­čÄĄ Blogtalk - Hundeerziehung und N├╝tzliches

So fand ich meinen ganz besonderen Hund

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Dieser Gastbeitrag stammt von der lieben Nici, die euch hier davon erz├Ąhlen wollte, wie sie ihren ganz besonderen Hund gefunden hat, wof├╝r ich ihr sehr dankbar bin. Da dies ein Gastbeitrag mit Verlinkung eines Instagramprofils ist, handelt es sich hierbei um Werbung.

Huhu-Das sind wir

Ich bin Nici, 23 Jahre alt, studiere Ern├Ąhrungswissenschaften im 6. Semester und bin ehrenamtlich Welpen Trainer bei uns auf dem Hundeplatz. An meiner Seite ist mein zwei J├Ąhriger Aussier├╝de Nakoa (*20.11.2018). Auf Instagram findet ihr uns als ÔÇ×codysniciandnakoaÔÇť. Dort zeige ich euch wie sich das Leben mit einem eher besonderen Hund gestaltet, im Alltag, im Sport und im allgegenw├Ąrtigen Chaos. Und wie Nakoa zu mir kam erz├Ąhle ich euch jetzt.

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis..

(Sorry but not Sorry f├╝r den nerdigen Einstieg) Aber Spa├č bei Seite, so f├╝hlt es sich f├╝r mich an. Ihr m├╝sst wissen, dass ich vor Nakoa schon einen Hund hatte. Mein Cody war ein Berner-Aussie-Mix und mit ihm habe ich zum Hundesport gefunden. Und damit irgendwie auch zu Nakoa, denn ich habe Nakoas Mama und ihr Frauchen auf dem Hundeplatz kennengelernt. Wie der Zufall so wollte, war mit Hazel (Nakoas Mama) irgendwann ein Wurf bei ihrer (unserer) Z├╝chterin geplant. In dem Moment als ich das erfahren habe, wusste ich das einer der Zwerge meiner werden soll. Dieser Moment war zwei Jahre vor Nakoas Geburt.

Das Betteln und Argumentieren gehen los

Ein Fact am Rande, der nicht gerade unwichtig ist: Niemand in der Familie, au├čer mir, wollte einen zweiten Hund und als Studentin lebe ich nach wie vor Zuhause und bin auf die Unterst├╝tzung meiner Eltern angewiesen. Mein Vater insbesondere, wollte eigentlich nie einen Hund, Cody ist schon nur eingezogen, weil meine Mama sich in ihn verliebt hatte (aber das ist eine andere Geschichte). Also habe ich langsam und stetig das Thema immer wieder angebracht und meiner Mutter viele Welpenbilder geschickt, um sie umzustimmen. Meinen Vater rum zu kriegen w├Ąre unm├Âglich gewesen aber wenn Mama ja sagt, ist die Sache eigentlich immer geritzt.

Doch auch meine Mutter hat sich nicht richtig erweichen lassen und sich schlussendlich nur aus einem sehr traurigen Grund f├╝r einen zweiten Hund entschieden.

Zwischen Trauer und Vorfreude

Anfang 2018 war dann klar, dass Hazel im Herbst einen Wurf haben w├╝rde und ich habe mich ohne die Zustimmung meiner Eltern, auf die Liste f├╝r die Welpen-Interessenten setzten lassen, denn Frechheit siegt ja bekanntlich, oder etwa nicht? ­čśç Die Vorfreude bei mir war so gro├č und ganz nebenbei, wurde die Frage, wie ich meine Eltern ├╝berzeugen k├Ânnte immer gr├Â├čer, bis etwas geschah mit dem niemand gerechnet hatte. Cody wurde unheilbar krank.

Nach unserem letzten gemeinsamen Kreismeister-Titel im Fr├╝hjahr letzten Jahres, hatte ich mich dazu entschlossen, ihn in Sport-Rente zu schicken. Er war ein gro├čer schwerer Hund und ich wollte ihn nicht unsinnig durch zu viel Belastung im h├Âheren Alter kaputt machen, denn er sollt uns noch lange fit und gesund erhalten bleiben. Leider war dem nicht so, denn er bekam Lymphdr├╝sen Krebs und es ging ihm im Laufe des letzten Sommers immer schlechter.

Er bekam Chemotherapie und verschiedenen Medikamente, mit denen es zwar etwas besser wurde, aber das er nun nicht mehr viel Zeit hatte war uns allen leider klar. In dieser Zeit entschied sich meine Mutter daf├╝r, mir den Welpen zu erlauben, denn ihr war es wichtig, dass wir einen zweiten Hund aufnehmen und keinen neuen. Das h├Ątte sie wohl nicht ├╝bers Herz gebracht, was ich gut verstehen kann!

