🐾 Revas und Laskas Hundeleben

Halona e.V. – Ein Tierschutzverein mit Herz

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Halona e.V. entstanden und enthält einen Link zur Website. Aus diesem Grund wurde der Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Es handelt es sich bei dem Text aber um eigene Recherche und um unsere eigenen Erfahrung im Zuge der Adoption unserer Hündin Laska.

Augen auf bei der Tierschutzwahl

Wenn man sich überlegt einen Hund in die Familie aufzunehmen, so hat man diverse Möglichkeiten. Man kann zum Züchter oder ins Tierheim fahren oder auch über private Abgaben einen Hund finden. Und dann gibt es ja noch die Tierschutzvereine, die Hunde aus dem Ausland vermitteln. Das Thema Züchter oder Tierschutz ist unter Hundefreunden immer heiß diskutiert und wirklich ein Thema für sich, denn hier hat jeder einfach seine eigene Meinung und Ansichten und das ist auch gut so. Fakt ist aber, bei beiden Möglichkeiten muss man die Augen gut aufmachen, denn das Angebot ist riesig, und die schwarzen Schafe gibt es auf jeder Seite.

Auf der Suche nach dem richtigen Tierschutzverein

Da wir uns dafür entschieden haben, Hunde aus dem Tierschutz aufzunehmen, kann ich also nur hierzu schreiben, aber kann jedem nur raten, die Augen wirklich aufzumachen und nicht mit einer rosa roten Brille an das Thema Tierschutzhund heran zu gehen, denn nur wenn ihr wirklich ganz genau auf Kleinigkeiten achtet, könnt ihr nicht enttäuscht werden und auch eure Erwartungen an die ersten Wochen und vielleicht auch Monate mit dem neuen Hund, sollten nicht so groß sein, denn alles braucht seine Zeit und jeder Hund ist anders und braucht eine andere Zeit der Eingewöhnung. Also geht bitte mit viel Geduld und offenen Augen an eine mögliche Adoption eines Tierschutzhundes heran, denn dann könnt ihr wirklich etwas wundervolles erleben.

Achtet bitte auf die Kleinigkeiten. Gibt es eine Selbstauskunft oder einen Kontaktangabebogen mit ersten Infos zu euch? Wie sind die ersten Gespräche, was machen die Tierschützer für einen Eindruck auf euch? Was für Fragen werden euch im Erstgespräch gestellt und wird der Adoptionsablauf ganz genau erklärt? Falls der Hund auf Pflegestelle ist, schaut euch bitte diese ganz genau an. Wie viele Hunde leben dort, wie groß ist der Platz der Pflegestelle, was für einen Eindruck machen die Hunde, sehen sie gepflegt aus und hört bitte immer auf euer Bauchgefühl und entscheidet niemals aus Mitleid!!

Tierschutzvereine gibt es viele, aber Halona e.V. ist viel mehr als nur ein gewöhnlicher Verein

Die eigentliche Geschichte von Halona e.V. begann vor gut zwei Jahren mit der Gründung durch Mariella und ihrer Mama Marion. Aber ihr Herz für den Tierschutz haben sie schon vor vielen, vielen Jahren entdeckt, als sie einen Tibet-Terrier-Mischlingsrüden der den Namen Jack trug, von einer privaten Pflegestelle aufnahmen. Der arme Jack wurde bis zu seinem achten Lebensjahr nur im Zwinger gehalten und kannte daher nur wenig, von dem was ein Hund bei uns so lernt. Draußen war er ein kleiner Teufel und drinnen ein richtiger Engel. Durch Jack und seine Probleme kamen Marion und Mariella zwar an ihre Grenzen, lernten aber auch damit umzugehen und diese Probleme zusammen zu überwinden und schafften es, mit Hilfe eines Hundetrainers, den armen Kerl zu resozialisieren und schenkten ihm ein paar restliche wunderschöne Jahre, mit ganz viel Würde. In Jack fanden Mariella und Marion nicht nur ihren besten Ausbilder was Hunde angeht, sondern zugleich auch ihren absoluten Seelenhund, den sie niemals vergessen werden! Von nun an kamen immer wieder Pflegehunde in die Familie und Mama Marion spezialisierte sich auf Angsthunde.

Im Jahre 2018 war es dann soweit und Mariella fuhr das erste Mal nach Rumänien um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen und nach und nach besuchte sie dort immer mehr Tierheime und Adressen von notleidenden Hunden um ihnen zu helfen. Jedoch kam schnell die Einsicht, dass allein mit der Vermittlung von Straßenhunden das Tierleid nicht beendet werden würde und somit war der Tierschutzverein Halona e.V. gegründet und die Idee der Kastrationskampagnen geboren. Mithilfe von rumänischen Tierärzten führen sie nun mehrmals im Jahr Kastrationen vor Ort durch, denn allein mit der Kastration von zwei Hündinnen können unzählige Welpen verhindert werden. Aber natürlich war das noch nicht alles und so begannen sie Futter- und Sachspenden zu sammeln und nach Rumänien zu bringen.

