đŸŸ Revas und Laskas Hundeleben

Reva und Laska erkunden den Harz – Unsere Harzhighlights mit Hund

Wir lieben aktive Wanderurlaube im Harz

Wir sind sehr aktive Hundehalter und auch unsere Hunde lieben es, mit uns durch die Natur zu streifen. Reva liebt es stundenlang ĂŒber Stock und Stein zu klettern und auch Laska ist dem nicht abgeneigt, auch wenn sie irgendwann mĂŒde ist und sich am liebsten im Rucksack durch die Gegend tragen lĂ€sst. Wir alle haben großen Spaß bei langen Wandertouren, auch wenn wir uns auch mal verlaufen. Es sind so viele unvergessliche und spannende Abenteuer die wir dabei schon erlebt haben und auch wenn so eine Wandertour durchaus anstrengend sein kann, fĂŒr uns bedeutet ein Wanderurlaub ganz viel Entspannung.

In diesem Beitrag möchte ich euch ein bisschen in den Harz entfĂŒhren und euch unsere Highlights verraten, vielleicht begeistert euch der Harz dann ja auch und ihr könnt so das ein oder andere neue Urlaubsziel entdecken.

Eine kleine Harzkunde

Seit einigen Jahren zieht es uns immer wieder in den Harz Der Harz wird als deutsches Mittelgebirge und als das grĂ¶ĂŸte Gebirge in Norddeutschland bezeichnet. Es beginnt in Niedersachen und erstreckt sich bis hinunter nach ThĂŒringen. Die wohl bekanntesten Berge im Harz sind der Brocken und Wurmberg, wobei der Brocken der höchste Berg im Harz ist. Noch vor einigen Jahren war der Harz berĂŒhmt fĂŒr seine dichten WĂ€lder, welche leider im Laufe der Jahre durch den BorkenkĂ€fer immer mehr zerstört wurden. Wer frĂŒher schon einmal im Harz war, der erschrickt, wenn er nun durch den Harz fĂ€hrt, da wirklich viele nackte BĂ€ume die Landschaft prĂ€gen, aber auch sehr viel BĂ€ume aus eben diesem Grund gefĂ€llt wurden und somit Leerstand in vielen WĂ€ldern herrscht.

Dennoch lieben wir den Harz, denn hier kann man stundenlang durch die Natur streifen und so viele tolle Dinge entdecken. Es gibt die Harzer Wandernadel. Das ist eine Art Sammelprojekt von aktiven Wanderern. Im ganzen Harz gibt es knapp 222 Stempelstellen, wo man sich einen Wanderstempel abholen kann um dann spÀter im Anschluss die Harzer Wandernadeln zu bekommen.

Der Harz verfĂŒgt aber nicht nur ĂŒber Natur sondern hat auch einige tolle StĂ€dte zu bieten. Hier gibt es alles, von Burgen bis hin zu romantischen Altstadt ist alles dabei. Besonders beliebt sind Quedlinburg, Goslar, Bad Harzburg, Blankenburg, Thale, Osterode und Schierke. Aber auch Wernigerode, Braunlage, Halberstadt, Stiege, Wildemann, Bad Lauterberg und viele andere StĂ€dte sind ein Besuch Wert.

Der Harz – Das perfekte Urlaubsziel fĂŒr aktive (Hunde-)Menschen

Wer, mit Hund, im Harz seinen Urlaub verbringen möchte, benötigt eine hundefreundliche Unterkunft und davon gibt es im Harz wirklich viele. Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie Probleme hatte, eine hundegeeignete Unterkunft zu finden. Von Hotels bis hin zu Ferienwohnungen/FerienhĂ€user und sogar CampingplĂ€tzen, sind Hunde (fast) immer willkommen und teilweise mussten wir nicht einmal die Reinigungspauschalen fĂŒr Hunde zahlen, die es oftmals in Hotels oder FerienhĂ€usern gibt.

