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Physiotherapie beim Hund

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Tierphysiotherapeutin Levke Müller entstanden und enthält daher Werbung. Die Bildrechte für die verwendeten Bilder aus diesem Beitrag, liegen allein bei Levke Müller und durften nur für diesen Beitrag verwendet werden.

Wenn es den Hund im Rücken zwickt – Physiotherapie für den Hund

Wir Menschen kennen das nur all zu gut, der Rücken tut weh und zwickt und zwackt uns hier und dort ganz unangenehm. Manch einer hat sogar immer wieder damit zu kämpfen und lässt sich von seinem Arzt dann Physiotherapie verschreiben, was meist sehr schnell Linderung verschafft, denn dort gibt es wunderbare Massagen und praktische Übungen, die wir leicht zuhause nachmachen können, um lange Beschwerdefrei sein zu können.

Was ist Hundephysio?

Also warum sollte es so etwas nicht auch für unsere geliebten Hunde geben und warum sollte dieser es dann nicht auch nutzen können? Seit Anfang der 2000-er Jahre hört man immer häufiger davon, dass es Tierphysiotherapeuten gibt und gerade in den letzten 3 Jahren hat man das Gefühl, dass diese mit ihren Praxen wie Pilze aus dem Boden schießen – zum Glück! Denn wie ich selber nun erfahren habe, bewirken diese wirklich kleine Wunder und können unseren Hunde wirklich Schmerzen nehmen bzw. ersparen und unseren Tieren geht es schnell besser.

Ganz egal, ob man so eine Physiotherapie ergänzend zur normalen tierärztlichen Behandlung in Anspruch nimmt oder es allein hiermit versucht, es ist seinen Versuch wirklich mehr als Wert und oft konnten auch schon wahre Wunder bewirkt werden, natürlich mit viel Zeit und Ausdauer, denn Hexen kann keiner, auch nicht die magischen Hände der Tierphysiotherapeuten.

Hier wird ein kleiner Patient abgetastet um so Blockaden zu finden

Die Tierphysiotherapie – Ein kurzer Einblick und wie man den passenden Therapeuten findet

Grundsätzlich kann man sagen, dass so eine Tierphysiotherapie für jedes Tier nützlich sein kann, denn wer freut sich nicht über eine wohltuende Massage? Auch unsere Tiere werden sich darüber freuen, und so manche Verspannung oder Verkalkung/Aufquellung der Faszien kann so leicht erkannt werden. Daher empfiehlt es sich ruhig alle paar Monate mal einen guten Physiotherapeuten aufzusuchen und seinen Hund behandeln zu lassen. Im schlimmsten Fall können so mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden und das ist ja letztendlich das, worauf es uns Hundehaltern ankommt, dass es gar nicht erst zu möglichen Problemen kommen wird oder vermieden werden kann, daher bin ich z.B. immer sehr froh über Check-Up Möglichkeiten, da ich gerne Krankheiten die bereits verschleppt wurden, vermeiden möchte.

Eine kleine Massage tut jedem Hund gut

Die Physiotherapie unterteilt sich immer in zwei Bereiche, den aktiven und den passen Bereich. Während es im aktiven Bereich darum gehen soll, dass das zu behandelnde Tier, durch Bewegungsübungen, wieder fit und mobil gemacht werden soll. Hierbei kann es sich um Übungen handeln welche die Muskulatur aufbauen oder stärken, die Faszien im Rücken stärken oder besser durchbluten und somit Verkalkungen gelöst werden können. In dem aktiven Bereich gibt es unzählige Übungen und Möglichkeiten für einen stabilen und mobilen Bewegungsapparat und somit wird ein wichtiger Grundstein für eine aktive und lange Hundegesundheit gelegt. Hingegen wird es im passiven Bereich der Physiotherapie deutlich ruhiger, da hier das zu behandelnde Tier ruht und nicht selber aktiv mitarbeiten muss. Hier wird der Körper abgetastet, es wird untersucht und massiert um Verspannungen oder auch Blockaden zu finden und zu lösen.

