­čÉ║ Wuff - Jetzt spreche ich

Reva rettet Weihnachten – Eine Weihnachtsgeschichte

Unsere Geschichte spielt Anfang Dezember, in diesem doch etwas sehr speziellen Jahr, 2020. Uns alle besch├Ąftigt und belastet die gegenw├Ąrtige Corona-Pandemie doch schon sehr, und wir alle haben uns schon sehr fr├╝h, auf ein ganz neues Weihnachtsgef├╝hl eingestellt. Und nicht nur wir Menschen machen uns ├╝ber ein Weihnachtsfest in Corona-Zeiten unsere Gedanken, nein, denn auch Reva macht sich so ihre Gedanken……

“Mama, wo wohnt eigentlich der Weihnachtsmann?”

Hamburg, 3. Dezember 2020

Drau├čen ist es bitter kalt, der Wind peitscht um die H├Ąuser und man kann den n├Ąher kommenden Winter immer besser sp├╝ren. Wir waren gerade eine lange Runde im Stadtpark spazieren und haben uns nun ins warme Bett gekuschelt. Neben mir steht eine Tasse mit dampfenden Tee und Reva liegt auf meinem Schoss, eingekuschelt in einem dicken Pulli und l├Ąsst sich den Bauch kraueln, als sie pl├Âtzlich aufsteht.

Mama? Sag mal wie l├Ąuft das dieses Jahr eigentlich mit Weihnachten?“, fragt mich Reva und zieht dabei ihre buschigen Augenbraunen tief ├╝ber ihre Augen, so wie sie es immer macht, wenn sie etwas sehr besch├Ąftigt. “Wie meinst du das, Reva?“, m├Âchte ich von ihr wissen. “Na es ist doch noch immer dieses Corona-Dingsbums auf der Welt unterwegs, oder?” Ich nicke traurig und Kuschel mich noch tiefer in meine Decke. “Siehst du, und nun verrate mir doch bitte mal, wie der Weihnachtsmann zu den ganzen Kindern, Hunden und auch zu mir kommen soll, wenn wir noch nicht einmal f├╝r einen Tag an die Nordsee fahren k├Ânnen?” “Ach Reva, zerbrach dir doch dar├╝ber nicht deinen kleinen Kopf, der Weihnachtsmann wird schon zu allen Kindern und Tieren dieser Welt kommen, dass ist doch die Magie der Weihnacht, da mach dir wirklich keine Sorgen“, antworte ich ihr und wundere mich wirklich, ├╝ber ihre Gedanken. “Aber Mama, mein Wunschzettel wurde noch immer nicht abgeholt, und bis Weihnachten sind es nur noch 22 Tage und ich dieses Jahr extra richtig lieb, damit ich meine W├╝nsche erf├╝llt bekomme“, sagt Reva und kuschelt sich mit einem tiefer Seufzer und ganz traurigen Augen zur├╝ck in meine Arme. W├Ąhrend ich sie kraule schl├Ąft sie ein und verf├Ąllt in einen ganz unruhigen Traum, ihre Pf├Âtchen tanzen wild in der Luft umher und ich h├Âre leise T├Âne. Was Reva wohl so tr├Ąumt?

Reva im perfekten Weihnachtsoutfit.

Hamburg, 5. Dezember 2020

Reva, warum sitzt du seit drei Stunden am Laptop? Kann ich dir irgendwie helfen?“, m├Âchte ich wissen, denn Reva sitzt seit der Morgenrunde vor dem Laptop vom Papa und tippt wild auf den Tasten umher. “Du bist witzig, hast du schon mal versucht etwas zu googeln, mit Hundetatzen und ganz viel Fell zwischen den Krallen? ich dachte ja schon, dass du nie fragen wirst, ich vertippe mich ja st├Ąndig, du kannst das doch viel schneller“. “Junge Dame, nun sei mal nicht so frech, dass h├Ârt doch der Weihnachtsmann, dann kommt der wirklich nicht zu dir“. “Ach, h├Âr doch auf, der kommt eh nicht, wie soll der denn zu uns fliegen mit den Reisebeschr├Ąnkungen?” Und all die ganzen Wichtel, die ihn begleiten w├╝rden zum Helfen, dass sind doch mehr als 10 Personen aus zwei Haushalten, die da unterwegs w├Ąren“, regt sich Reva auf und wird dabei immer lauter in ihren T├Ânen. “Was willst du denn wissen?“, frage ich sie. “Ach ich mach das selber, gib mal dein Handy her“, sagt Reva und ich gebe ihr mein Handy. “Siri, wo wohnt der Weihnachtsmann?” Ich gucke v├Âllig perplex und Reva grinst breit. “Siehst du, Ideen muss man haben, ist dein Handy noch zu mehr gut, als nur auf Instagram Zeit zu vergeuden“, sagt sie und h├Ârt gespannt zu, wie Siri erz├Ąhlt, dass der Weihnachtsmann in einem Dorf namens Rovaniemi im tiefsten Lappland wohnt.

