📚 Hundeerziehung und NĂŒtzliches

Silvester mit Hund

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung und beinhaltet daher Werbung.

Jedes Jahr aufs Neue

Sobald der Dezember beginnt, wissen wir Hundehalter, Silvester nĂ€hert sich und damit die Sorge, ob der vierbeinige Liebling es dieses Jahr hoffentlich besser ĂŒbersteht als im letzten Jahr. Auch wenn es viele Hunde gibt, denen die Knallerei zum Jahreswechsel nichts ausmacht, so sind doch sehr viele Hunde von der “Silvsterangst” betroffen und leiden in dieser Nacht wirklich sehr, wĂ€hrend draußen die bunten Lichter aufblitzen. Aus diesem Grunde finden sich jedes Jahr im November/Dezember in vielen Hundezeitungen Tipps um dem Hund diesen Abend zu erleichtern und auch die TierĂ€rzte fragen vermehrt bei einem Besuch nach, ob der treue Freund Hilfe braucht, um diese Nacht zu ĂŒberstehen.

Da die Silvesternacht auch bei uns ein großes Thema ist, war es mir sehr wichtig, euch hier unsere ganz persönliche Geschichte zu Reva und der Silvesternacht zu erzĂ€hlen und wie wir seit einigen Jahren versuchen, es ihr so ertrĂ€glich wie möglich zu gestalten. Vielleicht ist ja auch fĂŒr euch der ein oder andere brauchbare Tipp dabei. Aber generell finde ich es einfach wichtig, dass das Silvesterthema weiterhin regelmĂ€ssig thematisiert wird, da viele Hundehalter noch immer nicht richtig damit umgehen und sehr viele es einfach nicht wirklich ernst nehmen, dass ihr Hund dann wirklich große Angst hat und diese nicht richtig unterstĂŒtzen.

Die Silvesterknallerrei – Der große Schreck fĂŒr die Tierwelt

Des einen Freud ist des anderen Leid, das war schon immer so und gerade an Silvester, trifft dieser Spruch besonders gut zu, finde ich. Denn wÀhrend die einen das Böllern lieben und nicht auf ihr Feuerwerk zum Jahreswechsel verzichten können, so hassen es die Anderen und erleben wirklich schlimme Stunden der Angst. Nicht nur unter uns Menschen ist die Silvesterangst stark verbreitet, denn gerade die Tierwelt leidet jedes Jahr aufs Neue darunter. Aus diesem Grund haben in den letzten Jahren immer mehr BundeslÀnder ein Böllerverbot verhÀngt, denn Umwelt und Tiere leiden am meisten darunter.

Immer noch laufen jedes Jahr an Silvester unzÀhlige Katzen und Hunde von zuhause aus Panik weg und nicht alle können wiedergefunden werden. Ob ein Hund oder eine Katze eine Silvesterangst entwickelt oder hat, kann nie von vornherein gesagt werden und auch wenn ein Tier sonst sehr souverÀn ist und nie Àngstlich wirkt, so kann es in dieser Nacht dann doch umschlagen und das arme Tier erlebt die schlimmsten Stunden. WÀhrend der Welpe oder Junghund das Spektakel noch gut aufnimmt, so kann er trotzdem im steigenden Alter eine gewisse SensibilitÀt und auch Angst gegen GerÀusche und starken LÀrm aufbauen. Auch wir haben das schon erlebt, wie ihr in unserer persönlichen Silvstererfahrung gleich lesen könnt.

Daher ist es immer ratsam, seinen Hund gerade in den Wochen vor Silvester gut zu beobachten und ggf. rechtzeitig zu reagieren. Man sollte dann mit Vorsicht in das kommende Silvester rein gehen und nicht hoffen, dass es eine Ausnahme war, sondern lieber vorbereitet sein um ggf. schnell handeln und helfen zu können. Leider wird auch noch immer nicht an das treue Tier gedacht und viele Hundehalter nehmen zum Knallen den Hund mit raus, ohne drauf zu achten, ob er vielleicht Angst hat, Hauptsache er ist dabei, mehr zĂ€hlt dann leider nicht. Und es geht auch noch immer das alte Vorurteil rum, dass man den Hund nur in seiner Angst bestĂ€rkt, wenn man ihm NĂ€he gibt und fĂŒr ihn an Silvester da ist. Bitte lasst euch von diesen ganzen Dingen nicht verwirren und handelt nach eurem BauchgefĂŒhl, denn ihr kennt euren Hund am besten und euer Bauch wird euch sagen, ob es sich richtig anfĂŒhlt, was ihr da gerade macht oder ob ihr anders handeln solltet.