Was im Harzurlaub aber anfĂ€llt ist die Kurtaxe, die wird meistens direkt im Hotel entrichtet oder ist bei FerienhĂ€usern meistens bei der SchlĂŒsselĂŒbergabe zu bezahlen. Danach bekommt man ein kleines Heftchen indem tolle Attraktionen rund um den Harz drin sind und wo man dank der Kurtaxe ermĂ€ĂŸigten Eintritt bekommt.

Übrigens sind nicht nur die UnterkĂŒnfte besonders hundefreundlich. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass (fast) alle Restaurants Hunde (nach vorheriger Anmeldung) erlaubt haben und man direkt einen Tisch in einer ruhigen Ecke bekam. Auch standen oftmals WassernĂ€pfe (im Sommer/SpĂ€tsommer) vor LĂ€den und Restaurants in den StĂ€dten, was ich immer richtig gut fand. Mit Hund habe ich mich im Harz immer sehr willkommen und wohl gefĂŒhlt. Auch in den BerghĂŒtten waren Hunde immer willkommen, allerdings bildet hier das Restaurant auf dem Brocken hier eine große Ausnahme, denn hier dĂŒrfen Hunde weder nach innen noch nach außen in den Biergarten mitgebracht werden. Das finde ich sehr schade, da hier wirklich viele Besucher mit Hunden anzutreffen sind. Auch gab es hier keine NĂ€pfe auf dem Berggipfel. DafĂŒr war der Wurmberg umso hundefreundlicher.

Der Harz ist immer gut besucht und eine richtige Saison, wo es besonders voll ist, gibt es meiner Meinung nach nicht, da es sich gut ĂŒbers Jahr verteilt, je nach den Interessen der Urlauber. Im Winter toben sich hier die Wintersportler aus und im Sommer bzw. Herbst sind die aktiven Wanderer anzutreffen.

Hoch oben auf dem Brocken

Achtung – Zecken

Aufgrund der vielen dichten WĂ€lder ist der Zeckenbestand im Harz sehr hoch und es wird bei einem Urlaub immer zu einer FSME-Schutzimpfung geraten. Gerade Ă€ltere Menschen und immunschwache Menschen sollten sich diese Schutzimpfung holen, aber auch alle anderen Menschen die hĂ€ufig im Wald wandern, auch außerhalb des Harzes, sollten sich gegen FSME impfen lassen. Jedoch ist dies nicht so einfach schnell erledigt, da es hierfĂŒr mehre Impfungen in zeitlich unterschiedlichen AbstĂ€nden bedarf. Informiert euch hier bitte rechtzeitig bei Bedarf. Diese Impfung schĂŒtzt und ist wirklich wichtig, da Zecken viele schwerwiegende Krankheiten ĂŒbertragen können.

Bitte denkt nach einer Wanderung immer daran, euch ganz genau auf Zecken abzusuchen und diese shcnellstmöglichst zu zeihen. Je lĂ€nger eine Zecke festgebissen ist, desto mehr Krankheiten können ĂŒbertragen werden. Wer sich selbst keine Zecken ziehen kann oder der Kopf in der Haut stecken geblieben ist, der sollte unbedingt schnellstmöglich einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Ein naturnaher Weg den Brocken hoch

Augen auf bei der Wandertour

Wer vor hat im Harz auf Wanderschaft zu gehen, der sollte am besten bereits zuhause seine Wandertouren planen. HierfĂŒr eignen sich diverse Wanderapps, aber auch die Harz Touristik bietet eine spezielle App an, in der die besten Wandertouren fĂŒr alle Regionen verzeichnet sind und welche in diverse Level eingeteilt sind.