Der Name “Halona” ist übrigens ein alter indianischer Name und bedeutet “glücksbringende Zukunft” und ist meiner Meinung, wirklich passend gewählt, denn den Tieren wird eine glücklichere Zukunft geschenkt. Mittlerweile wurden viele Kastrationskampagnen in Rumänien durchgeführt und Spenden dort ins Land gebracht. Auch der Verein wurde immer größer und umfasst aktuell rund 50 aktive Mitglieder und kann 30 liebevolle Pflegestellen in Deutschland vorweisen. Zudem gibt es hier und da noch weitere aktive Tierschützer die immer mal wieder aushelfen und einige Aufgaben übernehmen.

Die Helfer von Halona e.V. versuchen vor Ort die Bedingungen für die armen Hundeseelen besser zu machen und allein mit den Kastrationskampagnen gibt es viel weniger Welpen, die kurz nach der Geburt wieder sterben. Mit der Aufklärung vor Ort, möchten Mariella und ihr Team versuchen das Elend immer weiter einzudämmen und die Leute für das Tierwohl zu sensibilisieren, da dort noch immer vieles anders ist als bei uns und die Hunde dort einen ganz anderen Stellenwert haben als bei uns. So laufen selbst Hunde, die einen Besitzer haben, oft tagelang alleine auf den Straßen umher und können sich so unkontrolliert vermehren. Und für die Straßenhunde interessiert sich vor Ort kaum einer, was zutiefst traurig ist, denn auch diese Hunde haben eine Seele und sollten einfach ein schönes zuhause und liebevolle Besitzer bekommen.

Leider kommt es auch vor, dass die Leute vor Ort von den Straßenhunden so genervt sind, dass sie die Hunde vergiften, anfahren, verprügeln und schwer verletzten. Aus diesen gründen ist die Aufklärung ebenso wichtig wie die Kastrationskampagnen. Und dann gibt es ja auch noch die Vermittlung von Hunden aus Rumänien nach Deutschland. Hierbei werden Hunde gewählt, die es in Rumänien schwer hätten weiter zu überleben und die hier schnell ein schönes Zuhause finden würden. Die Hunde werden vor Ort geimpft, gechipt, kastriert und dann nach Deutschland auf eine Pflegestelle von Halona e.V. gebracht. Hier warten dann liebevolle Pflegefrauchen und Pflegeherrchen auf ihre neuen Schützlinge und machen sie mit viel Liebe und Geduld für ein Leben unter Menschen fit. Hier erfahren die Hunde das erste Mal was Liebe und Vertrauen oder gar Nähe bedeutet und sie können endlich ankommen.

Im Übrigen arbeiten alle Mitarbeiter sowie Mariella und Marion ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für ihren geliebten und so wertvollen Tierschutzverein und machen das alles neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit! Denn das Leid der Tiere geht ihnen allen sehr ans Herz und sie wünschen jeder Hundeseele einfach nur das beste Leben was sie bekommen können und dafür würden sie einfach alles geben!

Neben der Aufklärung, der Vermittlung von Hunden sowie der Kastrationskampagnen gibt es noch ein weiteres Herzensprojekt von Halona e.V., das Tierheim “Wonderland”. Dieses Tierheim befindet sich in Targoviste, nahe Bukarest und wird von Christina Paun geleitet. Das “Wonderland” ist ein privates Tierheim welches mittlerweile gut 1500 Hunde sowie viele andere Tierarten aufgenommen hat. Dort gibt es einen Offenen Shelter, in welchem gut 1000 Hunde zusammen leben und einen normalen Shelter, wo gut 500 Hunde Platz finden. Der Offene Shelter wird auch als “Farm” bezeichnet. Christina Paun holt regelmäßig Hunde aus den Tötungsstationen auf ihre Farm und versucht ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Leider ist dort aktuell die Sarcoptics Milbe ausgebrochen, wogegen sie dort vor Ort versuchen anzugehen.