Die Silvesternacht kann kommen, Reva hat sich schon mal eingekuschelt und fĂŒr Dunkelheit gesorgt

Reva und die Silvesterangst – Unsere persönliche Erfahrung

Die Sache mit der Silvesternacht ist bei uns tatsÀchlich recht interessant, denn es gab im Laufe der letzten Jahre viele unterschiedliche Entwicklungen, womit wir anfangs nie gerechnet hÀtten. Ich dachte immer, dass ein Hund entweder Angst an Silvester haben wird, oder eben nicht, aber ich wÀre nie auf die Idee gekommen, dass sich so etwas regelmÀssig Àndern kann.

Als Reva bei uns einzog, da war sie ca. 12 Wochen alt und es waren nur noch wenige Tage bis zur Silvesternacht. Da wir nicht wussten, wie sie reagieren wĂŒrde, haben wir uns nichts vom Tierarzt geben lassen, auch wenn er es uns anbot, aber ich wollte meinen Welpen nicht mit Chemie ruhig stellen. Also gingen wir in die Silvesternacht, auch wenn ich versuchte entspannt zu bleiben, so war ich es leider weniger, denn ich selbst habe vor dem Geknalle auch etwas Angst und Reva war ja noch nicht stubenrein und musste alle 2-3 Stunden raus zum Pipi machen. Wir waren sehr erstaunt, denn sie machte es wirklich klasse, auch wenn sie kurz vor Mitternacht raus musste. Sie blieb trotz sehr lautem Geknalle super entspannt und erledigte unbeeindruckt ihre GeschĂ€fte und ging danach auch völlig entspannt an der Leine mit uns zurĂŒck zum Haus. Dann gab es um 3 Uhr morgens einen Vorfall, wo ich dachte, dass war es nun und mir mein Hundemamaherz ziemlich tief in die Hose gerutscht ist. Reva musste wieder mal ihre GeschĂ€fte erledigen und wir standen im Hinterhof zum Lösen, als zwei Jugendliche an uns vorbei liefen und es sehr lustig fanden einen Böller anzuzĂŒnden und diesen direkt in unsere Richtung zu werfen. WĂ€hrend ich völlig panisch war als dieser hoch ging, war Reva völlig tiefenentspannt und reagierte ĂŒberhaupt nicht darauf. Nach diesem Erlebnis dachte ich also, dass mein Hund keine Angst an Silvester haben wĂŒrde und ging daher halbwegs entspannt aus dieser ersten Silvesternacht mit Reva raus.

MĂŒde spielen am Hundestrand um die Silvesternacht zu verschlafen

Dann kam das zweite Jahr und diesmal war alles anders als zu vor, denn diesmal zuckte Reva bei jedem Knall zusammen und blickte aufgeschreckt panisch hin und her. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet und glaubt mir, wenn ich sage, dass diese Silvesternacht wirklich der Horror fĂŒr uns war. Ich musste bis 20 Uhr arbeiten, Reva war zwar beim Hundepapa gut aufgehoben, aber ich machte mir echt große Sorgen. Wir gingen die letzte Runde um 21 Uhr, nur kurz vorm Haus zum Lösen und Reva suchte sich anschließend ein Versteck in unserer Wohnung, aber war weiterhin sehr unruhig. Der Hundepapa baute ihr dann unterm Schreibtisch eine Höhle aus unseren ganzen Decken und wir machten in der ganzen Wohnung das Licht an, damit sie die Lichter draußen weniger wahrnehmen konnte. Um 23 Uhr kuschelten wir uns dann zu ihr in die Höhle und schenkten ihr einfach nur NĂ€he. Da ich vorher gelesen hatte, dass man auf die Angst nicht eingehen sollte, haben wir einfach einen Film angemacht und uns diesen mit ihr in der Höhle angesehen, aber nicht mit ihr geredet. Sie lag einfach in meinem Arm, wurde aber nicht bekuschelt oder betĂŒddelt, denn ich wollte ihre Angst ja nicht bestĂ€tigen.