Eine vorherige Planung nimmt viel Zeit im Urlaub und wer einfach so los wandert, der lĂ€uft Gefahr sich zu ĂŒberschĂ€tzen oder gar zu verlaufen. Der Harz hat so viele dichte WĂ€lder, die Wege gleichen sich alle extrem und nicht jeder Wanderweg ist perfekt ausgeschildert. In den Apps gibt es die Möglichkeit sein Fitnesslevel auf die Streckenplanung anzupassen und so kann jeder das fĂŒr sich passende finden. Je nach Region gibt es die unterschiedlichsten Wanderwege und oft werden auch gefĂŒhrte Wandertouren mit Harz-Rangern angeboten. Es gibt sogar Angebote fĂŒr mehrtĂ€gige Wandertouren mit Wandergruppen, auch hier sind Hunde oftmals sehr willkommen.

“Naturnaher Wanderweg”

Einen Tipp möchte ich noch geben. Wer auf seinen Wanderungen die Worte “Naturnaher Weg” auf der Beschilderung vorfindet, dem sei gesagt, dass hier vor Wegen gewarnt wird, die wirklich natĂŒrlich sind. Hier kann alles mögliche auf einen warten. Von vielen kleinen Felsen bis hin zu kleinen und großen Schluchten. Hier sollte man nur wandern gehen, wenn ein sehr gutes KörpergefĂŒhl besteht und auch euer Hund sollte entsprechend gut gefĂŒhrt werden.

Ich selbst bin schon auf vielen dieser Naturnaher Wanderwegen unterwegs gewesen und fand es immer spannend. Kein Weg war gleich und stĂ€ndig Ă€nderten sich die Wege und ihre Begebenheiten von einem Moment auf den NĂ€chsten. Hier muss mit allem gerechnet werden und es warten echte kleine Abenteuer auf einen. Aber ich habe jedes Mal gemerkt, wie gut man seinen Hund dabei fĂŒhren muss und eine gute Kommunikation zwischen Hund und Halter hierfĂŒr Voraussetzung ist.

Blick auf die Rabbodetahlsperre genießen

Achtung – Naturschutzgebiet

Viele Teile im Harz stehen unter Naturschutz und unterliegen somit dem Nationalpark Harz. Wer Urlaub mit Hund bucht, sollte hierauf unbedingt achten, da hier strenger Leinenzwang gilt und gerade die naturnahen Wanderwege ein Laufen an der Schleppleine oft unmöglich machen. Wer seinen Hund beim Wandern nicht an einer Flexi oder kurzen Leine fĂŒhren möchte oder das Klettern mit Hund an einer FĂŒhrleine unmöglich ist, sollte der Urlaub am besten in einer Region stattfinden, die nicht unter Naturschutz steht. Achtet bei eurer Suche nach einer passenden Region am besten auf die Worte “Nationalpark Harz” da es sich nur hierbei um das Naturschutzgebiet handelt.

Im Harz leben so viele Tiere die unter Artenschutz stehen und welche man vor jagenden Hunden schĂŒtzen möchte. Außerdem sind gerade in den dichten WĂ€ldern Wildtiere wie Rehe und Wildschweine keine Seltenheit. Auch werden immer wieder Wölfe im Harz gesichtet.

Bitte beachtet also bitte immer das Naturschutzgebiet und den Leinenzwang dort. Auch wenn ihr andere Wanderer und/oder Hundehalter sieht, die sich nicht dran halten, was leider immer wieder vor kommt. Vielleicht wissen sie aber auch nicht, dass sie in einem Naturschutzgebiet unterwegs sind und sie haben bestimmt nichts dagegen wenn ihr sie freundlich auf den Leinenzwang fĂŒr Hunde ansprecht.

Die Schlucht vom Ilsetahl im Hintergrund

Das solltet ihr im Harz mit Hund beachten

Der Harz ist fĂŒr Hunde ein Traum. Ganz egal wie groß oder klein euer Hund ist, hier warten stundenlange WaldspaziergĂ€nge und spannende Klettertouren und sorgen fĂŒr tolle Hundeabenteuer. Wer sich dazu entschließt mit seinem Hund im Harz urlaub zu machen der sollte aber einiges beachten, damit es hinterher nicht zu unschönen Erlebnissen kommt.

