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Über Hundekot und dessen Unterschiede

Der Hundekot

Der Kot oder auch gern Output genannt, des eigenen Hundes, geht jeden Hundehalter etwas an. Und da Kot eben nicht gleich Kot ist, sondern es hier viele kleine Unterschiede gibt, welche durchaus auf Krankheiten hindeuten können, möchte ich in diesem Beitrag darüber etwas aufklären und informieren.

Wie immer gilt, ich bin kein Tierarzt und habe meine Informationen durch eigene Recherche und Befragung meines eigenen Tierarztes zusammen gesammelt.

Hundekot gehört aufgehoben!!

Bevor ich meinen Beitrag beginne, möchte ich direkt eine Herzensangelegenheit loswerden und auf etwas hinweisen, dass eigentlich selbstverständlich sein sollte als verantwortungsvoller Hundehalter:

Bestimmt kennt ihr auch diese Hundehalter, die direkt unschuldig und nervös in die Luft starren oder sich nach rechts und links umdrehen, sobald der Hund sein Häufchen macht. Oftmals sind das genau die Leute, die diesen frisch gesetzten Haufen nicht wegräumen. Leider!! Denn was scheinbar immer noch sehr viele Hundehalter nicht wissen ist: Hundekot kann andere Hunde und Tiere krank machen! Über Hundekot können verschiedene Krankheiten und Parasiten übertragen werden und das kann nur durch das aufsammeln des Haufens vermieden werden.

Ich verstehe einfach nicht wie es sein kann, dass die Haufen immer mehr werden, da wir uns doch alle verantwortungsbewusste Hundehalter schimpfen, die Wert auf die Gesundheit des eigenen Tieres legen. Warum können viele dann nicht weiter denken und auch an die fremden Hunde aus der Nachbarschaft etc. gedacht werden. Warum wird scheinbar nicht darüber nachgedacht, dass die vielleicht durch den Kot des eigenen Hundes krank werden können? Und nicht nur Hunde, sondern auch freilaufende Katzen könnten dadurch krank werden.

Leider entdecke ich auch immer öfter Hunde, die auf Spielplätzen mitgenommen werden, die dort ihr Geschäft verrichten und der Haufen nicht weggemacht wird. Das macht mich dann richtig sauer, denn kleine Kinder wollen vieles gern ausprobieren, anfassen und möglicherweise wird das unbekannte dann auch in den Mund gesteckt, ich hab das leider alles schon beobachten können. Kleine Kinder haben noch kein gutes Immunsystem und können davon sehr krank werden und ggf. auch sterben. Also bitte liebe Hundehalter, räumt euren Hundehaufen immer weg und auch wenn der Hund im Busch oder mitten in den Wald macht, auch andere Tiere können davon sehr krank werden. Bitte nehmt Rücksicht und sammelt die Haufen auf, ganz egal wo diese liegen!

Von der Beschaffenheit des Hundekots

Spätestens wenn ihr diesen Beitrag zu Ende gelesen habt, wird euch klar werden, Hundekot ist nicht gleich Hundekot und kann ziemlich viel über die Gesundheit eures Hundes erzählen. Man sollte immer, wenn man den Hundehaufen aufsammelt einen kurzen Blick drüber schweifen lassen um sich Farbe und Konsistenz sowie Form und Beschaffenheit ansehen, um mögliche Veränderungen schnell feststellen zu können. Natürlich muss nicht immer direkt eine ernste Erkrankung hinter schlechtem Kot stecken und an manchen Tagen hat der Hund einfach auch schlechten Output, aber spätestens wenn der Kot über mehrere Tage schlecht und auffällig bleibt, sollte gehandelt und der Tierarzt aufgesucht werden, am besten mit einer Kotprobe, damit eine umfassende Untersuchung schnell erfolgen kann.