Das dritte Jahr gingen wir dann ganz bewusst an. Wir ließen uns von unserem Tierarzt beraten, verzichteten aber auf Beruhigungsmittel. Stattdessen stellten wir Duftkerzen mit Lavendel auf, dass sollte beruhigend auf Hunde wirken und wir waren den ganzen Tag mit ihr am Hundestrand unterwegs, wo Knallverbot herrschte. Abends war Reva dann so mĂŒde, dass sie nur noch schlafen wollte. Die letzte Runde war um 18 Uhr und hatte zwischenzeitlich eine richtige feste Hundehöhle unter unserem Bett bekommen, wo sie sich dann mĂŒde zurĂŒckzog und bis zum Geknalle durch schlief. Als es dann laut wurde, kam sie zu uns ins Bett und kuschelte sich unter meine Decke. Als es dann wieder leiser wurde, ging sie zurĂŒck in ihre Höhle.

Damit fuhren wir tatsĂ€chlich sehr gut und Reva nahm die Nacht relativ gelassen hin. Also machten wir das ab sofort jedes Jahr genauso und Reva erschien uns jedes Jahr etwas weniger Ă€ngstlich, als im Jahr zuvor. Wir werden das in Zukunft auch so weiterfĂŒhren, denn so haben wir alle einen wirklich schönen Tag und können abends ganz entspannt und mĂŒde ins Bett fallen, keine nervöse Stimmung kann sich auf Reva mehr ĂŒbertragen und somit hat sie es wesentlich leichter.

Zusammen ĂŒberstehen wir alles, auch die blöde Silvesternacht

So helfen wir Reva an Silvester

Wir haben in den letzten Jahren gemerkt, dass Reva die Knallerei besser aushĂ€lt, wenn sie richtig mĂŒde ist und tief und fest schlĂ€ft, bevor es los geht. Also versuchen wir uns an diesem Tag frei zu nehmen und fahren mit ihr vormittags an einen leeren Strand, an einem Ort wo es verboten ist zu knallen. Dort sind wir dann den ganzen Tag unterwegs und powern die Maus so richtig schön aus. Wir werfen immer wieder ihren Ball, laufen mit ihr um die Wette und trotzen dem Wetter. Auch wenn dort nicht geknallt werden darf, gehen wir an diesem Tag lieber auf Nummer sicher und befestigen einen GPS-Tracker an Revas Halsband, damit wir sie im Fall der FĂ€lle schnell orten und einsammeln können. Gegen Abend fahren wir dann wieder nach Hause und machen es uns dort gemĂŒtlich.

Gegen 18 Uhr geht der Hundepapa dann mit ihr eine letzte kleine Runde, wo sie meist nur Pipi macht, da die Luft dann schon stinkt und sie dann nur ungern draußen ist. Ich schließe in der Zeit zuhause alle Fenster und mache den Fernseher laut an und koche etwas leckeres fĂŒr uns. Anschließend wir gegessen und darauf folgt gemeinsames Spielen und Kuscheln als Rudel, um uns allen die Entspannung zu geben, die Reva dann fĂŒr den Abend braucht. Uns ist es sehr wichtig, dass wir alle sehr entspannt sind, damit sich nichts auf Reva ĂŒbertrĂ€gt.

Und dann gehen wir in der Regel gegen 22 Uhr schlafen, da ich am nĂ€chsten Tag bisher immer FrĂŒhdienst hatte und um 4:30 Uhr aufstehen musste. Daher verschlafen wir das Geknalle meistens und auch Reva geht mit uns schlafen, wenn wir das Licht ausmachen und es dunkel ist. Wir lassen dann ein Hörspiel oder eine Serie laufen, damit die Stimmen die AußengerĂ€usche ĂŒbertönen und wenn es dann los geht, draußen, verzieht sich Reva kurz in ihre Höhle unter unser Bett und schlĂ€ft dann dort weiter.