Zum einen gibt es in vielen Teilen des Harzes, wie bereits erwĂ€hnt, das Naturschutzgebiet und den Leinenzwang. Aber auch die naturnahen Wanderwege sind nicht fĂŒr jedes Mensch-Hund-Team und fĂŒr jeden Hund geeignet.

Bitte beachtet bei der Planung eurer Wanderrouten immer auch das Fitnesslevel eures Hundes. Auch wenn er viel unterwegs ist, so sind die Wanderrouten in steilen Höhen immer etwas anderes und fordern eine ganz neue Belastung von eurem Hund ab. Gerade bei sehr jungen Hunden sollte davon abgeraten werden oder ihr fragt vorher einmal euren Tierarzt ob euer Hund fit fĂŒr lange Wandertouren mit Steigungen fit genug ist. Eure Kommunikation als Team sollte jederzeit verlĂ€sslich funktionieren. Viele Wanderwege gehen nur in eine Richtung und sind oft sehr eng. Hier kann es also zu sehr engen Hundebegegnungen kommen. Und da sehr viele Wanderer mit Hund unterwegs sind, ist das keine Seltenheit. Gerade an engen Schluchten kann es dann sehr gefĂ€hrlich werden. Informiert euch also bitte immer rechtzeitig ĂŒber eure Wanderrouten und meidet ggf. die Naturnahen Wanderwege, das ist im Zweifel immer sicherer, fĂŒr alle, denn ein ausweichen ist hier so gut wie nie möglich.

Eine weitere, nicht zu unterschĂ€tzende Gefahr fĂŒr euren Hund, stellen die Zecken dar. Im Harz ist der Zeckenbestand (aufgrund der vielen WĂ€lder) immer sehr hoch und er steigt jĂ€hrlich. Auch wenn man Hunde (noch) nicht gegen FSME impfen kann, so ist die Borrelioseimpfung vielleicht eine gute Möglichkeit den Hund zu schĂŒtzen. Diese wird in zwei Terminen im Abstand von vier Wochen durchgefĂŒhrt und kann so, bei Bedarf, rechtzeitig vor dem Urlaub eingeplant werden. Wer seinen Hund nicht impfen lassen möchte, sollte ihn aber unbedingt anders gegen Zecken schĂŒtzen und nach jeder Wanderung gut absuchen.

Unsere Wanderhighlights im Harz

Der Harz ist das Paradies fĂŒr Wanderer. Nur hier gibt es natĂŒrliche Wege, welche kleine Abenteuer bereit halten und schon einiges an KörpergefĂŒhl und Geschick abverlangen. Aber das macht wirklich viel Spaß und der Harz hat einfach so viele tolle Wege zu entdecken. Ich habe euch hier einmal meine absoluten Wanderhighlights aufgeschrieben, aber der Harz hat noch viele weitere Highlights und tolle andere Strecken zu entdecken, allerdings wĂŒrde das hier den Rahmen sprengen.

Brocken

Der höchste Berg im Norden ist der Brocken, kein anderer Berg im Harz ist so berĂŒhmt wie dieser. Jedes Jahr tummeln sich hier tausende von Menschen um diesen unvergesslichen Ausblick zu genießen. Der Brocken ist 1.141 Meter hoch und auf dem Gipfel warten mehrere Aussichtsplattformen und Lokale auf den Besucher. Der Brocken ist ein beliebtes Ausflugsziel im Harz und bietet einige Besonderheiten. Allein schon geografisch, da er an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang lĂ€uft, die ein den Jahren 1961 bis 1989 strengstes Speergebiet war.

