🐾 Revas und Laskas Hundeleben

Revas Jahresrückblick

Schon wieder neigt sich ein turbulentes und spannendes Jahr zu Ende und darum möchten wir mit euch, ihr lieben Hundemamas und Hundepapas, in Erinnerungen an unser ganz persönliches Jahr 2021 schwelgen und euch auf eine kleine Reise durch unser spannendes Jahr 2021 mitnehmen.

Januar bis April

Das neue Jahr ist sehr ruhig gestartet, denn durch die Corona-Pandemie, gab es bei uns in Hamburg ein Böllerverbot, was den Jahreswechsel etwas ruhiger machte und wofür wir Tiere wirklich dankbar waren, denn endlich mussten wir in dieser Nacht keine große Angst haben. Im Januar ist eigentlich gar nicht so viel passiert, aber dass es plötzlich ordentlich anfing zu schneien, in ganz Deutschland. Der Norden kam leider ganz zum Schluss dran und auch wenn es hier bei weitem nicht so viel Schnee gab, wie anderswo, so war es doch wirklich schön und eine willkommene Abwechslung. Ich liebe Schnee und wir haben hier nur ganz selten welchen. Und ich sag euch, ich habe so tolle Ausflüge im Schnee mit meinem Rudel gemacht. Wir waren im Wald, wo überall viel Schnee lag und auch am Strand von St.Peter-Ording, wo es dicke Eisschollen gab und der Sand ganz fest gefroren war. Natürlich hatte ich auch jede Menge Playdates mit meinen Hundebuddys im Schnee. Ach ja und die Hundemamis mussten natürlich auch wieder ihre Kameras am Start haben und uns im Schnee fotografieren. Immer diese Paparazzi, ich sags euch ihr Lieben, manchmal nervt das echt 😂.

Ein tolles Ereignis waren auch die Zeitungsanfragen vom Hamburger Abendblatt im Januar und der Bild der Frau im Februar. Für beide Zeitungen dürfte die Hundemama ihre ganz persönliche Rheumageschichte erzählen und wir hatten zwei tolle Fotoshootings, eines auf der Horner Rennbahn und eines in der Hafen City. Das war vielleicht ein großer Spaß, wir haben miteinander gespielt und getobt und es wurden ganz nebenbei wirklich tolle Bilder gemacht.

Und kalt wurde es, wir hatten fast zwei Wochen lang tägliche Temperaturen von -18 Grad, dass war ich gar nicht gewohnt und wollte gar nicht vor die Tür gehen, aber was muss das muss. Aber ich war zum Glück immer richtig warm angezogen mit Pulli und Jacke. Und als man sich gerade an den Schnee und diese extreme Kälte gewöhnt hatte, brach der Frühling herein, Ende Februar……das war eine krasse Überraschung und hat viele echt überfordert denn wo wenige Tage vorher noch -18 Grad war, war es plötzlich +20 Grad, das hält doch echt niemand im Kopf aus🙃.

Der Frühling blieb aber nur wenige Tage, danach wurde es wieder kälter und wir verbachten den März und April mit wechselhaftem Wetter, die Frühlingsblumen ließen auf sich warten, was meine Mama nervte, denn sie wollte ja so gerne Frühlingsbilder mit mir machen….. Immer diese blöde Fotosucht…..Man man man…aber gut ich kann ja verstehen, ich bin ja auch echt ganz niedlich….gerade in einem Meer von Blumen….. Aber mal Spaß beiseite. Corona war natürlich auch weiterhin das Thema Nummer eins, denn jeder sehnte sich nach den Lockerungen und sobald man es versuchte, explodierten die Infektionszahlen wieder. Hinzu kam das durcheinander beim den Impfungen und der Impfstopp mit einem bestimmten Impfstoff. Keiner wusste mehr so wirklich, wie es nun mit dem Impfen weitergeht oder wann man an der Reihe sein würde.

