❀ Gesunder Hund

Superfoods im Hundenapf

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Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung entstanden und beinhaltet Werbung.

Der neue Trend im Napf sind Superfoods und KrÀuter

Seit einiger Zeit hört man das Wort “Superfoods” auch immer stĂ€rker in Verbindung mit dem Hundefutter, was nicht groß verwunderlich ist, denn nicht nur wir Menschen profitieren von den Superfoods, auch unseren Hunden bekommen diese gut. Allerdings sind es bei den Hunden nicht so ganz dieselben wie bei uns Menschen, trotzdem sind auch die Superfoods fĂŒr Hunde voller wichtiger Vitamine und NĂ€hrstoffe und können die Gesundheit gut unterstĂŒtzen.

Ihr mĂŒsst fĂŒr diese Superfoods gar nicht lange aufwendig das Netz durchsuchen, denn viele werdet ihr im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt, oder in der freien Natur finden. Wenn ihr anfangt, eurem Hund eines der nachfolgenden Superfoods zu fĂŒttern, fangt bitte mit einer kleinen Menge an und steigert diese im Laufe der Zeit, aber nur, wenn ihr merkt, dass euer Hund dieses auch wirklich vertrĂ€gt, denn ihr wollt ihn ja unterstĂŒtzen und nicht schĂ€digen. Einige Hunde mĂŒssen sich erst langsam an diese Superfoods gewöhnen und brauchen daher eine kleine Testphase mit einer sehr geringen Dosierung. Viele dieser Superfoods werden als Kur empfohlen, denn wenn ihr diese regelmĂ€ĂŸig abwechselt, bekommt euer Hund immer wieder neue StĂ€rkung und die Abwechslung wird ihm gut tun. So können die Superfoods auch am besten wirken.

Zu den Superfoods gehören auch KrĂ€uter, welche sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit bei den Hundehaltern freuen. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn ob die KrĂ€uter beim Hund gesundheitsunterstĂŒtzend wirken, ist bislang noch nicht richtig erforscht und daher herrscht hier bei vielen Hundehaltern Uneinigkeit und Vorsicht. Einige KrĂ€uter können entzĂŒndungshemmend wirken und so bei bestimmten Krankheiten ganz gezielt eingesetzt werden. Außerdem gibt es immer öfter KrĂ€utermischungen fĂŒr Hunde im Laden zu kaufen, welche angeblich bei Dingen wie innerer Unruhe, Angst, Stress, Reisekrankheiten etc. helfen sollen. Auch hier ist die Wirkung nach wie vor ungeklĂ€rt und jeder sollte es fĂŒr sich selbst entscheiden, ob er es damit versuchen möchte. Bitte verfĂŒttert KrĂ€utermischungen bzw. KrĂ€uter niemals ohne vorher mit einem Tierarzt darĂŒber gesprochen zu haben, denn da dieses Thema einfach noch zu unerforscht ist, könnte hier auch einiges schief gehen und das wollen wir ja alle nicht.

Gesund und Lecker – Diese Superfoods solltet ihr kennen

Blaubeeren

Blaubeeren sind klasse Vitaminbooster und können ganz einfach zuhause selbst angebaut werden, wenn man einen Garten hat. Ihr blauer Farbstoff Anthocyan soll entzĂŒndungshemmend sein und eine antioxidative Wirkung beinhalten.

Himbeeren und Brombeeren

Himbeeren und Brombeeren findet man oft im Wald und kann diese auch im eigenen Garten ganz einfach selbst anbauen und ernten. Sie sind super lecker, werden beide gerne von Hunden gefressen und stecken voller Vitamine. Himbeeren enthalten ebenfalls die entzĂŒndungshemmenden und antioxidativen Anthocyane.

Hagebutten

Hagebutten sind wahre Vitaminbomben und besitzen zudem noch viele wichtige NĂ€hrstoffe, welche u.a. entzĂŒndungshemmend und antioxidativ wirken sollen. Allerdings ist zu beachten, dass der Vitamin-C-Gehalt bei Lagerung recht schnell abnimmt. Man gibt sie am besten als Hagebuttenpulver in der Herbst- und Winterzeit um das Immunsystem zu unterstĂŒtzen und ErkĂ€ltungskrankheiten so perfekt vorzubeugen. Dies kann als mehrwöchige Kur gegeben werden. Hier reichen bereits sehr kleine Mengen aus. Außerdem sind sie super bei Gelenkserkrankungen (bzw. bei rheumatischen Beschwerden).

Haferflocken

Haferflocken sind reich an vielen Vitaminen und können als PrĂ€biotikum den Darm des Hundes toll unterstĂŒtzen und aufbauen. Am besten eignen sich hier aber glutenfreie Haferflocken. Kocht die Haferflocken kurz im heißen Wasser auf, lasst sie etwas ziehen und wenn sie aufgequollen sind, können diese mit dem Futter vermischt werden. Aber Vorsicht, da die Haferflocken viele Kalorien besitzen.

HaselnĂŒsse

Man kann sie mit etwas GlĂŒck im eigenen Garten anpflanzen und ernten. Viele Hunde lieben sie. Sie sind reich an wichtigen NĂ€hrstoffen und Vitamin E sowie Mangan. Man gibt sie am besten fein gemahlen ins Futter. Wie der Mensch auch, können auch bei Hunden Allergien gegen NĂŒsse bestehen und die HaselnĂŒsse sollten wegen dem hohen Kaloriengehalt nur in kleinen Mengen gefĂŒttert werden.