Reva sitzt noch den ganzen Tag am Handy und unterh├Ąlt sich mit Siri. Sie l├Ąsst sich alles m├Âgliche ├╝ber Lappland, den Weihnachtsmann und seine Helfer erz├Ąhlen. Mich verwundert es zwar, aber da Reva ja gerne mal anders ist und sich viel zu viele Gedanken macht, wundert es ich wenig. Ich werde zwar stutzig, als Reva wissen will, wie das Wetter in Lappland so ist, aber auch dar├╝ber denke ich nicht wirklich weiter nach. Abends ist der kleine Hundekopf voll und Reva kuschelt sich v├Âllig ├╝berm├╝det in meine Arme. “Mama, hab ich eigentlich richtig dicke Wintersachen?“, will Reva von mir wissen. “Ja klar, du hast doch deine gr├╝ne Winterjacke“. “Ach doch nicht das d├╝nne Ding, damit komm ich ja nicht weit“, sagt sie kopfsch├╝ttelnd. “Du hast deine pinke, die haben wir letztes Jahre neu gekauft, damit k├Ânntest du bis an den Nordpool reisen, so dick ist die“, scherze ich lachend und so schlafen wir beide Arm in Arm ein.

Die n├Ąchsten Tage vergehen ohne gro├če Ereignisse. Wobei, eine Sache war komisch, denn Reva hat sich einen eigenen Instagram-Account angelegt und Kontakt zu diversen Tieren auf der ganzen Welt aufgenommen, aber sonst ist wirklich nichts erw├Ąhnenswertes passiert. Reva kontrolliert jeden Tag, ob der Wunschzettel noch neben dem K├Ârbchen im Wohnzimmer liegt und ist dann immer trauriger. Generell finde ich, dass sie immer stiller und ernster wird, aber muss ich mir deswegen Gedanken machen?

Reva und ihre kleinen Weihnachtswichtel.

Reva auf gro├čer Reise

Hamburg, 10. Dezember 2020

Reva ist weg!”, rufe ich meinem Mann entgegen, als dieser am morgen wach wird. “Wie weg? Die wird bestimmt im Wohnzimmer liegen und dort schon mit ihren Spielzeugen spielen“, sagt dieser. Ich halte ihm einen Zettel vor sein Gesicht “Hier lies“, sage ich voller entsetzen.

Liebe Mama, lieber Papa,

es tut mir sehr leid, aber ich kann nicht hier sitzen und einen auf Happy-Dog machen, wenn da drau├čen das Corona-Dingsbums die Welt ins Chaos st├╝rzt und es deswegen kein Weihnachten geben wird. Ich habe alles mehrfach ├╝berpr├╝ft und wenn es niemand von euch Menschen macht, dann muss halt ich das Weihnachtsfest retten. Macht euch bitte keine Sorgen, ich habe mich gut vernetzt, auf der ganzen Welt, habe ich nun Freunde gefunden und die werden mir helfen, mein Ziel zu erreichen.

Bitte versucht mich nicht zu erreichen, vertraut mir, ich werde mich melden, denn ich habe Papas Handy mitgenommen. Ich hab euch lieb und Mama, danke das du immer so viel Kleidung f├╝r mich gekauft haste endlich kann ich das alles wirklich gebrauchen.

In Liebe eure Reva

V├Âllig entsetzt, lasse ich mich auf das Bett sinken und begreife nur langsam was passiert ist. Was hat sie nur vor, wie will sie denn Weihnachten retten und wie will sie ├╝berhaupt so weit kommen? Reva kann ja nicht einfach mal nach Lappland fliegen. Ich bin ratlos und traurig, dass Reva nun nicht da ist und wohl erst in einigen Tagen wieder da sein wird. Mein Kopf ist voller Sorgen und Gedanken.

