📚 Hundeerziehung und Nützliches

Shoppen für den Welpen

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung entstanden und enthält Werbung.

Ein Welpe kommt ins Haus – Die erste Shoppingtour

Ach ja, sie ist schon etwas sehr schönes, diese ganz spezielle Vorfreude, wenn man sich für sein neues Familienmitglied entschieden hat und nun nur noch ein paar Wochen auf ihn wartet. Man beginnt sich die ersten Momente mit seinem Liebling vorzustellen und steckt voller Vorfreude. Und genau in dieser speziellen Zeit wartet auch der erste Shoppingtrip für das Hundekind auf die frisch gebackenen Hundeeltern.

Für mich war diese Shoppingtour etwas ganz besonderes und hat mir das Warten erheblich verkürzt. Da ich nicht zu den unvorbereiteten Hundeeltern gehören wollte, welche erst bei oder nach dem Einzug alles besorgen müssen, durchsuchte ich das Internet nach Listen für eine Welpenerstausstattung und wurde mit Informationen erschlagen.

Ich zog mit einer selbst erstellten Liste also los in die Läden und kam mit jede Menge Tüten und einem leeren Geldbeutel wieder zurück. Leider gehöre ich zu den Leuten, die zwar für sich selbst nur sehr ungern und nur widerwillig shoppen gehen, aber für meinen Hund kann ich stundenlang durch die Läden ziehen und da gucke ich dann auch nicht auf die Preise, sondern eher danach ob es praktisch und leicht zu bedienen ist. Damit ihr, als zukünftige Hundeeltern es leichter habt, euch durch den Dschungel an Welpenausstattungen zu wühlen, kommt hier nun meine persönliche Bestenliste.

Als Reva einzog, hatte ich einfach viel zu viel gekauft.

Für den Schönheitsschlaf

Eines der wichtigsten Themen im Zusammenleben mit einem Welpen und heranwachsenden Hund ist die Ruhe. Unser Tierarzt sagte immer, dass muss ein Hund wirklich als erstes lernen, damit er es im späteren Leben leichter hat, und da stimme ich voll und ganz zu. Wie der Hund zur Ruhe kommen und der Welpe seine benötigten 20 Stunden Schlaf am Tag bekommen kann, ist jedem individuell überlassen. Der eine nimmt lieber ein Hundebett, und der andere greift lieber auf eine Hundebox bzw. einen Kennel zurück.

Das klassische Hundebett kennt vermutlich jeder. Es ist plüschig, kuschelig und in vielen verschiedenen Formen und Materialen erhältlich. Für was man sich entscheidet sollte nach dem persönlichen Geschmack ausgewählt werden, jedoch sollte man bedenken, dass ein Welpe gerade am Anfang mit Durchfall und/oder Erbrechen zu tun haben kann. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der Stoff bzw. das Körbchen waschbar sind. Einige haben abnehmbare Bezüge, andere können auseinandergenommen werden. Es empfiehlt sich außerdem kein zu teures und kein zu großes Bett zu kaufen, da der Welpe definitiv längere Zeit wächst und gerade Welpen dazu neigen, aus Neugier das Bettchen auseinander zu nehmen und evtl. zu zerstören. Der Nachteil eines Bettchens ist, dass der Welpe sich dort nachts frei bewegen kann, somit keine Ruhe findet und evtl. es durch diesen „Freiraum“ sogar versäumt seine nötigen Bedürfnisse anzumelden, daher könnte es das Erlernen der Stubenreinheit etwas verlängern. 

