogenannte Futterpläne schreiben. Beim barfen, werden Muskelfleisch, Innereien, Obst und Gemüse mit Ölen und den Ergänzungsmitteln miteinander passend kombiniert und portioniert gegeben. Man muss auf sehr gute Küchenhygiene achten, damit keine Salmonellen ins Futter gelangen können.

Finger weg von den Exoten

Seit einiger Zeit hat sich ein neuer “Trend” unter den Hundehaltern entwickelt, welcher Tierärzte aufhorchen und uns alle warnen lässt. Denn aktuell wird es leider immer beliebter, seinem Hund ganz feine Exoten im Napf hau servieren. Bei diesen Exoten spricht man von tierischen Eiweißquellen wie z.B. vom Pferd, der Ziege oder vom Känguru. Es ist zwar wirklich toll, dass wir mittlerweile immer mehr Möglichkeiten haben, diese exotischen Fleischsorten zu verfüttern, jedoch bergen sie auch ein gewissen Risiko, denn diese Exoten sollte man meiden, und zwar aus einem wirklich guten Grund. Wenn der Hund mögliche Symptome einer Futtermittellunverträglichkeit oder gar Allergie zeigt, dann wie der Tierarzt in den meisten Fällen zu einer sogenannten Ausschlussdiät raten. Bei dieser Ausschlussdiät darf nur eine tierische Eiweissquelle verfüttert werden, die der Hund bisher noch nie gefressen hat. In so einem Fall greift man dann zu diesen “Exoten” zurück. Wenn man also diese Exoten bereits im Napf hatte, steigt die Gefahr keine Eiweissquelle für diese Ausschlussdiät zu haben.

Und ein weiterer neuer Trend ist das Füttern von Insektenprotein. Auch hier schlagen viele Tierärzte Alarm, denn aktuell gibt es hierzu noch zu wenig Wissen, ob der Hund damit wirklich ausreichend ernährt werden kann und auch langfristig gesehen, gesund bleiben kann. Immer mehr Leute, wollen nun anfangen ihren Hund Insekten zu füttern, aber auch hier wird wieder nicht daran gedacht, für welche Zielgruppe dieses Futter wohl besonders geeignet sein könnte. Denn gerade Hunde die Alleine haben, können nur Hypoallergen gefüttert werden, da diese Futterart dafür steht, besonders “beruhigend” auf Allergien zu wirken, da sie nur selten Allergien auslösen oder verstärken. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen und Hunde die auch auf Hypoallergenes Futter mit Allergien reagieren.

Also bitte lasst die Finger von exotischen Tiersorten wie Ziege, Pferd, Büffel, Strauß, Känguru, Kaninchen, Krokodil und den Insektenproteinen, denn sie alle sollten in erster Linie für die Hunde zur Verfügung stehen, die eben keine handelsüblichen Eiweissquellen, aufgrund von Allergien, fressen können und dürfen. Und falls es auch eure Hunde einmal trifft, dann habt ih eine viel Größere Auswahl, die zu ihm passenden Eiweissquellen zu finden.

Mangelerscheinungen erkennen – Wenn der Hund unter bzw. überversorgt ist

Wie ihr weiter unten und er Auflistung aller lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine lesen könnt, hat jedes Vitamin und jeder Nährstoff seine ganz eigene Aufgabe im Hundekörper, welche nur erfüllt werden kann, wenn eine optimale Versorgung damit gegeben ist. Sollte aber nun von einem Vitamin oder Nährstoff etwas zu viel oder zu wenig verabreicht worden sein, dann können sogenannte Unter- bzw. Überversorgungen entstehen und der Körper beginnt, je nachdem wie lange diese Unter- bzw. Überversorgung stattfindet, mit gesundheitlichen Problemen reagieren und so anzeigen, dass er fehlerhaft versorgt wurde.