Leider ist der Brocken zum totalen Massentourismus geworden und die Menschen drÀngeln sich hier dicht an dicht. Mir gefÀllt es dort oben leider nicht wirklich, aber die Aussicht ist umwerfend. Wir wandern jedes Jahr immer als erstes auf den Brocken. Auch wenn wir es dort oben nicht mögen, so lockt er uns eben doch immer wieder hoch, was aber auch daran liegt, dass Reva die naturnahen Strecken hoch immer so liebt.

Wer den Brocken erklimmen möchte, kann dies entweder mit der Brockenbahn machen, welche jedoch recht kostspielig ist, oder man nutzt einen der vielen tollen Wanderwege. Hier gibt es fĂŒr alle Fitnesslevel Aufstiegsmöglichkeiten und diese sind wirklich nicht zu unterschĂ€tzen. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Wege hoch. Meine Lieblingswanderroute ist der Heinirch-Heine-Weg, denn dieser fĂŒhrt vom Ilsenthal hoch zum Brocken und bietet den schwersten und lĂ€ngsten Aufstieg , entlang an engen Schluchten, WasserfĂ€llen und umgeben von vielen naturnahen Wegen mit vielen Felsen ĂŒber die man klettern muss. Dieser Weg ist wirklich nur sehr geĂŒbten Wanderern und Mensch-Hunde-Teams empfohlen die sehr trittsicher sind und die sich schnell auf neue Wege einstellen können. Die letzten 5 km geht es ĂŒber Platten hoch, welche schwer zu besteigen sind, da sie große Löcher beinhalten und somit ein großes Verletzungsrisiko fĂŒr Hunde und Kinder darstellen. Ich liebe diese Strecke und laufe sie immer wieder gern, meine absolute Lieblingsstrecke.

Ein eher einfacher Weg, bietet die Wanderung von Schierke aus hoch zum Brocken. Hier gibt es zum einen die Möglichkeit einfach nur immer gerade aus auf der Brockenstraße hoch zu laufen, dieser Weg ist komplett asphaltiert und bietet keinerlei Schwierigkeiten. Der Aufstieg ist recht einfach gehalten und fordert kaum Fitness ab. Aber es gibt noch einen weiteren Weg, welcher von Schierke aus hoch geht. Hier lĂ€uft man streckenweise naturnahe Wege, welche einfach Spaß machen und gut zu laufen sind, ab der HĂ€lfte des Weges wird dann die Brockenstraße gelaufen. Wir sind den naturnahen Weg gewandert und ich fand ihn echt super zu bewĂ€ltigen, auch mit Hunden.

Dann wĂ€re da noch der Teufelsstieg, der von Elend und Schierke aus gelaufen werden kann und seinen Namen nicht von ungefĂ€hr hat, denn hier sind schon so manche Wanderer gescheitert. Dieser Weg ist echt nicht ohne und sollte nur von Profis gelaufen werden. Bitte achtet hier auf gut sitzendes Schuhwerk und Kleidung, die euch nicht in der Bewegung einschrĂ€nkt. Wir haben diesen Weg einmal gewĂ€hlt, um dem Brocken abzusteigen und es war der hĂ€rteste Abstieg, da will ich mir den Aufstieg echt nicht vorstellen. Es geht sehr steil hoch und man muss von Felsen zu Felsen klettern und springen. Zwischen den Felsen fliest Wasser, was das ganze wirklich schwer macht. Mit Hunden ist das alles noch schwerer, da Hunde an der Leine laufen mĂŒssen und gerade kleine Hunde sowie kleine Kinder sind hier Fehl am Platz. Der Abstieg war wirklich gefĂ€hrlich und der Weg ist echt eng, die Menschen strömten diesen Weg in Massen hoch und runter. Hundebegegnungen kann man auf diesem sehr engen Weg leider nicht ausweichen.

