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Gute Hausmittelchen für den Hund

Hausmittelchen für den Hund

Es ist immer super, wenn man den Hund auf natürliche Art und Weise unterstützend behandeln kann und keine chemischen Medikamente verabreichen muss. Ich bin selber ein Fan davon, kleine und einfache Dinge, mit alten Hausmittelchen zu behandeln und habe in den letzten Jahren, viele tolle Tipps und Tricks dazu gelernt, und greife auf diese immer wieder gerne zurück.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ihr immer auf die Symptome eurer geliebten Fellnasen achten solltet und im Falle, dass sich keine baldige Besserung mit den gewohnten Dingen einstellt, unbedingt eine Vorstellung beim Tierarzt erfolgen sollte. Eine Hunde-Hausapotheke und auch die Hausmittelchen ersetzen keinen Arztbesuch!

Hausmittelchen für den Hund

Tee für den Hund

Ich bin überzeugter Teetrinker und auch unseren Hunden kann Tee wirklich gut helfen. Kamillentee gebe ich immer bei Husten und Halsschmerzen, Zwingerhusten, Mandelentzündung und anderen erkältungsähnlichen Symptomen.

Achtung Achtung: Es wird immer wieder geschrieben, dass Kamillentee auch gut bei Augenentzündungen helfen würde. Bitte lasst hiervon die Finger und macht dies nicht nach, da hier eine große Verletzungsgefahr für das Hundeauge entsteht und die Tierärzte immer wieder davor warnen, Kamillentee ins Auge zu geben.

Fencheltee wird immer bei Bauchschmerzen und sämtlichen Magen-Darm-Erkrankungen gegeben. Ich gebe die Tees in abgekühlter Form, statt Wasser in den Trinknapf und solange die Beschwerden bestehen, gibt es statt Wasser nur Tee zu trinken. Bei Hunden die schlechte Trinker sind oder Tee einfach nicht mögen, kann man diesen auch mit einer kleinen Spritze ins Mäulchen geben und wem das zu “krass” ist, kann ich empfehlen, die Finger in den Tee zu halten und den Hund dann den Tropfen Tee abzulecken.

Honig

Honig tut nicht nur uns Menschen gut, auch unsere Hunde profitieren davon. Man sollte darauf achten, dass man kaltgeschleuderten Honig nimmt. Die Sorte ist total egal, wobei darauf hinzuweisen ist, dass dunkler Honig wie z.B. Waldhonig etwas bitterer ist und somit leichter Abgelehnt werden wird, als ein süßlich schmeckender Honig.

Was auch super ist, ist Fenchelhonig. Diesen gebe ich bei Erklältungen gerne in den Kamilientee. Alternativ kann man hier auch einen kleinen Teelöffel Fenchelhonig direkt ins Mäulchen geben. Man sollte aber darauf achten, dass man die Dosis von 2 x täglich 1 Teelöffel nicht überschreitet. Bei sehr kleinen Hunden, sollte es 2 x täglich 1 Espressolöffel sein.

Auch Manukahonig ist eine super Sache, da dieser besonders rein ist und eine sehr hohe Antibakterielle Wirkung hat. Dieser kann bei Erkältungssymptomen gegeben werden. Auch hier ist eine sehr geringe Dosis wichtig. Gerade der Manukahonig wird sehr gerne für Wundbehandlungen genutzt, aber lasst da auf jeden Fall, trotzdem einen Tierarzt drüber gucken.

Äpfel

Äpfel sind eine super Hilfe bei Erkältung und auch bei Durchfall. Im Falle einer Erkältung oder auch beim Zwingerhusten , kann der Apfel mit einer Reibe klein gerieben werden, etwas Leinöl darüber und ab in den Hundenapf oder unter das Futter mischen. Äpfel sind eine super Vitamin C Bombe und unterstützen somit das Immunsystem auf ganz natürliche Weise.

Bei Durchfall kann ein Apfel, samt Schale gerieben werden und in den Napf legen. Nun sollte er so lange stehen gelassen werden, bis sich der geriebene Apfel leicht bräunlich verfärbt hat, erst dann kann es unters Futter gemischt werden, da sich dann ein Stoff gebildet hat, der die Verdauung schnell wieder auf Vordermann bringt. Vorm Füttern bitte einen kleinen Schuss Leinöl dazugeben, damit die Vitamine aufgenommen werden können.

Apfelessig

Während wir Menschen den Apfelessig gerne zum Entschlacken nehmen, kann dieser bei Hunden super eingesetzt werden, um das Immunsystem zu pushen und die Darmflora zu stärken, da hier der Stoffwechsel angeregt wird und der Apfelessig viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Für ein schön glänzendes Fell sorgt ein kleiner Spritzer Apfelessig im Futter. Hierfür sollte aber die Dosierung bei 1 x Woche 1/2 Espressolöffel nicht überschritten werden, damit die Säure vom Essig den Magen nicht angreift. Bei ganz sehr kleinen Hunden sollte auf Apfelessig verzichtet werden! Hier kann aber die Hundebürste mit Apfelessig bespritzt werden und dann das Hundefell gebürstet werden, so entsteht auch der schöne Glanz und es kann auch Juckreiz mindern.