Travem├╝nde, 11 Dezember 2020E-Mail an Mama und Papa

Hallo Mama und Papa,

ich bin heute gut in Travem├╝nde angekommen. Da ich leider zu wenig Taschengeld von euch bekomme, musste ich per Anhalter fahren, aber wer kann mir s├╝├čem Ding denn auch schon Wiederstehen? Der liebe Bruno, ein Brummi-Fahrer, nahm mich bis hierin mit, der hatte sogar Leberwurstbrote dabei, man war das lecker. Nat├╝rlich habe ich nicht vergessen, Dankbarkeit zu zeigen und habe alles brav aufgegessen, hab aber nicht verstanden, warum Bruno danach sauer auf mich war. Ihr Menschen seid wirklich komisch……..Mann Mann Mann……Aber ├╝ber mein Taschengeld sollten wir, nach meiner R├╝ckkehr, unbedingt mal reden, mit den paar Kr├Âten komme ich ja wirklich nicht weit.

Ich warte hier nun auf den Gustav, das ist ein Storch aus Buxtehude, der aufgrund einer bl├Âden Grippe, nicht mit den anderen St├Ârchen nach Afrika fliegen konnte und nun hinterher fliegen will. Der Gustav wird mich ein St├╝ck auf seinem R├╝cken mitnehmen, wie weit, dar├╝ber haben wir noch nicht gesprochen und ich hoffe, dass Gustav etwas zu Futtern mitbringen wird. Alternativ h├Ątte ich auch Rudi mitfliegen k├Ânnen, dass war ein Pelikan, der mir auf Instagram geschrieben hatte. Der wollte aus seinem Zoo ausbrechen und zur├╝ck in seine Heimat fliegen, aber da h├Ątte ich den ganzen Flug ├╝ber in seinem Beutel sitzen m├╝ssen, das war mir dann doch zu unbequem, und wer will schon Fliegen ohne die Welt sehen zu k├Ânnen?

Ich werde nun mal los, ich brauche unbedingt eine Steckdose f├╝r das Handy, ich muss noch ein paar Freunden schreiben und mich um die n├Ąchsten Mitfahrglegenheiten k├╝mmern, nicht das etwas schief geht. Aber endlich verstehe ich den Sinn von Instagram, endlich macht es Sinn, warum Mama immer so viel Zeit damit verbracht hat. Dort sind wirklich tolle Tiere unterwegs, so hilfsbereit.

Macht es gut, eure Reva.

Irgendwo im Nirgendwo, 14 Dezember 2020

Wir lieben den Zauber von Weihnachten so sehr, er ist einfach magisch.

Liebe Mama,

man habe ich Hunger, du hast ja keine Ahnung, wie anstrengend so eine Reise sein kann, aber ich habe es bald geschafft. Ich hab keine Ahnung wo wir grad sind, aber die liebe Hilde, ein Blauwal, hat mich eingesammelt, nachdem ich mit dem bl├Âden Gustav einen Streit hatte. Irgendwie passten wir dann doch nicht so gut zusammen und ich hab ihm angeblich zu viel geredet und das Futter wollte er auch nicht teilen, aber das war nun eh nicht so geil.

Ich glaube wir n├Ąhern uns langsam Lappland, denn es wird langsam k├Ąlter, so dass ich meinen Pulli anziehen musste. Aber die liebe Hilde meinte, dass wir erst in 200 Seemeilen die Stadt Helsinki erreichen, aber von da ist es wohl nicht mehr weit und meine n├Ąchste Reisebegleitung ist auch schon organisiert. Zum Gl├╝ck habe ich das rechtzeitig organisiert, denn so ein Wal hat keinerlei Ladem├Âglichkeiten f├╝r das Handy. Ich will mich aber nicht beklagen, denn wir kommen gut voran. Hilde schwimmt so schnell, f├Ąngt nebenbei sogar Fische f├╝r mein Abendbrot und ich sitze auf ihrem R├╝cken und halte Ausschau nach Piraten. Hilde meint zwar, dass es keine Piraten gibt, aber ich bin ja nicht bl├Âd und habe mit euch die ganzen Filme mit Captain Jack Sparrow gesehen, ich weiss also das es Piraten gibt und bin gut vorbereitet, denn in der letzten Hafenstadt habe ich Alkohol gekaut, damit sollte ich die Piraten gut besch├Ąftigen k├Ânnen. Da bisher alles nach Plan l├Ąuft, macht euch bitte keine Sorgen.