Für beide Bereiche ist es sehr wichtig, einen wirklich guten Tierphysiotherapeuten an seiner Seite zu haben, denn dieser muss ruhig und ausgeglichen sein, darf dem Tier keinen unnötigen Stress vermitteln und sollte sehr einfühlsam mit jedem Tier umgehen können. Auch sollte er in der Lage sein, auf auftretende Aggressionen, da Schmerzen auftreten können, ohne Panik und Souverän zu reagieren und dem Tier weiterhin Ruhe zu vermitteln.

Die Bodenarbeit ist nicht zu verachten

Wenn man auf der Suche nach einem Tiertherapeuten ist, ist es ganz wichtig, wirklich genau hinzusehen, denn das Überangebot ist aktuell hierbei sehr groß und täglich werden es mehr Praxen die hinzu kommen. Man muss wirklich denn für sich und sein Tier passenden “Therapeuten” finden, auch wenn es dauern kann, aber man sollte nicht den erstbesten nehmen. Denn solche “Therapeuten” sind immer Vertrauenspersonen, zumindest für mich und müssen daher einfach zu sich selbst und dem eignen Tier passen. Es ist schwer bei dem aktuellen Überangebot an Tierphysiotherapeuten den richtigen zu finden. Fast alle versprechen auf ihren Webseiten im Netz die besten Heilungsmethoden mit nur wenigen Stunden und werben mit angeblichen Kunden oder Auszeichnungen. Aber hier lohnt es sich wirklich genau zu schauen und vielleicht auch etwas länger zu suchen.

Zusammen schwimmen sich Hund und Therapeut wieder fit

Schaut euch wirklich alles an, ruft bei den “Therapeuten” an und fragt nach, wenn ihr nicht erkennen könnt, ob hier eine vollständig abgeschlossene Ausbildung vorliegt, denn oftmals befinden sich die “Therapeuten” noch in der Ausbildung, während sie schon ihre Praxis aufmachen und Stunden oder Beratungen anbieten. Das Berufsbild des Tierphysiotherapeuten ist kein geschützter Ausbildungsberuf, wo es Zertifikate von Handelskammer und Co. gibt und daher tummeln sich hier gerne viele “schwarze Schafe”. Geht in die Praxen, ruft an und lasst euch beraten oder stellt “Fangfragen”, macht euch ein genaues Bild, bevor ihr mit eurem Tier hin geht. Wichtig ist, dass der “Therapeut” deutlich macht, dass jeder Hund anders ist und man nicht, mit den immer gleichen Methoden bei jedem Hund arbeiten kann, dass es dauern kann, bis man seinen richtigen Therapieweg gefunden hat. Lasst euch nix versprechen oder mit telefonischen Ferndiagnosen verunsichern, dass alles ist nicht korrekt und ist einfach nicht machbar. Jeder gute “Therapeut” muss den Patienten erst wirklich live sehen, um ein Urteil abgeben zu können.

Slalomlaufen macht vielen Hund großen Spaß und ist eine tolle Übung für die Beweglichkeit

Gründe und Ziele für die Tierphysiotherapie

So verschieden unsere Hunde sind, so verschieden sind auch die Gründe und das jeweilige Ziel, für eine mögliche Physiotherapie beim Hund. Der eine Hund hat mit HD zu kämpfen und der Besitzer möchte seinen Hund mit der Physiotherapie unterstützen und das Ziel wäre hier wohl, wieder mehr Beweglichkeit zu bekommen. Andere wollen einfach ihrem Hund mit einer Massage etwas gutes tun und verbinden dies mit einem kleinen Check-Up der Gelenke, Sehen und Faszien. Andere wollen vielleicht die Kondition des Hundes verbessern oder einfach nur die Muskulatur vom Hund stärken. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten für eine Physiotherapie und ebenso viele verschiedene Lösungsansätze. Der eine Therapeut bietet z.B. Wasserlaufbänder oder sogar Training im Hundeschwimmbad an, so wie es z.B. bei unserer Tierphysiotherapeutin Levke Müller der Fall ist, an. Hier können z.B. Kondition und Muskulatur ganz sanft aufgebaut werden und auch die Bewegung kann so ganz toll Stück für Stück weiter aufgebaut werden, so das auch ein alter Hund wieder mehr Mobilität bekommen kann.