Und so verging die Zeit und ich war in einem komischen Gef├╝hlschaos gefangen, zwischen Trauer und Sorge um meinen geliebten gro├čen Hund und der absoluten Vorfreude und dem aufgeregt sein vor dem Zwerg der bald zu uns geh├Âren w├╝rde.

Einer der Stressigsten Tage meines Lebens

In der Zeit von Hazles Schwangerschaft und der Welpenzeit wurden wir von Nakoas Z├╝chterin super viel mit Bildern und Updates versorgt, weswegen ich von Anfang an das Gef├╝hl hatte, dabei zu sein. Die dadurch gesch├╝rte Vorfreude auf den Welpen, habe ich in diesen Wochen auch wirklich gebraucht, denn neben den vielen kr├Ąftezerrenden Tierklinik besuchen mit Cody, habe ich auch noch ganz nebenbei mein erstes Studium in den Sand gesetzt und Stand vor dem absoluten nichts.

Witzig ist allerdings, wenn ich mir das jetzt so ├╝berlege, dass ich, als die Geburt los ging, zu einer der letzten Pflichtveranstaltungen, die ich noch hatte, in der Uni war. Die Nachricht, dass es los gehen w├╝rde, kam vormittags und ich sa├č wirklich die ganze Zeit auf gl├╝henden Kohlen.

W├╝rde der richtige Bub f├╝r mich dabei sein?

Eine H├╝ndin w├Ąre leider in das Rudel meiner besten Freundin nicht integrierbar gewesen und kam f├╝r mich somit nicht infrage, da wir sehr viel Zeit dort verbingen. Dann kam der erste Welpe auf die Welt, ein R├╝de aber leider eine Totgeburt und sie konnten ihn leider auch nicht wieder reanimieren. In diesem Moment wurde ich immer nerv├Âser und machte mir auch ein wenig Sorgen um die Hundemama, denn es war ihr erster Wurf. Aber nein, es ging tats├Ąchlich weiter. Eine H├╝ndin, noch eine H├╝ndin und noch eine H├╝ndin kamen auf die Welt, alle lebend und gesund.

Die Nerven waren bei mir zum zerrei├čen gespannt. Ich stand im Labor der Uni, aber konnte mich null auf das Konzentrieren, was wir eigentlich machen sollten. Die Nachricht, dass noch ein Welpe unterwegs sei kam erst, als ich schon wieder auf dem Heimweg war und wohlgemerkt heulend in der S-Bahn sa├č, weil sich in diesem Moment alles einfach nur unfair und gemein f├╝r mich anf├╝hlte. Als dann aber irgendwann die Nachricht von Hazels Besitzerin, die bei der Geburt dabei sein durfte, kam, war ich erst verwirrt aber dann unendlich gl├╝cklich, denn auf dem Handy stand folgendes: “Nici, du musst auf Rot umsteigen aber der Bub ist toll!”

Rot war absolut nicht meine Wunschfarbe aber ein guter Hund hat keine Farbe. Mir vielen ungef├Ąhr 10000 Steine vom Herzen und die Verzweiflung wurde wieder etwas weniger. Etwas geschockt war ich als dann sp├Ąter die Nachricht kam das auch der zweite R├╝de (also Nakoa) auch nicht richtig atmend auf die Welt kam, sie haben ihn dann aber doch noch dazu animieren k├Ânnen.

Und dann begannen das Warten auf die Besuche bei den Welpen

Nach mehreren Besuchen, um den Zwerg etwas kennenzulernen, stand dann endlich der wichtigste Besuch ├╝berhaupt an, denn nun war es an der Zeit, dass sich die Hunde kennen lernen sollten. Cody durfte Nakoa also nun endlich kennenlernen. Also den gro├čen Hund ins Auto gepackt und losgefahren.

Bei unserer Z├╝chterin angekommen haben wir die zwei in einem Au├čenbereich zueinandergelassen und dann das unspektakul├Ąre erste Aufeinandertreffen beobachtet. Cody hat sich null f├╝r Welpen interessiert, also auch f├╝r Nakoa zu dem Zeitpunkt nicht. Der Zwerg dagegen wollte unbedingt, dass der gro├če Hund mit ihm spielt. Auf der einen Seite hatte ich mir das ganze spektakul├Ąrer vorgestellt und auf der anderen Seite war ich froh, dass Cody nicht total abgeneigt dem Welpen gegen├╝ber war. Damit war auch die letzte f├╝r mich wirklich wichtige Sache gekl├Ąrt, denn h├Ątte Cody total bl├Âd reagiert, w├Ąre der Welpe wohl nicht eingezogen. Aber so war alles geregelt und gekl├Ąrt und so konnte der Zwerg nur ein paar Wochen sp├Ąter einziehen.

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