Alles Liebe, eure Reva

Helsinki, 17 Dezember 2020

Mama,

langsam wird es anstrengend und ich habe Heimweh. Eigentlich sollte hier Black Eye, ein Polarwolf auf mich warten und mich zum Weihnachtsmann bringen. Aber das war ein ganz komischer Typ, sag ich dir. Du hattest immer Recht damit, wenn du gesagt hast, ich soll keinem Fremden trauen. Aber Mama das gilt nur f├╝r Menschen, sondern auch f├╝r W├Âlfe, bitte merk dir das. Ich hab ihr also gewartet und Hilde fragte noch, ob sie mit mir warten soll, aber ich dachte, dass ich das schon schaffen w├╝rde und hab sie weiter auf ihre eigene Reise geschickt. Wei├čt du Mama, die Hilde will ihre Familie finden, die ist auf der ganzen Welt verstreut und an Weihnachten m├Âchte auch so ein Wal, einfach nicht alleine sein. Das hat mein kleines Hundeherz schon sehr ber├╝hrt und ich habe richtig Heimweh nach dir und Papa bekommen.

Aber ich schweife ab. Mit dreist├╝ndiger Versp├Ątung kam dann der Black Eye zum Treffpunkt. Wie kann man nur so hei├čen, aber bei dem Namen h├Ątte ich mir denken k├Ânnen, dass da etwas nicht stimmt. Black Eye war gro├č und finster, hatte eine Augenklappe und fragte ob ich Geld dabei h├Ątte. Nee, denn ich bekomme ja kaum Taschengeld und dann wurde der Wolf echt fies und hat mich in den tiefen Schnee geworfen und da liegen lassen.

Warum hat mir eigentlich keiner gesagt, dass es hier so viel Schnee gibt? Dann h├Ątte ich mir den Bademantel eingepackt, st├Ąndig bin ich durchn├Ąsst vom Schnee, das geht so nicht, am Ende bekomme ich noch dieses bl├Âde Corona-Dingsbums und kann euer Weihnachtsfest nicht retten. Nun sitze ich hier seit einem Tag und bin wirklich ratlos. W├Ąre ich doch nur zuhause geblieben. Da h├Ątte ich nun die warme Heizung und mein kuscheliges Bettchen. Stattdessen muss ich hier in einem alten Schuppen schlafen, indem es f├╝rchterlich zieht. Aber immerhin habe ich dort einen Raben kennen gelernt, den Igor. Igor kennt da wohl wen, der mir helfen k├Ânnte. Aber ich habe Igor seitdem nicht mehr gesehen, wer wei├č wo der hin ist. Essen bekomme ich hier auch keines und muss auf Jagd gehen. W├Ąre ich doch nur zuhause geblieben. Warum wollte ich blo├č euer bl├Âdes Weihnachtsfest retten??? Mama kannst du mich bitte abholen kommen? Bitte…….

Eure Reva

Unterwegs in Lappland, 20 Dezember 2020

Hallo Papa,

ich bin sauer auf Mama, da sie mich nicht abgeholt hat, aber gut ich denke, sie wollte nicht unbedingt auf einem Wal hierher schwimmen und f├╝r einen Storch ist die eh zu schwer. Aber dar├╝ber m├╝ssen wir unbedingt noch reden, dass geht so alles nicht.