Der Weg vom Torfhaus ĂŒber den Goetheweg ist sehr einfach und recht entspannt und der kĂŒrzeste Weg hoch zum Brocken. Der Verlauf ist recht einfach. Außerdem ist auch der Aufstieg ab Altenburg recht einfach und fĂŒr jedermann zu empfehlen. Teilweise hat man am Ende aber die 5 Km mit dem Plattenweg vor sich, welcher recht steil hoch geht.

Brockenselfie darf niemals fehlen

Wurmberg

Der Wurmberg in Braunlage ist mit seinen 971,2 Metern deutlich kleiner und mein absoluter Lieblingsberg im Herz. Im Winter herrscht hier ein reges Treiben und auch Massentourismus. In der restlichen Zeit ist es aber einfach nur umwerfend schön. Man kann beim Wandern auf den Brocken blicken und auf dem Wurmberg wartet neben einer Bar, einem Restaurant auch ein kostenloser, kleiner Streichelzoo, ein See und eine tolle Aussichtsplattform.

Es gibt diverse Wege hoch zum Wurmberg, welche alle unterschiedliche Ausgangspunkte haben. Viele Wanderwege kommen hier an einem Schnittpunkt zusammen. Die Wanderwege sind fast alle gut zu meistern, die Wege sind zwar naturnah aber meistens recht breit, sodass man sich gut ausweichen kann. Trittsicher sollte man trotzdem sein. Der Aufstieg ist gut machbar und am Ende wartet eigentlich eine lange Eisentreppe mit vielen Löchern auf einen. Mit Hund ist der Weg rechts daneben hoch am geeignetsten, jedoch hat er es dann doch kurz in sich.

Ein Besuch auf den Wurmberg empfehle ich jeden Harzbesucher, weil es dort oben wunderschön und die Aussicht einfach klasse ist.

Auf dem See des Wurmbergs

Hexentanzplatz

Der Hexentanzplatz in Thale ist ebenso ein beliebtes Touristenziel, denn hier wartet neben der Aussichtsplattform Bocksberg auch ein Zoo, das Harzer Bergtheater und eine Allwetterrodelbahn. Um den Hexentanzplatz gibt es viele gruselige Geschichten und ich hab es als Kind hier geliebt. Mittlerweile hat sich hier vieles zum Bereich Tourismus entwickelt und getan, was mir persönlich weniger gut gefÀllt, aber trotzdem einen Besuch Wert ist.

Auf dem Hexentanzplatz

Großer Knollen

Der Große Knollen liegt im SĂŒdharz und ist fĂŒr seinen Knollenturm bekannt, welcher bereits ĂŒber Hundert Jahre alt ist. Hier wartet eine leckere Wirtschaft auf den Wanderer, auch Hunde sind willkommen. Er hat eine Höhe von 687,4 Meter und er war ursprĂŒnglich mal ein Vulkan, was man an der rötlichen FĂ€rbung an den Felsen erkennen kann. Bei guter Sicht kann man vom Knollenturm bis zum ThĂŒringer Wald blicken. Es gibt zwei Aufstiege welche gut machbar sind und von jedermann entspannt gelaufen werden können. Hier hat man seine Ruhe und kann entspannt die Natur genießen.

Reva auf den MĂ€useklippen

MĂ€useklippen

Die MÀuseklippen sind jetzt kein besonders hoher Berg, wer aber in der NÀhe von Schierke weilt, sollte hier hin wandern, es ist eine kleine Erhöhung mit Felsen. Ich mag es dort sehr gern und von hier aus kann man entspannt zum Wurmberg hoch wandern.

Unsere LieblingsstÀdte im Harz

Der Harz hat wie zu Anfang bereits erwĂ€hnt, viele tolle kleine und grĂ¶ĂŸere StĂ€dte, die alle etwas magisches und bezauberndes an sich haben. Jede Stadt ist einen Besuch Wert, ich werde darum lediglich meine LieblingsstĂ€dte hier erwĂ€hne und kurz etwas darauf eingehen.

