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Fotolaune, aber mieses Wetter = Indoorshooting

Das Indoorshooting

Wer kennt das nicht, man hat richtig Lust auf neue Fotos vom Hund, aber das Wetter macht einfach nicht mit, denn es regnet ohne Ende. Kein Problem, denn man kann ja auch einfach mal die Wohnung oder das Zimmer in eine kleines Fotostudio verwandeln, das geht super schnell und macht auch echt spaß. Überlegt euch einfach vorher, was das Thema eurer Bilder sein soll, denn wir planlos los fotografiert, könnte schnell die ErnĂŒchterung kommen, wenn die ersten Ergebnisse nicht so zufriedenstellend sind. Um euch etwas zu helfen, berichte ich euch hier von meinen Erfahrungen.

Indoor-Shootings machen richtig viel Spaß

Auch ich habe mich immer vor Indoorbildern gedrĂŒckt und dachte, dass meine AusrĂŒstung dafĂŒr nicht reichen wĂŒrde, zumal ich keine Softboxen oder Ă€hnliches habe. Alles was ich besitze, ist meine Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven, davon eine sehr lichtstarke Festbrennweite. Diese ist hierfĂŒr perfekt, denn es kann noch so dunkel sein, auf den Bildern sieht man davon nix mehr.

Mittlerweile liebe ich es in der Wohnung Bilder zu machen und kann es jedem empfehlen, dies auch mal zu versuchen. Zuhause habt ihr viel mehr Ruhe und auch Hunde, die draußen nicht gerne fotografiert werden, können drinnen daran ihren Spaß finden, da es hier nur wenige bis gar keine Reize gibt. Also los traut euch, ich glaube, dass ihr ganz bestimmt auch euren Spaß daran finden werdet.

Ein Bild aus meinen ersten Indoor-Shooting zuhause.

Auf die Vorbereitung kommt es an

Zu erst solltet ihr euch ĂŒberlegen, was ihr mit den Bildern ausdrĂŒcken wollte. Sollen es gemĂŒtliche Bilder werden, wie der Hund auf dem Sofa kuschelt oder soll er sein Lieblingskuscheltier stolz prĂ€sentieren oder vielleicht sogar Tricks auf den Bildern zeigen?

Demnach sollten ihr euch einen passenden Hintergrund suchen. Ein weißer Hund sticht vor einer weißen Wand, natĂŒrlich weniger gut hervor, aber vielleicht kann man hier mit farbigen Decken oder Ă€hnlichen arbeiten. Außerdem sollte man schauen, dass man so viel natĂŒrliches Licht wie möglich in den Raum bekommt. Also öffnet alle Fenster oder macht dunkle Jalousien und Gardienen zur Seite und lasst etwas Licht rein. Im schlimmsten Fall, kann mit etwas kĂŒnstlichem Licht von der Decke oder mit kleinen Lampen gearbeitet werden, die zusĂ€tzlich in den Raum gestellt werden.

Von Vorteil ist aber immer ein ruhiger Hintergrund, wie eine Wand und am besten in einem Raum, indem viel natĂŒrliches Licht rein fĂ€llt. Das beste Licht gibt es, wenn ihr den Hund am Fenster fotografiert. Ich selber habe Reva mal bei Regen an die Scheibe gesetzt und so wirklich tolle Bilder bekommen.

Dann solltet ihr euch ĂŒberlegen, ob ihr mit Deko arbeiten wollt. Hier ist alles erlaubt was euch gefĂ€llt, Hundespielzeug, Hundebett, Decke, Blumen oder vielleicht sogar ein Blumenkranz fĂŒr den Hund. Bitte zwingt den Hund zu nichts, was er nicht auch von sich aus mitmacht und versucht ihm den Spaß an den Fotos zu zeigen, dann wird er auch gerne mitmachen. Ein schöner Stuhl kann auch eine tolle Deko sein.

Bevor ihr dann los legt und den Hund positioniert, solltet ihr Testbilder machen. Spielt mit eurer Kamera und den Einstellungen etwas herum und findet die fĂŒr euch richtigen Einstellungen. Ich arbeite nur mit dem manuellen Modus, auch wenn es hier etwas dauert, bis ich wirklich zufrieden bin, aber nur so habe ich meine Kamera wirklich gut kennen gelernt. Fotografiert niemals von oben herab und immer nur auf Augenhöhe des Hundes, also immer in seiner Position.

Los gehts – Mit ganz viel Spaß

Wenn das Licht passt und die Testbilder gefallen, kann es auch schon los gehen. Positioniere deinen Hund so wie du es gern möchtest und dann genieße einfach, dass es hier keine Leute gibt, die euch beobachten und stören können. Ich finde, dass ist ein Riesen Vorteil an der Indoorfotografie.

Vielleicht hast du ja eine Freundin zu Besuch, die dir helfen kann, dass der Hund in Position bleibt oder kann ihn mit Leckerlis zu niedlichen Blicken motivieren.

Ich habe Reva neulich in meinen alten Lesesessel gesetzt, viele kuschelige Felle reingelegt und einfach mal Reva machen lassen. Da sie draussen nur ungern Fotos macht, war ich wirklich sehr ĂŒberrascht, wie gern sie drinnen mitgemacht und selbststĂ€ndig niedliche Positionen angeboten hatte.

Geht einfach locker an die Bilder heran, macht es zum Spaß und wenn der Hund keine Lust mehr hat, sollte man auch wirklich aufhören, es sollte wirklich allen Beteiligten Spaß machen, denn den Spaß sieht man auf den Bildern gut. Probiert euch Einach aus, im schlimmsten Fall sind nur wenige gute Bilder dabei aber ihr habt es versucht und vielleicht habt ihr auch schon erkannt, woran es lag und könnt beim nĂ€chsten Mal darauf achten.

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