Auch das Hundeschwimmen kann im Rahmen der Hundephysiotherapie gemacht werden

Grundsätzlich ist das eigentliche Ziel eigentlich immer der Ausbau der Beweglichkeit und der Muskelaufbau, sowie die bessere Beweglichkeit und ein verbesserter Gleichgewichtssinn des Tieres. Und da hat ein Therapeut wirklich tolle Hilfsmittel zur Verfügung. Von verschiedenen Balancekissen, die man sich auch für zuhause kaufen kann, um die gezeigten Übungen als “Hausaufgabe” am Tier regelmassig weiter zu machen, bis hin zu Wasserlaufbändern bzw. Laufbändern für Hunde, wo die Kondition z.B. gut aufgebaut werden kann. Diese sind auch super, um am Gangbild des Hundes zu arbeiten, falls dieses nicht so ist wie es sein sollte.

Anhand eines Balancekissen kann man viele verschiedene Übungen ausüben

Ansonsten gibt es noch kleine Cavaletti und Hütchen wo der Hund Slalom laufen und drüber springen muss, denn nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch die Koordination kann hier gut trainiert werden. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und oftmals sind es auch Trampoline oder Pezzibälle, so wie wir es bei uns Menschen in der Physiotherapie einsetzen, welche gute Ergebnisse erzielen.

Neben all den aktiven Übungen gibt es ja, wie schon geschrieben, auch noch den ruhigeren Teil in einer Physiostunde und hier geht es um Massagen, welche mit gezielten Streichtechniken bis tief in das Gewebe eindringen und Verspannungen lösen können. Auch kommen hier Dehnungsübungen zum Einsatz und Wärmebehandlungen wie z.B. die Rotlichtlampe oder das gute alte Körnerkissen, da diese sehr durchblutungsfördernd sind und entspannend wirken, was sich hervorragend auf den Schmerzzustand des Tieres auswirken kann.

Eine Elektrotherapie ist wirklich spannend und sehr entspannend

Spannend wird es wenn Laser,- Magnetfeld,- und Elektrotherapie eingesetzt wird, um gezielt schmerzlindernd Reize zu setzen, welche Heilungsprozesse unterstützen können und den Stoffwechselvorgang anregen und Nervenstränge stimulieren. Aber das sind nur einige wenige Behandlungsmöglichkeiten eines Tierphysiotherapeuten. Je nachdem was er anbietet und worauf er sich spezialisiert hat, kann es noch viel mehr Behandlungsmöglichkeiten geben.

Hier bekommt die liebe Amy eine Elektrobehandlung um Verspannungen sanft zu lösen

Ob man nun jemand ist, der seinem Hund einen Check-Up beim Tierphysiotherapeuten geben möchte oder man einen Therapeuten nach einer Operation beim Tier aufsucht, der Weg dorthin lohnt sich wirklich immer und sollte nie die letzte Option sein! Auch ich habe lange mit mir gehadert und ließ mich vom Überangebot an Therapeuten und vielen hohen Kosten anfangs abschrecken und jetzt, wo wir mit Levke Müller, eine wirklich gute Therapeutin haben, der ich wirklich zu 1000 % vertraue und nun am eigenen Hund sehe, wie schnell erste Erfolge eingetreten sind, bereue es sehr, dass ich nicht schon viel früher einen Therapeuten aufgesucht habe, und mein Hund so lange mit einem auffälligen Gangbild habe laufen lassen. Aber da Reva nie Schmerzen zeigte und auch unser Arzt immer meinte, dass da nix sei und man bei starken Auffälligkeiten erst auf HD röntgen sollte, habe ich es nie für wichtig gehalten – ein großer Fehler!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nehmt bitte jede Veränderung an eurem Hund und an seiner Körpersprache bzw. seinem Gangbild ernst und auch wenn euer Tierarzt nichts finden kann, sucht lieber einmal zu viel als einmal zu wenig einen Tierphysiotherapeuten auf. Im besten Fall wart ihr umsonst da und euer Hund hat eine schöne Massage bekommen, aber dafür ist dann das Gewissen beruhigt man selbst ist auf der sicheren Seite, was die Gesundheit seines geliebten Hundes angeht.

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