Bei Insektenstichen kann ein Gemisch aus Wasser und Apfelessig helfen, die Schwellung abklingen zu lassen. Trotzdem muss dies gut beobachtet werden und ggf. ein Besuch beim Tierarzt erfolgen.

Karotten

Das Wundermittel der Natur schlechthin sind wohl Karotten, denn mit ihnen lässt sich das Hausmittel Nummer 1 herstellen: Die Morsche Karottensuppe, welche bei Durchfall und Magen-Darm-Erkrankungen gegeben werden kann.

Hierfür werden 500 Gramm Karotten in 1 Liter Wasser (ungesalzen!), am besten 2,5 Stunden, denn je länger diese gekocht werden, desto mehr Moleküle entwickeln die Möhren und desto besser wirkt die Suppe. Hier gibt es keine Dosierungsmenge, da diese keinerlei Nebenwirkungen hat.

Kleiner Geheimtipp: Bei Giardien wirkt die Suppe wahre Wunder. Da sich Giardien ja von der Nahrung des Hundes im Magen ernähren, sollte dies verhindert werden. Wenn ihr die Moro-Suppe ca. 30 Minuten vor dem eigentlichen Futter gebt, legt sich die Suppe wie eine schützende Wand über die Giardien, die ja an der Darmwand sitzen und somit kann die kommende Nahrung vom Hund voll aufgenommen werden und die Giardien verhungern im Hund, was eine weitere Ausbreitung verhindert und dafür sorgt, dass sie absterben. Aber das ersetzt keine Medikamente vom Tierarzt!!

Gänseblümchen

Euer Hund ist gern mal Mäkelig oder hat wenig Hunger und ihr wollt ihm einen kleinen Appetitanreger geben? Hier helfen Gänseblümchen super, einfach 2-3 Köpfe Gänseblümchen ins Futter mischen und der Appetit wird sich langsam steigern. Aber auch hier sollte das Fressverhalten bei Verschlechterung vom Tierarzt geprüft werden.

Bierhefe

Ein super Naturheilmittel ist die Bierhefe, die es in Pulver oder Tablettenform gibt. Bierhefe kann beim Fellwechsel zur Unterstützung gegeben werden oder auch, wenn der Hund an Haarausfall leidet. Es beugt Parasitenbefall vor und wirkt sich positiv auf die Elastizität der Hundehaut aus. Wichtig ist hier, die Dosierung von 1 x die Woche 1 Teelöffel nicht zu überschreiten. Bei sehr kleinen Hunden bitte nur 1 Espressolöffel nutzen.

Hagebutten

Ein wahrer Superstar ist die Hagebutte, da sie Unmengen an Vitamin C liefert und unbedingt zur Unterstützung bei Erkältungen gegeben werden sollte. Sie kann auch als Kur gegeben werden, um das Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Dann sollte hier einmal täglich für mindestens 4 Monate lang, das Pulver eingenommen werden. Es hier extra Hundeprodukte, aber es kann auch auf normale Kapseln aus der Apotheke für uns Menschen zurück gegriffen werden, dann sollte man nicht mehr als täglich 1 Kapsel geben und bei sehr kleinen Hunden nur eine halbe Kapsel.

Bei Übergewicht kann das Hagebuttenpulver helfen, den Blutdruck und das Cholesterin zu senken und bei Diabetes-Typ II erkrankten Hunden kann der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Aber sprecht hier bitte vorher unbedingt mit eurem Tierarzt!!

Olivenöl

Olivenöl ist etwas umstritten in der Hundeernährung, soll aber eine klasse Unterstützung für das Herz-Kreislauf-System beim Hund sein und auch bei Gebärmuttererkrankungen helfen. Was aber definier klasse ist, sind Ohrentropfen aus Olivenöl. Hierzu einfach zwei Esslöffel Olivenöl kurz erhitzen und etwas abkühlen lassen. Dann tropft ihr einfach 4 Tropfen von dem lauwarmen Olivenöl in das Hundeohr, welches entzündet ist und könnt es auch vorsichtig mit dem Finger im Ohr verreiben, aber nur wenn die Entzündung nicht in der Ohrmuschel sitzt, dann reicht einfaches einträufeln aus.

Sauerkraut

Es ist immer hilfreich eine Dose Sauerkraut im Haus zu haben, denn wenn ein Hund etwas scharfkantiges oder spitzen verschluckt hat, ist dies meine erste Wahl zum helfen. Das Sauerkraut wird von den meisten Hunden gut angenommen und wickelt sich im Darm um den Fremdkörper und sorgt so dafür, dass es beim nächsten Kotabsatz, ohne den Darm oder ähnliches zu verletzten, ausgeschieden werden kann. Allerdings können Magensensible Hunde davon Blähungen und Durchfall bekommen, aber das würde ich in Kauf nehmen, um Darmverletzungen im Notfall vorzubeugen.

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