Ich hab euch doch von Igor dem Raben erz├Ąhlt, oder? Der Igor kam nachts zur├╝ck zum Schuppen, hat mich geweckt und ist mit mir los gestapft. Denn der Rabe Igor hat einen Cousin, der ist ein Eisb├Ąr, namens Merlin. Und Merlin sagt, er kennt den Weihnachtsmann, weil er da mal ein Praktikum als Elf gemacht hat, aber leider wurde er nicht eingestellt. Merlin ist super, er ist riesig, und so pl├╝schig. Auf seinem R├╝cken ist ein kleiner Sattel, auf dem kann ich mich super einrollen und sein Fell, w├Ąrmt mich wunderbar. Eigentlich w├╝rden wir gar nicht auffallen, denn Merlin ist genauso wei├č, wie die Landschaft. ├ťberall liegt tiefer fester Schnee. Aber da ich ja so schnell friere, musste ich meine pinke Winterjacke anziehen, somit kann man manchmal etwas pinkes im Schnee aufblitzen sehen. Hoffentlich entdeckt uns niemand, denn Merlin sagt, dass es hier ganz fiese Pinguine gibt, die sitzen hier an den Ortsgrenzen und geh├Âren wohl zu Black Eye, dem komischen Wolf. Die betreiben wohl Raub von Touristen in ganz gro├čem Stil. Also dr├╝ckt mir die Daumen, dass uns nix passiert, aber ich hab ja eh nichts dabei, au├čer drei Jacken und acht Pullovern. Und die gebe ich nicht her, die Pinguine haben doch eh schon Anz├╝ge an, was wollen die dann mit meinen Pullovern?

Bitte sag Mama, dass sie sich keine Sorgen machen soll, denn Merlin sagt, es ist nicht mehr weit und ich bin bestimmt bis Weihnachten l├Ąngst zur├╝ck. Mittlerweile finde ich den Schnee auch wirklich toll, er ist hier ganz weich und wattig, man kann toll umher toben. Manchmal machen Merlin und ich eine kurze Pause und machen eine Schneeballschlacht oder Schneeengel, wobei da der Merlin immer gewinnt, da seine Engel so viel gr├Â├čer als meine sind und seine Schneeb├Ąlle hauen mich sprichw├Ârtlich aus den Pfoten.

Ich denke an euch, eure Reva

Reva und ich an Weihnachten 2018.

Wird Reva rechtzeitig ankommen und Weihnachten retten k├Ânnen?

Im Haus vom Weihnachtsmann, 22. Dezember 2020

Liebe Hundeeltern von Reva,

eure tapfere H├╝ndin ist bei mir angekommen, halb verhungert und mit den Kr├Ąften am Ende. Sie und Merlin wurden von den fiesen Pinguinen, die bei uns die Grenzen kontrollieren, und friedliche Wesen ausrauben, in eine fiese Falle gelockt und ├╝berfallen. Sie wurden ausgeraubt, alles wurde gestohlen. Nix wurde ihnen gelassen und so haben meine Wichtel, die beiden fast verhungert und erfroren im Schnee, ganz kurz vor meiner Haust├╝r gefunden, die beiden h├Ątten es wirklich fast zu mir geschafft. Igor, der Raabe ist ein heimlicher Helfer von mir, und hat mir von Revas Plan erz├Ąhlt, das Weihnachtsfest retten zu wollen.

Hiermit m├Âchte ich euch versichern, dass Weihnachten nicht in Gefahr sein wird und ich daf├╝r Sorgen werde, dass Reva wohlbehalten bald bei euch zur├╝ck sein wird. Macht euch keine Sorgen, lasst die Magie von Weihnachten ├╝ber euch kommen und wartet einfach ab.

Beste Gr├╝├če, euer Weihnachtsmann

Im Haus vom Weihnachtsmann, 23. Dezember 2020

“Reva h├Ârst du mich? Bist du wach?” “Mmmhhh…..was….wo… was ist los und wo sind die Pinguine?” “Nur keine Sorge, du bist mit Merlin in Sicherheit, ich bin der Weihnachtsmann und ich k├╝mmere mich nun um dich”. “Oh ich bin so m├╝de”. “Das ist ok, schlaf ruhig”. “Nein ich darf nicht schlafen, ich muss dir helfen und wir m├╝ssen Weihnachten retten”. “Aber warum denn retten? Reva, Weihnachten ist nicht in Gefahr!” “Aber das Corona-Dingsbums ist doch auf der Welt und du kannst doch nicht einfach mit dem Flieger um die Welt fliegen”. “Reva, hab vertrauen in die Welt und die Magie der Weihnacht, manchmal gibt es Dinge, die man nicht mit Worten erkl├Ąren kann, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht wahr sind”. “Also wird es ein Weihnachten f├╝r die Welt geben?” “Aber nat├╝rlich, du dummer kleiner Hund, hab einfach Vertrauen, du wirst schon sehen”.