Auch wenn es bei industriell hergestelltem Futter, also dem Alleinfuttermittel in der Regel fast unmöglich ist, eine Über- bzw. Unterversorgung beim Hund auszulösen, so kann es eben doch der Fall sein. Aber wie kann das vorkommen? Nun, Einige Hersteller fügen von einigen Dingen eher zu viel als zu wenig hinzu oder manchmal wird auch der ein oder andere Nährstoff ausgelassen. Außerdem kommt es auch darauf an, ob man sich wirklich ganz genau an die Mengenempfehlung des Futters hält, denn diese ist immer nur für einen durchschnittlich aktiven Hund geeignet. Ein Hund der kaum vor die Tür kommt und eigentlich fast nur schläft, der braucht viel weniger von dem Futter als angegeben. Und eins ehr aktiver Hund bracht entsprechend mehr Futter, um richtig und vollständig versorgt zu werden. Wenn man hierzu Frauen hat, kann man seinen Tierarzt immer um Rat fragen, der wird helfen, die richtige Futtermenge zu ermitteln. Außerdem sollte man gucken, dass man für seinen Hund das zu ihm passende Futter findet. Ein Welpe braucht ein ganz anderes Calcium-Phosphor Verhältnis als ein erwachsener Hund und könnte daher mit einem Futter für ausgewachsene Hunde schnell unterversorgt sein. Ein Senior braucht viel weniger Energie und Kalorien als ein junger Hund, daher wäre dieser schnell überversorgt und bräuchte eher ein Futter für Senioren.

Man sollte seinen Hund immer gut beobachten und auch seine Gesundheit immer stets gut im Blick behalten, denn so können schon kleine Abweichungen vom Normalen sehr schnell auffallen und schlimmeres verhindert werden. Welche Anzeichen es für Über- und Unterversorgungen gibt, habe ich euch in die Vitamin- und Nährstoffliste geschrieben.

Was hat nix im Hundefutter zu suchen?

Jeder Hundehalter hat so seine ganz eigenen Vorstellungen, was er nicht im Futter seines Lieblings haben möchte. Bei den meisten sind es Dinge wie Zucker und Getreide sowie Nebenerzeugnisse. Gerade der Zucker ist ein interessantes Thema, denn dieser ist weitaus mehr als nur der handelstypische Haushaltszucker, bei welchem es sich um sogenannte kurzkettige Zuckerverbindungen handelt. Es gibt auch noch die langkettigen Zuckerverbindungen, welche aus Kohlenhydraten wie Reis und Kartoffeln stammen.

Am schädlichsten sind die kurzkettigen Zuckerverbindungen wie Zucker, Melasse, Honig, Dicksaft, Malzextrakt, Gerstenmalz und Süßmolkepulver, denn diese gelangen viel zu schnell ins Blut des Hundes und lassen den Blutzuckerspiegel extrem stark ansteigen. Nun produziert der Körper eine hohe Menge an Insulin, da der Körper so versucht, den Zucker aus dem Körper zu schleusen. Die meisten Hunde reagieren mit einem extremen Heißhunger und starker Müdigkeit nach einer Portion Futter mit solch einer kurzkettigen Zuckerverbindung. Das kann man häufig daran erkennen, dass der Hund direkt nach dem fressen, den Napf wie wild ausschleckt, obwohl längst nichts mehr drin ist.

Bei den langkettigen Zuckerverbindungen ist dieser Vorgang zwar ähnlich, findet jedoch sehr viel langsamer statt. Am besten verhält es sich mit Kohlenhydraten aus Vollkorn, da der Insulinspiegel hierbei am langsamten steigt und eine Unterzuckerung in der Regel ausbleibt.

Der neuer Trend – Öle im Hundefutter

Seit einigen Jahren sieht man sie in jedem Tierbedarfsladen, die kleinen Öl-Flaschen, die ursprünglich als Zusatz zum Barfen verkauft wurden, sich jedoch auch bei den Hundehaltern die Nass- und Trockenfutter füttern, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Und in immer mehr Fertigfutter kann man Öle in den Inhaltsangaben finden.