Natürlich kostet das alles ziemlich viel Geld! Geld was es vor Ort nicht gibt und hier kommen die Spenden von Halona e.V. zum Einsatz, denn nur so können allein die ca. 3600 für Zecken- Floh- und Milbenmittel besorgt werden. Für die Kastrationsprojekte, welche alle 2-3 Monate durchgeführt werden und wo ca. 150 Hunde in 3 Tagen kastriert werden, wird natürlich auch ziemlich viel Geld benötigt. Ebenso wie Futter, denn im Monat werden rund 30 Tonnen Futter benötigt. Ansonsten wird immer wieder Baumaterial für Zäune etc. vor Ort benötigt. Für alle diese Dinge versuchen die Tierschützer von Halona e.V. Sachspenden oder Geldspenden sowie Futterspenden zu sammeln und sind auf jede Hilfe angewiesen und unendlich dankbar! Sie veranstalten kleine Flohmärkte, wo das eingenommene Geld direkt den Hunden zu Gute kommt oder fragen bei Futterherstellern nach.

Und wer sich nun fragt, wie man selbst helfen kann, der hat dazu mehrere Möglichkeiten. Zum einen in Form von Geldspenden, Futterspenden oder auch gern Sachspenden. Man kann auch eine Mitgliedschaft abschließen und somit einen jährlichen Beitrag spenden. Wer vielleicht auch gerne einen Hund aufnehmen möchte, kann z.B. einen Hund adoptieren oder sogar Pflegestelle werden und somit den Weg von vielen kleinen und großen Hundeseelen begleiten. Und natürlich gibt es immer die Möglichkeit für eine aktive Tierschutzhilfe vor Ort in Rumänien mit den Tierschützern von Halona e.V.

Unser Herz gehört dem Tierschutz

Bisher waren alle unsere Hunde entweder aus dem Tierschutz oder wurden von uns vor dem Leben im Tierheim gerettet. Nachdem wir bei Reva jedoch leider sehr schlechte Erfahrungen in Bezug auf das Thema Tierschutzvereine und Organisationen gemacht haben, hatten wir damit eigentlich abgeschlossen und wollten beim nächsten Hund dann lieber einen seriösen Züchter unterstützen. Aber irgendwie waren da mein Kopf und mein Herz unterschiedlicher Meinung und ich versuchte mich immer weiter im Bereich Tierschutzhilfe einzusetzen und versuchte zu helfen wo ich kann. Ich habe das Tierleid in den anderen Ländern irgendwie immer im Kopf und mein Hundemamaherz blutet wirklich sehr stark, wenn ich daran denke wie manche Hunde Leben müssen.

Eine Freundin von mir musste schmunzeln, als ich ihr sagte, dass wir einen hündischen Nachwuchs aus dem Tierschutz bekommen werden. Sie sagte, dass ihr das von Anfang an klar gewesen sei, dass auch ein weiterer Hund aus dem Tierschutz sein würde, da mein Herz einfach zu groß ist und mir das Thema einfach zu wichtig ist. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder viele Berichte über unseriöse Vereine und Organisationen gelesen und mitbekommen und waren immer schnell abgeschreckt, aber sind unglaublich dankbar, dass wir nun eine sehr positive Erfahrung gemacht haben und wie auch bei Reva, sind wir unglaublich dankbar, einen so tollen Hund über den Tierschutz anvertraut bekommen zu haben.

Unsere Erfahrung mit Halona e.V. – Wir sind unendlich dankbar

Als wir uns mit dem Thema Tierschutzvereine auseinander gesetzt haben, war unsere Angst so groß, wieder auf die Nase zu fallen und an einen unseriösen Verein oder Organisation zu geraten, wir gingen zwar nach unserem Bauchgefühl aber auch das hätte uns durchaus täuschen können, immerhin hat es das bei Reva damals auch. Ich schreibe diesen Beitrag, damit die Arbeit von Halona e.V. mehr Aufmerksamkeit bekommt, denn uns hat dieser Verein wirklich sehr überzeugt, mit seiner Arbeit und so viel Herzlichkeit. Es ist nicht gerade selten, dass Tierschützer zwar super zu den Tieren sind, aber ihnen das Feingefühl bei den möglichen Adoptanten fehlt und man etwas schroff behandelt wird oder man einfach nicht gut genug aufgeklärt wird wie die Abläufe so sind, weil das leider nicht allen Tierschützern wichtig ist. Ich habe durch einige Freundinnen in den letzten Jahren so viele Tierschutzvereine und Organisationen mitbekommen, bei denen es wirklich unseriös zuging und ich es dadurch wichtig finde, einen so guten und seriösen Tierschutzverein wie Halona e.V. hervorzuheben und bekannter zu machen, damit auch andere eine gute Erfahrung machen können und weitere wundervolle Hunde dank der Arbeit von Halona e.V. ein wunderschönes neues zuhause finden.