Der Kennel ist in der Regel ein großer Käfig aus Metall mit Gitterstäben und wird meist bei großen Hunden angewendet. Bei kleineren Hunden tut es auch eine Hundebox, welche meist aus Hartplastik ist. An beiden befindet sich außen eine verschließbare Tür. Wenn ein Welpe in aufgedrehten Phasen dort reingebracht wird, kommt er schnell zur Ruhe. Er wird vielleicht anfangs ein wenig meckern, aber wenn man diesen herzzerreisenden Tönen wiederstehen kann, dann hat man den ersten Schritt zur Ruhe lernen geschafft und der Hund wird dankbar sein für seine Rückzugsmöglichkeit und diese immer wieder gerne aufsuchen. Gerade für die Stubenreinheit ist so eine Box sehr zu empfehlen, da der Welpe sich aufgrund der verschlossenen Tür, für seine Bedürfnisse melden muss und damit schon lernt „Bescheid zu sagen“. Außerdem eignet sich, zumindest die Hundebox gut zum Abholen des Hundes und auch für die ersten Besuche beim Tierarzt als Transportmöglichkeit.

Wer kann diesem Blick widerstehen?

Für schöne Gassimomente

Die einen lieben das Geschirr, die anderen nutzen nur Halsbänder. Es ist aber sinnvoll dem Hund beides anzugewöhnen und eine endgültige Entscheidung kann später immer noch getroffen werden. Gerade in Bezug auf die Leinenführigkeit ist es so früh schwer zu sagen, mit was es besser laufen wird, da jeder Hund seine anderen Vorlieben hat und später erst entwickelt. Wenn der Hund beides kennt, kann man später problemlos auf eines komplett umsteigen. Ganz wichtig bei der Wahl ist definitiv eine GUTE Beratung in einem Fachgeschäft, da Halsband und Geschirr vom Welpen definitiv immer anprobiert werden müssen.  Es gibt auch Welpensets, da sind Halsband, Leine und Geschirr schon enthalten. Meist ist dies aber nicht hochwertig und birgt daher ein hohes Sicherheitsrisiko.

Bei der Leine ist es wichtig auf eine gute Führleine zu setzen. Sie sollte in der Länge verstellbar sein und einen leichten Karabiner besitzen. Das Material sollte gut in der Hand liegen und Griffig sein, damit bei Nässe später nichts durch die Finger rutschen kann. Vorsicht hier bei Produkten aus Biothane, da diese schnell rutschig werden können und es dann fiese Brandblasen geben kann. Auch ist eine Schleppleine von 3-5 Metern aus einem leichten Material zu empfehlen. Da hiermit der Welpe seinen noch anfänglich bestehenden Folgetrieb gut damit gut ausleben kann.

Reva liebt es sich gemütlich einzukuscheln.

Damit keine Langeweile aufkommt

Ein Welpe ist total neugierig, möchte die große aufregende Welt erkunden und alles neue einfach nur kennen lernen. Hier eignen sich für den Garten oder auch für das Gassi gehen die bereits erwähnte Schleppleine sehr gut. Für zuhause kann man ein Welpengitter bzw. einen Welpenauslauf nehmen. Hierbei unbedingt immer auf das Material achten, damit es keinen Ausreißer geben kann. So kann der Welpe schön alles erkunden und kann nicht entwischen, aber es empfiehlt sich trotzdem seinen Welpen immer schön im Blick zu behalten.

Bei fast allen Welpen sehr beliebt ist Spielzeug. Der Fachhandel hat ganz viel anzubieten. Es sollte aber davon abgesehen werden, Spielzeug mit Quickern oder anderen Tönen zu kaufen, da hier die Beißhemmung, die man gerade versucht anzutrainieren wieder ruiniert wird. Denn der Welpe wird durch die Töne animiert weiter zuzubeißen und das wollen wir ihm ja gerade abgewöhnen. Eigentlich jeder Welpe liebt Taue. Die sind Super und es kann nix passieren, da diese weich und auch waschbar sind. Der Welpe sollte aber niemals mit seinem Spielzeug allein gelassen werden, da der Welpe die Fäden im Tau rauszupfen und verschlucken kann. Hier kann es dann zum Darmverschluss kommen.