Aber warum gibt man eigentlich Öl ins Futter? Das ist eigentlich ganz einfach, denn auch unsere Hunde brauchen hochwertige und energiereiche Fette in ihrem Futter und da eignen sich Öle am besten, da diese viele wichtige Fettsäuren liefern. Besonders die mehrfach ungesättigten Fettsäuren können von unseren Tieren nicht selber gebildet werden und sollten somit durch Öle ergänzend gefüttert werden, da diese absolut lebenswichtig sind. Es gibt einige Fettsäuren die unsere Hunde zum Leben brauchen, und dazu gehören neben den Alpha-Linolsäuren noch die Linolsäuren, Gamma-Linolsäuren und die Archidonsäuren. Hierbei wird zwischen Omega-3 und Omega-6 unterschieden, welche beides mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind und somit eine sehr wichtige Rolle in der Hundegesundheit spielen. Das wichtigste ist hierbei das Verhältnis beider Fette, da diese immer zu gleichen Teilen enthalten sein müssen, da die beiden als Gegenspieler im Körper wirken.

Zudem sorgt das Öl dafür, dass der Hund mehr Energie hat. Außerdem hilft es beim Fellwechsel und macht es ein glänzendes Fell und kann Hautprobleme beseitigen, die durch einen Mineralmangel entstanden sind, denn Öle helfen bei der Freisetzung von Vitaminen. Gerade bei der Barf-Fütterung muss das Obst/Gemüse immer mit Öl gemischt gefüttert geben, da nur so die Vitamine aufgenommen werden können. Hinzu kommt, dass diese Öle dafür sorgen können, ein gutes Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Es sollte nicht nur ein einzelnes Öl gefüttert werden, sondern regelmäßig gewechselt werden, um den Hunden die unterschiedlichsten Fettsäuren zu bieten und um Mangelerscheinungen zu vermeiden oder ausgleichen zu können. Wenn Fettsäuren beim Hund fehlen kann dies durch schuppige Haut, Ekzemen oder Haarausfall führen.

Die Öle sollte immer kaltgepresst sein und entsprechend gekennzeichnet sein und in Bio-Qualität sein, damit keine Schadstoffe im Öl enthalten sind. Wieviel Öl ein Hund benötigt hängt ganz individuell vom eigenen Hund ab, entsprechend seiner Größe und Aktivität. Man sagt, dass pro Kilo Hund 0,3 Gramm Öl gegeben werden soll. Manche Hunde vertragen Öle anfangs nicht so gut, da muss man sich dann langsam ran tasten, lieber anfangs etwas weniger füttern und dann langsam steigern. Außerdem sollte man aufpassen, dass das Öl nur im Kühlschrank gelagert wird und schnell verbraucht wird, da es schnell verderben kann.

Der Markt an den unterschiedlichsten Ölen ist riesig und jedes hat seine ganz speziellen Aufgaben und Wirkbereiche. Ich habe euch mal die beliebtesten und wichtigsten Öle aufgeführt und ihre Wirkung zusammen geschrieben.

Fischöl

Mein persönlicher Favorit sind die Fischöle. Hier gibt es u.a. Lachsöl, Kabeljauöl und Dorschöl. Sie sind für den Hund alle sehr schmackhaft und in keinem anderen Öl stecken so viele wertvolle Omega-3-Säuren. Fischöle können hilfreich sein bei Herzerkrankungen und haben eine positive Wirkung auf die Zellstruktur unserer Hunde. Zudem fördern sie die Verdauung.

Leinöl

Das Leinöl ist mittlerweile auch in vielen fertigen Futtermischungen enthalten. Es hilft mit seinem hohen Omega-3 Gehalt bei Hautproblemen und kann bei einer trockenen Haut helfen, diese zu lindern. Außerdem wirkt es entzündungshemmend in Magen- und Darm.

Hanföl

Das Hanföl ist aktuell total im Trend, da es eine entzündungshemmende Wirkung besitzt und ein ausgewogenes Verhältnis an Omega-3 und Omega-6 bietet. Es wirkt sich hervorragend auf die Verdauung und das Immunsystem aus und sorgt neben einem glänzenden Fell für starke Knochen und Gelenke. Es hat eine hohe Bioverfügbarkeit und besitzt viele Vitalstoffe.

Walnussöl

Das Superfood der Öle ist das Walnussöl, da es ein perfektes Verhältnis aus Omega-6 und Omega-3 bietet und für den Hund ein wahrer Gaumenschmaus ist.