Nach einem langen Ausflug entspannt es sich viel leichter bei der Knallerei

So könnt ihr euren Fellnasen vielleicht helfen – Unsere Tipps fĂŒr Silvester

Auch wenn das Internet voll mit “nĂŒtzlichen” Tipps und Tricks rund um die Silvesternacht ist, so möchte ich euch auch meine Tipps und Tricks nicht vorenthalten und habe sie euch aufgeschrieben. Vielleicht können sie euch ja etwas helfen oder mit alten Vorurteilen aufrĂ€umen.

  • Kein besonderer Tag

Etwas was ich auch erst lernen musste, ist sich zurĂŒck zu nehmen und die eigene Angst etwas in den Hintergrund zu stellen, zum Wohl des Hundes und eben keinen besonderen Tag aus Silvester zu machen. Bedeutet im Prinzip nichts anderes als, so wie immer zu sein und den Alltag ganz normal laufen zu lassen. Putzt die Wohnung, geht lange Gassi oder macht einen tollen Ausflug zusammen und seid einfach fröhlich. Oder ihr trainiert und trickst abends etwas zur Ablenkung . Je normaler man vor seinem Hund auftritt, desto entspannter ist dieser dann auch.

  • Gassizeiten gut planen

Ein Tipp der uns sehr gut hilft, ist das Planen unserer Gassi-GĂ€nge, denn wir vermeiden es mit Reva im Dunkeln an Silvester Gassi zu gehen, da ihr die Schwefel-GerĂŒche ohnehin schon Angst machen und dies bei Dunkelheit nur bestĂ€rkt wird. Außerdem könnt ihr bei Dunkelheit auch nicht mehr sehen, ob euer Hund vielleicht in Glasscherben oder auf einen Böller tritt. Daher planen wir unsere Gassizeiten immer so ein, dass wir spĂ€testens um 19 Uhr die letzte Runde machen. Bei einem Hund der seine Blase noch nicht so lange anhalten kann, muss das natĂŒrlich gut geplant und ausgerechnet werden.

  • Sicherheit geht vor

Das Thema Sicherheit sollte bereits in den Tagen vor Silvester und auch noch ein paar Tage danach, eine große Rolle spielen, denn erfahrungsgemĂ€ĂŸ wird ja vorher schon etwas geknallt und auch hinterher noch einige Tage lang. Von daher sollte man seinen Ă€ngstlichen Hund ruhig schon eine Woche vorher gut sichern, also zum Halsband ggf. noch mit Geschirr sichern oder ein Sicherheitsgeschirr nutzen. Einige Hundehalter schwören auch auf zwei Leinen am Halsband oder Geschirr, falls eine reißen sollte, im Fall der FĂ€lle.

Sinnvoll ist es auch, sich einen GPS-Tracker zuzulegen und diesen in dieser Zeit intensiv bei jedem Gassigang zu nutzen. Denn wenn der Hund doch mal Panik bekommt und sich losreißen kann, kann er schnell wieder gefunden werden.

Im Dunkeln sollte man am besten mit Taschen- und/oder Stirnlampe unterwegs sein, damit ihr den Weg des Hundes gut ausleuchten könnt. Dies gibt ihm etwas Sicherheit und ihr könnt erkennen, falls etwas im Weg liegt, was eine Verletzung hervorrufen könnte, wie z.B. Glas oder ein Böller etc.

Solltet ihr selbst auch Ă€ngstlich auf das Geknalle reagieren, so lasst euren Partner mit dem Hund die Runden abends drehen, denn das bietet dem Hund dann nochmal etwas mehr Sicherheit und ihr vermeidet, dass eure Angst auf ihn ĂŒbergeht und das ganze nur noch verschlimmert.

Ganz wichtig ist auch der Abschluss einer Haftpflichtversicherung fĂŒr den Hund. Auch wenn dies in vielen BundeslĂ€ndern ohnehin vorgeschrieben ist, sollte dies spĂ€testens an Silvester wieder vor Augen gefĂŒhrt werden, wie schnell etwas passieren kann und wie gut es ist, dann abgesichert zu sein.