Der April brachte wieder schlechteres und vor allem kälteres Wetter mit sich, trotzdem ging es dann für uns eine Woche an die Nordsee, endlich Urlaub machen. Wir verbrachten eine tolle Woche in Dagebüll, waren täglich auf dem Deich spazieren und beobachten dort die Schafe. Das war echt komisch, denn die Schafe machen lustige Geräusche und der Geruch war einfach himmlisch, wobei Mama meint, dass die Schafe stinken, ich weiß echt nicht was die wieder hat. Außerdem machten wir in der Urlaubswoche einen Ausflug auf die Inseln Föhr und Amrum, was super spannend war, denn wir mussten mit einem Schiff auf die Inseln fahren, für mich etwas ganz neues, aber noch lange kein Grund aufgeregt zu sein. Ich bin ganz entspannt mit auf das Schiff und habe geschlafen, denn es hat so schön geschaukelt, das war richtig entspannend sag ich euch.

Und nicht etwas tolles brachte der April mit sich: Ich habe meinen besten Kumpel wieder getroffen! Quinn, mein Best Buddy seit Welpentagen, tauchte endlich wieder in meinem Hundeleben auf und die Hundemamas haben sich nach drei Jahren Funkstille wieder vertragen und nun haben sie sich wieder ganz doll lieb und wir treffen uns ganz oft wieder und machen jede Menge schöne Ausflüge. Aber etwas neues ist auch dabei, denn nun ist auch ein Baby dabei, was ich anfangs etwas gruselig fand, aber mittlerweile habe ich es richtig lieb gewonnen und passe immer super auf, dass es sich nicht zu weit von uns entfernt, wenn wir auf der Wiese liegen und man kann ganz doll mit Babys spielen.

Mai bis September

Der Mai startete mit einem Ausflug in den Wildpark mit meinem Best Buddy Quinn, den Hundemamas und dem Baby und das war ein spannender Tag, denn ich liebe Wildparks sehr. So viele tolle Gerüche und jede Menge neuer Eindrücke, ich mag Tiere einfach super gern beobachten und mache das auch immer sehr lieb mit, sagt Mama.

Außerdem bekam Mama ihre erste Corona-Impfung im Mai und aufgrund gesundheitlicher Probleme fiel sie für längere Zeit aus und musste zuhause bleiben. Na toll, erst ist Papa seit Monaten im Home-Office und nun war auch Mama für einige Wochen komplett zuhause, ich sag euch, es ist schwer als Hund da seine Ruhe zu bekommen.

Was gab es denn da noch so schönes im Mai? Oh, ach ja, wir wurden für ein Fotoshootings mit Kirschblüten angefragt, was Mama super stolz machte und der Meinung war, mich bei strömenden Regen zu einem Fotoshootings schleifen zu müssen. Ich habe mich zwar ordentlich gewehrt und wollte keinen Schritt laufen im Regen, aber das war ihr egal, angeblich müsste ich ja Gassi gehen und das könnte man ja so toll kombinieren. Ich soll mich nicht so anstellen, denn ich wäre ja nicht aus Zucker. Hat die mich zuckersüßes Ding mal richtig angesehen? 🤣 Nun ja, das Shooting war ganz lustig, ich durfte durch tiefe Pfützen laufen und mich richtig schön einsauen und da Mama ja unbedingt dahin wollte, habe ich sie ordentlich angesprungen und auch richtig schön dreckig gemacht, das hatte sie nun davon. Die Fotos sind übrigens super geworden und auch wenn ich auf dem einen oder anderen Bild sehr deutlich zum Ausdruck brachte, dass ich keine Lust hatte und die Mittelkralle hochgehalten habe🤪

Übrigens brachte der Mai etwas richtig cooles mit sich, einen neuen Hundebuddy und das direkt nebenan, so richtig neben an, also Tür an Tür, oder besser gesagt Wand an Wand. Bei unseren Nachbarn zog nämlich ein Welpe ein, Liebe auf den ersten Blick war das zwischen uns Hunden und wir haben angefangen, viele schöne Stunden miteinander zu verbringen und uns immer mit einem lauten “Wuff” zu begrüßen, wenn einer von uns aus seine Wohnung kommt. Mama fand das aber leider gar nicht so toll, wie wir.