Wernigerode

Das kleine StĂ€dtchen Wernigerode liegt in Mitteldeutschland und ihre Altstadt besticht durch alte FachwerkhĂ€user. Das Rathaus ist noch aus dem Mittelalter und das Schloss Wernigerode hat sogar ein Museum anzubieten. Ich persönlich mag Wernigerode nicht ganz so gern, mir ist das immer etwas zu weit draußen gewesen und die Stadt war mir irgendwie zu groß und zu wusselig, jedoch ist die Stadt wirklich schön und bietet einige tolle Dinge.

Quedlinburg

Ich liebe die kleine, verschlafene Stadt Quedlinburg. Kopfsteinpflaster und jede Menge kleine, enge Gassen schaffen eine tolle AtmosphĂ€re und man fĂŒhlt sich fĂŒr einen kleinen Augenblick aus dem hektischen Alltag gerissen. Die Stadt liegt im nördlichen Teil des Harzes und ist gerade bei Mittelalterfans sehr beliebt, da hier viele FachwerkhĂ€user stehen und aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bebauung gehört Quedlinburg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Goslar

Die heutige moderne kombiniert mit dem altertĂŒmlichen, das schafft nur Goslar. Eine Stadt die ebenso zum UNESCO-Weltkulturerbe zĂ€hlt. Goslar ist ein ehemaliger Bergbauort, mit einer ĂŒber 1000-jĂ€hrigen Stadtgeschichte. Die Altstadt ist historisch erhalten geblieben. Es gibt ein Erzbergwerk und der Rammelsberg bietet wunderschöne und romantische Wanderungen mit tollen Ausblicken. Hier gibt es sogar einen Liebesbankweg.

Aussicht genießen an der Rappbodetahlsperre

Blankenburg

Die wunderschöne Altstadt von Blankenburg liegt in Sachsen-Anhalt und ist seit 2016 ein staatlich anerkannter Erholungsort. Blankenburg ist eine richtig schöne Kleinstadt mit alten Gassen, man hat das GefĂŒhl, die Zeit sei stehengeblieben, und darum bin ich immer wieder sehr gern hier. Hier gibt es neben der Blankenburg auch wunderschöne und historische GĂ€rten und diverse Schlösser und Ruinen sind hier zu finden. Einen Besuch zum Barockgarten kann ich nur empfehlen, denn hier gibt es neben einem kleinen Tierpark auch eine alte traditionsreiche Fasanerie. Generell kann ich den Schlossgarten jedem wĂ€rmstens ans Herz legen.

Schierke

Schierke ist ein kleiner verschlafener Ort, welcher eine Sommerrodelbahn und den Bahnhof der Brockenbahn beheimatet. Der Kurpark ist besonders schön und es gibt zwei drei kleine LÀden sowie einen Supermarkt und einige Restaurants. Schierke ist ein super Anlaufpunkt, wenn man zum Brocken oder Wurmberg starten möchte.

Weitere Highlights im Harz

Im Harz kann man aber nicht nur super Wandern, nein, es gibt auch viele andere tolle Dinge die man hier sehen und erleben kann.

Talsperren

Der Harz hat einige tolle Talsperren im Angebot. Oftmals sind hier wunderschöne Wanderungen möglich und landschaftlich ist es fast immer ein Augenschmaus. Da wÀre die Okertalsperre, welche einfach gigantisch aussieht. Faszinierend ist auch die Talsperre Neustadt im Harz, welche wirklich beeindruckend ausschaut.

Landschaftlich wirklich toll und mit vielen Wanderwegen kommt der Oderstausee daher, hier könnt ihr stundenlang unterwegs sein und die verschiedensten Wege erkunden. Die Hunde können hier sogar baden gehen, das Wasser ist super klar. Es gibt sogar Schifffahrten ĂŒber den Oderstausee.