Schwarzkümmelöl

Ein sehr beliebtes Öl ist das Schwarzkümmelöl, denn dieses gilt als kleine Geheimwaffe zur Vorbeugung von Parasiten wie Milben, Flöhe und Zecken. Aber es kann noch viel mehr, denn es wird gerne bei Allergien und bei Hautproblemen eingesetzt und im Fellwechsel unterstützend gegeben. Außerdem soll es das eigene Immunsystem ordentlich stärken. Allerdings sollte man hier sehr auf die Dosierung achten, da das Schwarzkümmelöl einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen beinhaltet und somit bei zu hoher Dosierung die Leber vergiften können.

Lebertran

Auch Lebertran ist bei Hunden sehr beliebt und wird sehr gerne von Hundehaltern gefüttert. Jedoch ist hier große Vorsicht geboren, da der Lebertran sehr viel Vitamin A und Vitamin D enthält. Wenn man nicht aufpasst und dem Hund zu viel Lebertran füttert oder im Hundefutter bereits die Vitamine A und D künstlich zugefügt wurde, kann eine Überversorgung mit den Vitaminen A und D statt finden. Da es sich hierbei um fettlösliche Vitamine handelt, können diese bei einer Überversorgung nicht einfach wieder ausgeschieden werden. Hier kann es schnell zu Leberschäden oder Gefäßverkalkungen kommen.

Die Sache mit den Zusatzstoffen im Hundefutter

Wenn ein Hersteller in sein Futter Zusatzsoffe hinzufügt, muss man ganz genau darauf achten, um welche es sich hierbei handelt. Jeder Zusatzstoff muss übrigens ganz klar deklariert werden. Die am häufigst verwendeten Zusatzstoffe in industriell hergestelltem Futter sind die Antioxidanzien. Sie machen das Futter länger haltbar und kommen am häufigsten in Trockenfutter vor. Einige Antioxidanzien die regelmäßig in Trockenfutter gefunden wurden sind BHA (Butylhydroxyanisol) und BHT (Butylhydroxytoluol) welche im Verdacht stehen Allergien auszulösen und die Bildung von Krebs unterstützen.

Außerdem wird der Zusatzstoff Carrageen, welches zu den Emulgatoren, Stabilisatoren sowie Verdickungs- und Geliermittel gehört. Es wird vermutet, dass Carrageen Auslöser von vielen Allergien sein kann und im Hundedarm Entzündungen fördern würde. Gerade bei Nassfutter findet man häufig Carrageen, da dieses das Futter fester machen soll.

Welche Vitamine und Nährstoffe braucht ein Hund eigentlich?

Jeder Hund hat seinen ganz persönlichen Lebensstil und braucht somit seine ganz spezielle Menge an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen. Wenn ein Hund nicht ausreichend damit versorgt ist, kann es sehr schnell zu Mangelerscheinungen kommen, daher ist es einfach sehr wichtig, zu wissen, welche Nährstoffe und Vitamine er benötigt, denn diese sind einfach lebenswichtig. Außerdem sollte auch eine Überversorgung vermieden werden. Damit ihr eine Mangel- bzw. Überversorgung erkennt, habe ich euch hier mal alle Nährstoffe und Vitamine mit ihren Aufgaben aufgeführt und die Symptome hinzugefügt. Es kann aber auch immer nur ein Symptom auftreten. Wenn ihr den Verdacht hegt, dass euer Hund eine Über- oder Unterversorgung hat, solltet ihr umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Proteine / Eiweiss

Wird für den Aufbau von Muskeln benötigt. Aber auch für ein gesundes Immunsystem und eine gute Haut- und Fellqualität spielt der Eiweissgehalt eine wichtige Rolle. Zuviel Eiweisse könnt ihr an länger anhalten Durchfall und Blähungen erkennen. Bei einer Unterversorgung erkennt ihr dies u.a. daran, dass der Hund zu langsam bis gar nicht mehr wächst, Muskeln abgebaut werden, der Hund häufiger krank wird und das Fell stumpf ist.