Der Juni wurde dann ganz plötzlich sehr heiß, ich quälte mich durch die Tage der Hitze und Mama holte mir endlich einen Hundepool, allerdings wurde dieser von Papa zweckentfremdet, wenn er Homeoffice machte und sich abkühlen wollte. Dann steckte der da einfach seine Füsse rein, in MEINEN Pool, Sorry Papa, aber das ist HUNDEpool. Was ist denn daran nicht zu verstehen?

Dann find Mama plötzlich an, die Küche zu renovieren und jede Menge komischer kleiner Tütchen zu kaufen, diese in weiße Kübel mit Erde zu stecken und wie ein aufgeregtes Huhn alle paar Tage hin und her zu rennen. Sie nennt das “Gärtnern” und tatsächlich wuchsen in den Töpfen ganz plötzlich viele grüne Dinge, weswegen Mama ganz aufgeregt und nervös war. Versteh einer die Mamas. Außerdem hat Mama endlich ein super gutes Futter für mich gefunden, was auch im Langzeittest keine plötzlichen Allergien hervorrief und bei welchem wir nun hoffentlich bleiben können, da dies wirklich lecker ist.

Der Juli war sehr wechselhaft, meist sehr schwül von der Luft her und wir waren ziemlich viel unterwegs. Da waren Ausflüge mit meinem Buddys in den Wildpark und auch an den Hundestrand und Hundewald ging es sehr oft. Mama und ich sind sogar einige Male in der Ostsee miteinander geschwommen, das war richtig cool und ich war davon total erledigt und müde. Außerdem lernte ich durch Zufall viele neue coole Buddy aus der Nachbarschaft kennen, mit denen wir uns fortan jeden Morgen zum Spielen trafen.

Dann gab es da noch die Hochwasserkatastrophe im Süden Deutschlands, welche uns zwar nicht betraf, aber trotzdem sehr nachdenklich stimmte und wir gerne irgendwie vor Ort geholfen hätten, da es uns unendlich leid tat, was da passierte und das die Menschen dort alles verloren hatten.

Der August hatte viel Regen im Gepäck und die mein Geburtstag stand auf dem Programm. Ich wurde 5 Jahre alt und Mama wurde deswegen ziemlich emotional und schwelgte in den alten Erinnerungen. Ansonsten war der August ziemlich ereignislos.

Der September hatte dafür allerhand Abenteuer zu bieten. Da waren zum einen der Petfluencer Award 2021 der gleichzeitig mit der Tony Beach Party durchgeführt wurde. Ich kann euch sagen, dass war ein Riesen Event, mit rotem Teppich, Fotografen, Foodtrucks mit Hundeeis, jede Menge leckeres, Hundewiese, Agility Parcour und einem Freibad, in welchem wir Hunde alle schwimmen und plantschen durften. Ich habe dort unglaublich viele neue Buddy getroffen und auch die Mama und der Hundepapa haben sich super amüsiert und neue Kontakte knüpfen können sowie bestehende verfestigen können.