Brokkoli

Brokkoli ist bei einigen Hunden sehr beliebt, sollte aber wirklich nur in einer sehr sehr kleinen Menge und nur gekocht oder gedĂŒnstet gefĂŒttert werden, da es sonst zu BlĂ€hungen und Durchfall kommen kann. Brokkoli soll entzĂŒndungshemmend und antioxidativ wirken und soll angeblich gegen Krebs vorbeugen können.

Löwenzahn

Löwenzahn wĂ€chst an vielen Ecken und kann ĂŒberall gepflĂŒckt werden, achtet aber darauf, dass es an einer Stelle gepflĂŒckt wurde, wo wenig Autos fahren, damit dieser so schadstofffrei wie möglich ist. Löwenzahn wirkt verdauungsfördernd und enthĂ€lt viele wichtige NĂ€hrstoffe. Es wirkt entzĂŒndungshemmend und antioxidativ, krampflösend und hilft bei chronischen Gelenkschmerzen. Aber aufpassen, denn Löwenzahn wirkt stark harntreibend, daher sollte man sich auf zusĂ€tzliche Gassitouren einstellen.

Leinsamen

Leinsamen sind ein kleines Wundermittel, um die Darmflora des Hundes ganz natĂŒrlich aufzubauen. HierfĂŒr sollten die Leinsamen aber unbedingt im heißen Wasser vorher eingeweicht worden sein. Sie liefern ĂŒbrigens wertvolle Omega-3-FettsĂ€uren.

Äpfel

Äpfel sind dank des Faserstoffes Pektin super zur UnterstĂŒtzung der Darmflora und dank des vielen Vitamin C auch ein toller Vitaminbooster fĂŒr das Immunsystem. Sie helfen bei Durchfall, ErkĂ€ltungen und sollen angeblich auch entzĂŒndungshemmend und antioxidativ sein. Äpfel bitte immer zerkleinern oder pĂŒrieren und ohne die Kerne fĂŒttern. Zur vollen Aufnahme der Vitamine und NĂ€hrstoffe etwas Öl hinzugeben. Bei Durchfall am besten warten, bis der Apfelbrei leicht braun geworden ist.

Brennessel

Brennnessel ist ein wahres Superfood, denn sie enthĂ€lt viele NĂ€hrstoffe und schwemmt Giftstoffe aus dem Körper. Sie wirkt entzĂŒndungshemmend und antioxidativ. Die Brennesel sollte stark zerkleinert gegeben werden, aber es gibt auch schon fertigt getrocknete BrennesselblĂ€tter zu kaufen.

MöhrengrĂŒn

Viele Hunde mögen das MöhrengrĂŒn nicht, da es recht bitter schmeckt, aber trotzdem sollte man es in einer kleinen Menge ruhig versuchen und anbieten, da es die Verdauung fördert und die Darmflora toll unterstĂŒtzt. Hier bitte aber mit einer sehr keinen Menge anfangen, damit es nicht zu Durchfall kommt.

Karotten

Karotten sind voller Vitamine und NĂ€hrstoffe und werden am besten gekocht oder gedĂŒnstet sowie zerkleinert gegeben. BerĂŒhmt ist die Morsche Karottensuppe, die toll bei Durchfall und Magen-Darm-Erkrankungen helfen soll. Möhren unterstĂŒtzen die Verdauung und bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Einige Hundehalter geben ihren Hunden gerne eine Möhre zum Knabbern. Das ist zwar eine tolle Idee, hat aber keinerlei gesundheitliche Wirkung, da die Möhren vorher nicht zerkleinert und mit Öl versetzt wurde. Dennoch ist sie ein gesunder und leckerer Snack fĂŒr zwischendurch.

Salbei

Salbei kann ganz toll zuhause im Topf oder im Garten angebaut werden. Es ist antioxidativ und hilft bei viralen und bakteriellen EntzĂŒndungen, sollte jedoch nicht in zu großen mengen verfĂŒttert werden. Am besten gibt man Salbei als Kur in Form von Tee.

Thymian

Auch Thymian kann super im Garten oder in einem Topf zuhause gepflanzt und geerntet werden. Es wirkt entzĂŒndungshemmend und sollte am besten als Tee bei ErkĂ€ltungen oder LungenentzĂŒndungen sowie Zwingerhusten gegeben werden. Bei Zwingerhusten verschafft es natĂŒrlich nur eine Linderung und hilft nicht, den Erreger zu bekĂ€mpfen.

Kresse

Die Kresse kann leicht zuhause gepflanzt und geerntet werden, im Supermarkt gibt es auch kleine Kressetöpfchen, die man ganz leicht direkt ernten kann. Kresse ist entzĂŒndungshemmend und wirkt antioxidativ auf den Organismus des Hundes. Da Kresse aber sehr scharf im Geschmack ist, verweigern ihn viele Hunde und/oder bekommen sogar Durchfall, daher sollte die Dosierung ganz klein sein und kann bei einer guten VertrĂ€glichkeit spĂ€ter erhöht werden.

KĂŒrbiskerne

Hier findet ihr die meisten sekundĂ€ren Pflanzenstoffe und ihr könnt sie zermahlen ins Hundefutter mischen. Sie haben einen hohen Fettgehalt und sind reich an Omega-FettsĂ€uren, die fĂŒr den Hund optimal sind. Sie sollen auch super bei mĂ€keligen Hunden sein und als Appetitanreger dienen, zudem sind sie stark entzĂŒndungshemmend.

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