Fett

Wie oben schon erwähnt, ist Fett eine gute Energiequelle und liefert essentielle Fettsäuren, die für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen benötigt werden. Bei einer Überversorgung neigt der Hund zu Übergewicht und bei einer Unterversorgung hat der Hund zu wenig Energie, ist häufig sehr müde und schwach und neigt zu Hautentzündungen.

Kohlenhydrate

Auch diese sind Energiequellen und bringen wichtige Ballaststoffe mit sich. Auch hier wird der Hund bei einer Überversorgung zu dick und neigt zu Blähungen. Bei einer Unterversorgung neigt der Hund zu Verstopfung und kann einen Leistungsabfall haben.

Calcium

Wird benötigt um Gelenke, Knochen, Nerven und Muskeln auf dem laufenden zu halten. Ebenso wird es für die Blutgerinnung benötigt. Wird zu viel Calcium gefüttert, kann es zu Zink- und Kupfermangel, Wachstumsstörungen beim Welpen und Junghund sowie zu der Bildung von Harnsteinen kommen. Wenn zu wenige Calcium gefüttert wird, kann es ebenso zu Wachstumsstörungen aber auch zu Krämpfen in den Muskeln kommen.

Phosphor

Wird benötigt um Sehnen und Bänder des Körpers geschmeidig zu hakten. Ebenso sollen die Zellmembranen damit versorgt werden. Wer zu viel Phosphor bekommt neigt zu Harnsteinen, nimmt das wichtige Calcium schlechter auf und kann Magnesium, Zink und Eisen schlechter aufnehmen und verwerten. Bekommt ein Hund zu wenig Phosphor leidet er unter schwachen Bändern, kann Probleme beim Laufen bekommen und neigt zu Fehlstellungen der Gelenke.

Magnesium

Ebenso wichtig ist die richtige Versorgung mit Magnesium, da hiermit die Enzyme im Körper versorgt werden und auch die Muskeln unterstützt werden. Eine Überversorgung kann mit Durchfall und Harnsteinen angezeigt werden. Eine Unterversorgung bemerkt man durch Futterverweigerung, Muskelschwäche, Muskelkrämpfen und Herzverkalkung.

Kalium

Kalium ist für die Regulierung des Zellinnendrucks zuständig. Eine Überversorgung verläuft symptomlos und eine Unterversorgung macht sich durch einen Leistungsabfall, mehr Müdigkeit, zu niedriger Blutdruck und verstärkter Unruhe bemerkbar.

Natrium

Das Natrium reguliert den Wasserhaushalt im Körper des Hundes und bei einer Überversorgung kann es einem Gehirnödem kommen. Bei einer Unterversorgung kann der Hund starke Unruhe zeigen und anfangen seine Pfoten zu belecken.

Eisen

Eisen ist ein Teil vom Blutfarbstoff der roten Blutkörperchen und reguliert den Sauerstoffgehalt im Hundekörper. Eine Überversorgung erkennt ihr an häufigem Erbrechen und lang anhaltenden Durchfall. Bei einer Unterversorgung kommt es zu Blutarmut und das Immunsystem fährt sich stark runter, der Hund wird öfters kranker und neigt zu Hautentzündungen,

Kupfer

Sorgt für die Pigmentbildung im Blut und enthält Enzyme für das Bindegewebe. Eine Unterversorgung kann bei einigen Hunden zu starken Leberschäden führen.

Zink

Zink benötigt der Hundekörper um eine gute Wundheilung gewährleisten zu können. Außerdem wird er für ein starkes Immunsystem und eine gesunde Haut benötigt. Wenn der Hund zu viel Zink bekommen hat, reagiert er mit Kupfermangel, da zuviel Zink im Körper den Kupfer aufnimmt und “unterschlägt”. Eine Unterversorgung kann man daran erkennen, dass die Pigmentfärbung des Fells gestört sind und der Hund zu vermehrten weißen Haaren im Fell liegt. Ebenso wird das Fell dünn, rissig, stumpf und die Haut wird rissig und verliert an Elastizität.

Jod

Jod wird für eine optimale Schilddrüsenleistung gebraucht. Hier besteht die Besonderheit, dass die Symptome für eine Über- und Unterversorgung ganz genau gleich sind. der Hund bekommt Haarausfall, wird müde und wirkt immer träger, sein Verhalten neigt zu Unruhen bis hin zu Reizbarkeiten und Aggressionen.