Bereits der erste Kontakt zu Halona e.V. war super freundlich und herzlich. Mein erstes Telefonat mit der lieben Mariella war so informativ und aufklärend, ich kam mit dem Aufschreiben der Infos rund um den Verein, den Vermittlungsablauf und unseren möglichen Neuzugang kaum hinterher. Ich konnte zu jeder Zeit Fragen stellen und Mariella beantwortete jede Frage mit so viel Geduld und Freundlichkeit. Auch der genannte Ablauf einer möglichen Adoption wurde mir mehrmals erläutert und ich bekam von Anfang an das Gefühl, ernst genommen zu werden, mit dem Wunsch nach einem möglichen Hund und das auch auf uns und unsere Begebenheiten dabei geachtet wird.

Bei Mariella und ihrem Team merkt man wirklich, dass hier das Tierwohl an erster Stelle steht und bei Interessenten werden auch gern mal andere Hunde, als den eigentlich ausgesuchten, angeboten falls sie der Meinung sind, dass dies besser passen würde. Hier wird einfach auf alles geachtet. Und auch die Fragen von Mariella an uns waren in keinster Weise unpassend gestellt und lieferten ihr die notwendigen Infos über uns. Das Telefonat fühlte sich an wie mit einer guten Freundin zu sprechen, so offen und frei.

Ich bekam kurz nach dem ersten Telefonat die Nummer der Pflegestation um auch mit dem Pflegefrauchen einmal in Ruhe reden zu können und einiges von uns zu erzählen, aber um auch noch etwas mehr über unseren möglichen Nachwuchs zu erfahren. Auch dieses Gespräch war wie mit einer Freundin und war einfach so erstaunlich locker. Alle meine Fragen wurden beantwortet und dann wurde mit uns zusammen nach einer tollen und schnellen Lösung für ein erstes Treffen geguckt. Bereits am selben Tag kam das Pflegefrauchen zu einem Park in unserer unmittelbaren Nähe, so dass sich Reva und der mögliche Neuzugang in Ruhe draussen kennenlernen konnten. Wir drehten eine Runde im Park und danach fand die Vorkontrolle bei uns zuhause statt.

Die Vorkontrolle war super entspannt, so wie das ganze bisherige Treffen auch, und es wurde super viel Rücksicht auf uns, unsere aufgeregter Stimmung und auch auf Reva genommen, denn die war auch sehr nervös und zeigte sich nicht gerade von ihrer besten Seite. Aber trotzdem erkannte das liebe Pflegefrauchen unser großes Hundeherz und das Reva eine tolle “große Schwester” wäre und beide Hunde voneinander profitieren würden. Nur wenige Stunden nach der Vorkontrolle bekamen wir die Zusage von Mariella und unsere Freude war einfach unbeschreiblich groß. Die Gespräche mit Mariella waren so toll und auf Augenhöhe geführt worden, ich konnte jederzeit meine Bedenken äußern, die ich im Bezug auf Reva hatte und sie zeigte mir mit ihren Antworten, dass sie die Situation ziemlich gut einschätzen konnte und wir sonst auch keine Zusage bekommen hätten, wenn man sich nicht wirklich sicher gewesen wär.

Als dann der große Tag der Abholung gekommen war, wurden wir bei der Pflegestation herzlich begrüßt und wir machten alles ganz in Ruhe fertig und hatten auch hier wieder die Gelegenheit Fragen zu stellen und noch einmal alles wichtige für die nächsten Wochen durchzugehen. Der ganze Ablauf war wirklich klasse und für uns einwandfrei, denn wir haben uns zu jeder Zeit super betreut und beraten gefühlt und hatten mit Mariella immer einen festen und kompetenten Ansprechpartner. Wir haben bei allen Mitarbeitern, mit denen wir Kontakt hatten, so eine große Tierliebe und viel Verstand für die Sache gespürt und waren davon sehr gerührt und sind darum unbeschreiblich dankbar, dass wir diesen tollen Verein und sein großes Engagement für den Tierschutz gestoßen sind, denn hier haben wir einen wirklich seriösen Tierschutzverein unterstützt und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Mariella und dem Pflegefrauchen.

Übrigens hört es für Mariella nicht mit der Vermittlung auf, denn sie und die Pflegefrauchen freuen sich immer über Bilder, Videos und Infos wie es so läuft. Außerdem organisieren sie regelmäßig treffen, wo alle vermittelten Hunde und ihre Familien herzlich willkommen sind und man immer im Kontakt und Gegenseitigen Austausch stehen kann. Ich finde diese Arbeit so großartig und hoffe, dass Halona e.V. noch viele weitere Hundemenschen zu ihrem Glück verhelfen wird und möchten uns ganz herzlich bedanken, für diese tolle Arbeit und unseren perfekten Zweithund!

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