Startbahn vom Weihnachtsmann, 24 Dezember 2020

“Weihnachtsmann, wie komm ich denn nun nach Hause zur├╝ck?” “Keine Sorge Reva, ich nehme dich mit, denn du kannst mir helfen und dann setze ich dich bei dir zuhause ab, deine Mama und Papa werden dich bestimmt schrecklich vermissen”. “Ja das glaub ich auch, denn sie hatten ja nun l├Ąnger niemanden zum kuscheln und dem sie das Futter hinstellen konnten. Aber Weihnachtsmann, wie kann ich dir den ├╝berhaupt helfen?” “Hier du darfst den Schlitten und mein neues Rentier lenken”. “Oh das ist doch aber kein Rentier, das ist doch der Merlin”. “Ja, ganz genau, der Merlin hat sich als tapfer und loyal erwiesen und auf so einen treuen Eisb├Ąren kann ich doch nicht einfach verzichten, also gibt es nun neben den Rentieren, den Eisb├Ąren Merlin, der kann die anderen abl├Âsen und unterst├╝tzen, wenn sie m├╝de sind”. “Oh ja, das ist eine tolle Idee.” “Dann komm, wir haben eine weite Reise vor uns.” “Aber werden wir es wirklich rechtzeitig schaffen? Heute ist doch schon Weihnachten?” “Hab Vertrauen in die Magie, Reva, und nun hop hop, komm hoch zu mir auf den magischen Schlitten, es gibt viel zu tun”

“Ho Ho Ho Ho Ho, der Weihnachtsmann kommt, aus dem Weg ihr Zugv├Âgel, macht Platz f├╝r den Weihnachtsmann, ho ho ho ho”.

Reva wartet auf den Weihnachtsmann.

Ein leuchten am Abendhimmel und leise Gl├Âckchen

Hamburg, 24. Dezember 2020 am sp├Ąten Nachmittag

Hallo, macht mal jemand das Fenster auf?“, ruft es vor unserem Wohnzimmer und ein lautes klopfen ert├Ânt an der Scheibe. Ich gehe ins Wohnzimmer und staune nicht schlecht, da schwebt der Schlitten vom Weihnachtsmann mit den Rentieren und einem Eisb├Ąren vor unserem Fenster. ├ähmmmm halt, einem Eisb├Ąren???? Ist da nicht etwas verkehrt, denke ich, aber dann sehe ich Reva und ├Âffne schnell das Fenster. “Wurde ja auch Zeit, Mama, ich habe Hunger und es ist 18 Uhr, Zeit f├╝r mein Abendessen” “Hallo Reva, ich habe dich so sehr vermisst. Und oh du siehst ja aus, wie der Weihnachtsmann“, rufe ich erstaunt und schlie├če Reva ├╝bergl├╝cklich in meine Arme. “Klar, ich bin ja nun auch der Spezialhelfer vom Weihnachtsmann“, sagt Reva stolz und kuschelt sich endlich wieder in meine Arme. Oh, wie habe ich dieses Gef├╝hl vermisst.

Als ich mich umdrehen m├Âchte, um den Weihnachtsmann zu danken, ist dieser verschwunden. Man h├Ârt nur noch leise die Gl├Âckchen vom Schlitten in der ruhigen Nacht und ganz oben am Himmel zieht ein leuchtender Lichtschweif umher. “Schau, Mama, das ist der Schlitten vom Weihnachtsmann”, sagt Reva m├╝de und schl├Ąft gl├╝cklich in meinen Armen ein.

Ende

Ich hoffe, dass euch diese kleine Weihnachtsgeschichte gefallen hat und wir w├╝nschen euch und euren Familien hiermit ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest, welches ihr hoffentlich mit all euren Liebsten und in Gesundheit verbringen k├Ânnt. Bitte passt gut auf euch und bleibt gesund! Wir w├╝nschen euch allen ein wundersch├Ânes Weihnachtsfest und hoffen, dass auch ihr, immer die Magie von Weihnachten sp├╝ren k├Ânnt, ganz egal in welchen verr├╝ckten Zeiten wir gerade leben, denn Weihnachten wird immer etwas ganz besonderes sein!!

Eure Jessica und Reva

Reva und all ihre Reisefreunde aus dieser Geschichte w├╝nschen euch frohe Festtage.

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