Selen

Dies sorgt für gesunde Antioxidanzien und für Enzyme die u.a. die Verdauung regulieren. Bei einer Überversorgung kommt es zu Verweigerung des Futters, der Hund verliert immer mehr Fell, die Pfotenballen sind sehr rissig, der Hund neigt zu Blutarmut und er kann Leberstörungen bekommen, Eine Unterversorgung erkennt man an einer starken leistungsschwache, die Muskeln nehmen ab, das Immunsystem fährt ganz stark runter und ein Welpe oder Junghund kann mit Wachstumsstörungen reagieren.

Vitamin A

Dieses Vitamin ist für ein gesundes Wachstum, starke Knochen, gut funktionierende Augen, gesunde Haut und richtig durchblutete Schleimhäute da. Wird zuviel Vitamin A zugeführt, hat der Hund nur noch eine sehr gerne Stresstoleranz, er neigt zu Knochenabbau und sogar Knochenbrüchen. Zudem können auch Funktionsstörungen von Nieren und Leber auftreten. Bekommt der Hund hingegen zu wenig Vitamin A, können die Schleimhäute weniger gut funktionieren, es treten Seh- und Wachstumsstörungen auf und das Immunsystem fährt stark herunter und der Hund wird öfters krank und anfälliger.

Vitamin D

Regelt den Phosphor- und Calciumstoffwechsel. Eine Überversorgung erkannt man an einer Gefäßverkalkung und an einer Gewebeverkalkung. Eine Unterversorgung hat weiche Muskeln und Wachstumsstörungen zur Folge.

Vitamin E

Reguliert die Aufnahme von Antioxidanzien. Eine Überversorgung hiermit kommt nur sehr selten vor. Eine Unterversorgung hingegen, tritt recht häufig auf und kommt mit Symptomen wie Muskelschäden, Herzproblemen, , Schäden an der Netzhaut und Entzündungen am Fettgewebe einher.

Vitamin K

Kümmert sich um die Blutgerinnung im Körper. Eine Überversorgung kann nicht auftreten. Bei Unterversorgung treten unstillbare Blutungen auf.

Vitamin C

Sorgt für ein gesundes starkes Bindegewebe und schützt den Körper vor gefährlichen Giftstoffen. Ein gesunder Hund stellt selbst genug Vitamin C her und braucht keines über das Futter zugesetzt bekommen.

Vitamin B1

Sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel. Eine Überversorgung kann nicht auftreten. Bei Unterversorgung kann der Hund zu Kotfressen neigen und auch eine Muskelschwäche oder Lähmungen können auftreten.

Vitamin B2

Kümmert sich um ebenfalls um den Stoffwechsel im Körper. Überversorgung ist nahezu ausgeschlossen. Bei einer Unterversorgung neigt der Hund zu Muskelschwächen, Hautentzündungen und die Hornhaut könnte getrübt werden. Außerdem kann eine Leberverfettung und Appetitmangel auftreten.

Vitamin B6

Auch dieses Vitamin reguliert den gesunden Stoffwechsel des Hundes. Eine Überversorgung kann eigentlich nicht vorkommen und bei einer Unterversorgung kann Blutarmut und Appetitverlust auftreten. Außerdem kann es zu einer Herzvergrößerung kommen.

Vitamin B12

Auch dieses wichtige Vitamin kümmert sich um den reibungslosen Stoffwechselablauf. Eine Überversorgung tritt eigentlich nie auf und eine Unterversorgung erkennt man u.a. an einer Blutarmut und an einer Leberverfettung erkennen.

Biotin

Das Biotin ist sehr vielfältig und kümmert sich neben dem richtigen Stoffwechselablauf auch darum, dass Haut, Krallen und das Fell richtig versorgt sind. Eigentlich ist eine Überversorgung nahezu unmöglich, jedoch eine Unterversorgung mit brüchigen Krallen, stumpfen und abgebrochenen Fell recht häufig. Außerdem neigt die Hundehaut zu Juckreiz und zu vermehrter Schuppenbildung.

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