Unsere geliebten Vierbeiner können nicht verstehen was an Silvester passiert und benötigen daher unseren Schutz
  • RĂŒckzugsort

Die meisten Hunde mögen es dunkel und leise, daher erfreuen sich Hundehöhlen seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Baust eurem Hund also gern einen sicheren Platz fĂŒr die Zeit rund um Silvester, ganz egal ob es nun eine Transportbox ist, die ihr kuschelig einrichtet oder ob ihr eine Höhle unter einem Tisch erbaut, Hauptsache euer Hund fĂŒhlt sich darin wohl und geht dort gerne rein.

  • Biete Schutz

Wenn euer Hund wirklich Ă€ngstlich in der Silvesternacht ist, dann solltet ihr das nicht so einfach hinnehmen, auch wenn dies noch immer viel empfohlen wird. Aber wie wĂŒrdet ihr euch fĂŒhlen, wenn ihr voller Angst da sitzt und nicht verstehen könnt, was da gerade passiert? Genau, ihr wĂŒrdet euch eine Person wĂŒnschen, die euch in den Arm nimmt und Schutz bietet. Kuschel dich mit deinem Hund zusammen ins Bett oder in sein Versteck und rede leise auf ihn ein, erzĂ€hle ihm etwas tolles, aber lobe ihn nicht. Wenn ihr eurem Hund leise etwas schönes erzĂ€hlt, in einem glĂŒcklichen Tonfall, dann wird er sich geborgen und sicher fĂŒhlen und immer mehr entspannen können. Ein Loben wĂ€re hier kontraproduktiv, da dies dann tatsĂ€chlich die Angst des Hundes bestĂ€tigen und verstĂ€rken könnte.

Auch sollte es selbstredend sein, den geliebten treuen Freund in der Silvesternacht nicht allein zuhause zu lassen, nur weil man selber gerne Party machen wĂŒrde. Und wenn ihr wisst, dass euer Hund Ă€ngstlich reagiert, dann verzichtet ihm zuliebe bitte auf das Böllern auf dem Balkon oder der Terrasse, denn da sind die GerĂ€usche nur noch lauter fĂŒr ihn und er riecht hinterher den Schwefel, was die Angst nur noch verstĂ€rken kann.

Ich höre immer wieder, dass Hundehalter mit ihrem Hund zum Knallen raus gehen, um seine Angst so zu therapieren oder weil sie sagen, dass der Hund nur so tut und eigentlich keine Angst hĂ€tte, da er ja nie Angst hat. Bitte macht das nicht! Euer Hund macht dann wirklich schlimmes durch und gehört wĂ€hrend des Knalles um Mitternacht wirklich nicht raus vor die TĂŒr, ganz egal wie cool er ist. Es könnte jederzeit etwas passieren, wo mit man nicht gerechnet hat und der Hund sich ggf. sogar verletzten.

  • NatĂŒrliche Helfer

Immer mehr TierĂ€rzte bieten kurz vor Silvester Beruhigungsmittel an, die meisten sind ziemlich harte Dinger aber es gibt auch pflanzliche Mittel, die helfen sollen. Es raten immer mehr Hundehalter zu CBD-Öl an Silvester, was aber noch nicht belegt werden konnte, dass dies wirklich helfen sollte. Einige Hundehalter ziehen ihrem Hund ein enges Shirt oder einen engen Hundepulli an, dass soll beruhigend wirken. Auch wir haben damit sehr gute Erfahrung gemacht, denn Reva beruhigt das tatsĂ€chlich sehr, wenn sie einen engen kuscheligen Hundepulli trĂ€gt. Es gibt mittlerweile unzĂ€hlige natĂŒrliche Mittel die zur Beruhigung dienen sollen. Wenn man seinen Hund damit unterstĂŒtzen möchte, sollte man immer natĂŒrliche Mittel vorziehen und erst zuletzt zur Chemiewaffe greifen, denn die meisten chemischen Beruhigungsmittel sedieren den Hund stark und das sollte unbedingt vermieden werden, wenn es denn geht. Informiert euch bitte immer gut, bevor ihr etwas zur Beruhigung gibt und denkt daran, diese Mittel rechtzeitig zu geben, denn gerade natĂŒrliche Mittel brauchen einige Wochen, bis sie ihre Wirkung voll entfaltet haben und ihr bei eurem Hund eine Wirkung feststellen könnt.

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