Anschließend ging es für uns in den Urlaub, ab in den Harz. Man hab ich komisch geguckt, als wir nicht nach Hause sondern in die Villa mit unserer Ferienwohnung marschiert sind. Erst der tolle Tag auf der Beach Party und dann auch noch Urlaub, ich dachte echt, ich schlafe noch immer…… Auf uns wartete eine spannende Woche voller Abenteuer, denn Mama hatte mal wieder unglaublich tolle Wanderstrecken heraus gesucht und auch ein Playdate mit einer langjährigen Freundin von Mama stand an. Das war vielleicht ein Spaß, als da plötzlich drei Hunde auf mich zu kamen und wir eine tolle Wanderung machten. Es ging in dieser Woche für uns erneut auf den brocken, dann auf den Wurmberg und wir machten schöne Touren an der Bode und einem tollen Wasserfall. So muss Urlaub sein, Leute…… Natur pur, Ruhe und klettern/wandern….. mehr brauche ich wirklich nicht…. na gut, vielleicht noch Futter/Wasser und ein bequemes Bett, aber mehr nun wirklich nicht.

Oktober bis Dezember

Und wer nun denkt, dass die letzten Monate in diesem Jahr ruhig verlaufen würde, der irrt sich gewaltig, denn die Mama kam im Oktober auf die ach so tolle Idee (Achtung!Ironie!) mir eine kleine Schwester anzuschleppen. Mama und Papa unterhielten sich lange, waren wochenlang ganz aufgeregt und dann kam der Tag als sie mir meine kleine “Schwester” vorstellten. Draußen auf der Wiese fand ich die kleine ja noch ganz toll, aber da wusste ich ja auch noch nicht, dass die danach mit in die Wohnung kommt und eine Roomtour bekommt. Ich musste dann erst einmal meinen Unmut mit lautem Gebell kundtun, was nicht so gut bei Mama und Papa ankam. Wenige Tage später stapelten sich dann neue Hundebetten, Mäntel, Leine und Co. und wir holten im November meine kleine Schwester Laska von ihrer Pflegestelle ab.

Das waren spannende erste Tage sage ich euch, denn erst hat sie sich überhaupt nicht bewegt und ich dachte schon fast, dass ich ein neues Kuscheltier bekommen hätte, aber nein, dann fing sie plötzlich doch noch an sich zu bewegen und ich tat mich anfangs etwas schwer, ihre Bewegungen nicht ständig kontrollieren zu wollen. Aber Mama half mir dabei ganz gut und nach ein paar Tagen wurde ich da entspannter und habe Laska bei uns komplett akzeptiert. Und seien wir mal ehrlich, süß ist sie ja auf jeden Fall.

Mama war fast den ganzen November zuhause, da es ihr wegen ihrem Rheuma nicht gut ging und konnte sich darum perfekt um mich und Laska kümmern, die in den ersten tagen wirklich starken Stress hatte und sogar nicht ihre Geschäfte erledigen konnte. So blieb es nicht aus, dass Laska bereits am dritten Tag bei uns, zum Tierarzt musste und dort eine Art Abführmittel bekam. Und wisst ihr was, danach flitzte die kleine Maus irre schnell durch die Wohnung. Aber bereits einen Tag später ging es dann auch endlich von alleine.

Wir nutzten die freie Zeit von Mama gut aus, trainierten zuhause erste Kommandos und Laska Namen, machten schöne Spaziergänge mit unseren Kumpels und integrierten Laska in unseren Rudelalltag. Bei Oma und Opa waren wir dann auch noch und die waren ganz verrückt nach dem kleinen Ding, aber mich haben sie natürlich auch noch lieb.

Der Dezember selbst war eher ruhig, Mama war dank ihrer neuen Jobänderung viel zuhause, wir übten viel mit Laska, machten schöne lange Runden zu dritt und erlebten neue Abenteuer zu dritt. Weihnachten musste Mama arbeiten, wir besuchten Oma und Opa und bekamen tolle Geschenke. Passend zu Silvester sind wir wie immer, nach St.Peter-Ording gefahren wo wir uns gut austoben konnten um abends das Geknalle zu verschlafen.

Wir hoffen, dass ihr auch ein schönes Jahr hattet und mit diesem kleinen Jahresrückblick verabschieden wir uns nun in das kommende neue Jahr 2022! Rutscht gut rein und passt gut auf euch und eure Fellnasen auf!

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