Das war Revas Welpenbett, ein kleiner Mond, den sie geliebt hat.

Für die Welpenpflege

Auch ein Welpe möchte sauber sein. Es empfiehlt sich immer ein Welpenshampoo zu nehmen, bitte kein Babyshampoo, da Welpen einen speziellen PH-Wert Haut haben. Achtet beim Kauf unbedingt auf das Wort PH-Hautneutral, somit kann der empfindliche Schutzfilm der Welpenhaut nicht zerstört und/oder gereizt werden. Ebenso klasse ist eine Welpenbürste. Hier kann man auch eine einfach Babybürste mit Naturborsten nehmen. 

Für den natürlichen Kautrieb

Der Welpe wird versuchen alles anzuknabbern was er finden kann, gerade im Zahnwechsel. Hierbei empfiehlt sich ein Kauholz. Toll sind Kaffeehölzer aus dem Tierladen, da diese nicht splittern können. Es werden auch oft Abwurfstangen eines Hirschgeweihes empfohlen, da diese aber extrem hart sind, ist hiervon abzuraten, da der Welpe sich somit seine Milchzähne aber auch die neu nachgewachsenen und noch dünnen Zähnchen abbrechen kann. Das Kauen auf so einem Holz ist eine gute Alternative, wenn der Welpe mal wieder versucht die Möbel oder die Schuhe zu zerlegen.

Nicht zu vergessen: Versicherungen für den Hund

Und auch wenn man dies nicht richtig shoppen kann, so gehört es trotzdem unbedingt zur “Erstausstattung” dazu und sollte spätestens beim Einzug des Hundes abgeschlossen sein. Die Rede ist von den Versicherungen, die es rund um den Hund gibt.

Da wäre zu einem die Hundehaftpflichtversicherung, welche von den meisten Gemeinden und Städten gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese kann vor hohen Kosten schützen, denn so ein Welpe kann schnell großen Schaden anrichten, indem er etwas in einer fremden Wohnung anknabbert oder etwas zerstört. Aber auch beim Gassi gehen, kann der Welpe sich aus dem Halsband winden und auf die Straße laufen und so einen Unfall verursachen. Auch hiervor schützt eine Hundehaftpflichtversicherung, daher muss diese bereits vor dem Welpeneinzugstag abgeschlossen sein.

Sinnvoll ist es auch, sich über den Nutzen einer Tierkrankenschutz-Versicherung Gedanken zu machen. Natürlich möchte man bei einem Welpen noch nicht an Krankheiten oder hohe Tierarztrechnungen denken, aber da diese oft schnell in die Höhe gehen können, ist so eine Versicherung sehr hilfreich. Zumal einige der wichtigen Vorsorgeuntersuchungen wie Impfungen und Zeckenschutz, damit gut abgedeckt sind.

Dann gibt es noch die OP-Kostenschutz-Versicherung. Auch wenn man sich bei dem Einzug eines Welpen natürlich noch nicht vorstellen möchte, dass dieser mal eine Operation brauchen wird, ist es trotzdem ratsam, sich damit einmal auseinanderzusetzen, denn eine Operation kommt meist unerwartet und zieht schnell hohe Kosten mit sich. Hier kann eine OP-Kostenschutz-Versicherung helfen und vor möglichen Schulden schützen.

Ich persönlich kann hier die Versicherungen von AGILA sehr empfehlen, da dieser Versicherungsanbieter alle drei genannten Versicherungen anbietet. Diese sind alle unkompliziert geregelt und im Falle einer Inanspruchnahme der Leistungen, wird wirklich schnell reagiert. Welche Versicherung man letztendlich abschließt, muss man ganz für seine persönlichen Verhältnisse entscheiden, aber sinnvoll ist es auf jeden Fall, denn so kann man sich im Notfall um den geliebten Vierbeiner und seine Genesung kümmern, statt sich um das Geld sorgen zu müssen.

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