Eine kleine Touristenattraktion bietet die Rappbodetalsperre. Hier ist es fast schon zu ĂŒberlaufen, trotzdem gehört dies einfach zum Pflichtprogramm wenn man im Harz ist. Neben tollen und langen Wanderwegen wartet auch die Aussichtsplattform und die Titan RT, eine StahlhĂ€ngebrĂŒcke, auf die ganz mutigen. Hier könnt ihr ĂŒber die Rappbodetalsperre laufen, mĂŒsst aber viel Wartezeit mitbringen und oben auf der BrĂŒcke ist es recht voll, daher solltet ihr keine Höhenangst haben. Zudem ist die HĂ€ngebrĂŒcke kostenpflichtig. Hunde dĂŒrfen ĂŒbrigens auf die BrĂŒcke, ist aber fraglich, ob man es seinem Hund wirklich tun möchte.

Bergbau im Harz hautnah

Der Harz ist die Ă€lteste Berbauregion in Europa. Hier wurden viele Jahre lang Kupfer, Silber, Blei sowie Zink unter Tage abgebaut. Wer sich dafĂŒr interessiert hat im Harz einige spannende Museen die er hierzu besuchen kann. Aber es gibt auch einige Stollen, die extra fĂŒr Besucher hergerichtet wurden, sodass man richtig unter Tage gehen kann und den Tag eines Bergarbeiters erleben darf.

Das Oberharzer Bergbaumuseum in Clausthal-Zellerfeld aber auch das Bergbaumuseum mit der Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund sind richtig toll und spannend wird es dann im Bergbaumuseum Lautenthal in Langelsheim. Hier wartet sogar eine kleine Bergbaubahn, mit der ihr als Besucher unter Tage fahren könnt. Gerade fĂŒr Kinder ist letzteres echt eine tolle Erfahrung. Hunde sind hier nicht erlaubt.

Reva spielt am Oderstausee

Wilder Westen im Harz erleben

Wer Lust auf Action hat, ist im Themenpark Pullman City in Hasselfelde genau richtig, denn hier wartet der pure Wilde Westen auf euch. Ich war ein paar Mal als Kind und Teenager hier zu Besuch und fand es immer klasse. Noch heute ist es ein sehr beliebter Park mit vielen tollen Attraktionen und Shows. Man kann eine kleine Reise durch die Zeit machen und viele spannende Momente erleben. Hunde sind hier aber nicht erlaubt.

Ziegenalm und Luchsgehege

Ein tolles Ausflugsziel sind ĂŒbrigens auch die Ziegenalm und das Luchsgehege. Die Ziegenalm Sophienhof liegt eingebettet an tollen Wanderwegen und bietet die perfekte Gelegenheit fĂŒr eine Pause zum einkehre. Die Ziegen dĂŒrfen in einem Streichelgehege gestreichelt werden und stehen auf den anliegenden Weiden zum Grasen. Neben einem leckerem Restaurant gibt es auch einen tollen Hofladen mit eigenen Produkten. Hunde sind herzlich willkommen, wenn sie an der Leine sind.

Das Luchsgehe an den Rabenklippen bieten eine Art Auffangstation fĂŒr Luchse aus ganz Europa. Hierbei handelt es sich lediglich um ein Wildgehege, welches ihr bei einer Wanderung entdecken könnt. Es ist aber kein Zoo oder Ă€hnliches und daher gibt es weder Eintrittspreise noch Öffnungszeiten. Die Aussichtsplattform ist einfach echt schön und einen Besuch definitiv Wert.

Harzer Schmalspurbahn

Neben dem Bergbau ist der Harz auch fĂŒr seine Schmalspurbahn berĂŒhmt. JĂ€hrlich pilgern die Eisenbahnfans hierher und auch (kleine) Kinder sind immer ganz begeistert, wenn die Brockenbahn an ihnen entlang schnauft und laut “tröttet” sowie ihren Dampf ablĂ€sst. Es gibt viele verschiedene Bahnhöfe und ein Museum fĂŒr die Harzer Schmalspurbahn.

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