Man darf auch nie vergessen, dass Hundekot sehr stark vom Futter abhängig ist. Wenn ein Hund viel Obst und Gemüse bekommt, wie z.B. Karotten, so kommen diese am Ende wieder unverdaut raus, was eine große Kotmenge und viele orange oder bunte Stückchen im Kot mit sich bringt. Dies ist dann ganz normal. Daher sollte man nicht sofort in Panik verfallen, denn jedes Futter macht anderen Kot beim eigenen Hund und jeder Hund reagiert anders auf Marken und Futterart. Aber auch Magen-Darm-Erkrankungen können mal ganz normal sein und den Kot entsprechend verändern.

Wir sollte guter Hundekot aussehen und was gibt es für Auffälligkeiten?

Guter Kot

Der ideale Hundekot hat nur minimalen Geruch, fühlt sich normal fest an, lässt sich leicht eindrücken und zerfällt nicht beim aufheben. Zudem ist er meist hell- bis mittelbraun und sieht einfach auf den ersten Blick wirklich gut aus.

Schleimiger Kot

Hundekot, welcher mit einer Schleimhülle überzogen ist oder Teile dieser Schleimhaut beinhaltet wird oft unangenehm und vielleicht auch fettig riechen und kann glänzend aussehen. Oftmals kann der Kot hierbei auch vermehrt sein in der Masse, aber er kann auch nur ganz wenig sein. Ebenso kann die Festigkeit ganz verschieden sein. Diese Schleimhülle kann verschiedene Ursachen haben und nicht immer ein Grund zur Beunruhig dahinter stecken. Zum einen kann es sein, dass der Hund etwas gefressen hat, wogegen er eine Unverträglichkeit hat oder aber, es findet gerade eine Futterumstellung statt. Allerdings können auch Parasitenbefall und/oder eine Magen-Darm-Erkrankung dahinter stecken. Sollte der Kot länger als drei tage hintereinander diesen Schleim aufweisen, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Achtung: Sollte der Schleim Blut enthalten bitte direkt am zweiten Tag zum Tierarzt, bei einer großen Blutmenge bitte umgehend den Tierarzt aufsuchen.

Trockener Kot

Wer bei seinem Hund einen sehr trockenen Kot feststellt wird merken, dass dieser leicht zerbröselt, wenn man ihn aufhebt. Man kann ihn leicht auseinander nehmen, aber er zerfällt direkt und sieht innen sehr krümelig aus. Zum einen kann es sein, dass der Hund zu wenig getrunken hat, zum anderen können zu viele Ballaststoffe im Futter schuld sein. Aber auch Hunde die sich zu wenig bewegen, können unter trockenem Kot leiden und sogar Verstopfung davon bekommen.

Durchfall und breiiger Kot

Manche Hunde bekommen Durchfall und manche nur breiigen Kot. Beides kann auf Magen-Darm-Erkrankungen und/oder Unverträglichkeiten im Futter hindeuten. Aber auch ein Parasitenbefall ist nicht auszuschließen. Gerade wenn der Durchfall oder breiige Kot, länger als drei Tage andauert, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Wenn Blut oder auch Schleim im Spiel ist, gern direkt zum Arzt, da es sich hier um einen Parasitenbefall oder ein ernste Magenerkrankung handeln kann. Einige Hunde bekommen auch Durchfall als Nebenwirkung auf Medikamente oder wenn sie zu viel Gras gefressen haben.

Verstopfung

Wenn ein Hund häufiger unter Verstopfung leidet kann dies viele Ursachen haben. Zum einen kann der Kot überwiegend zu trocken sein oder der Hund hat zu viele Knochen gefressen. Aber auch eine Erkrankung im Verdauungstrakt kann dahinter stecken. Auch Medikamente können eine Verstopfung verursachen, ebenso wie zu viel gefressenes Gras. Aber auch andere Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt können eine Verstopfung auslösen. Nach zwei Tagen Verstopfung sollte der Tierarzt aufgesucht werden, da die Verstopfung sehr schmerzhaft für den Hund sein kann und möglicherweise Verletzungen mit sich bringen kann. Bei einer Blutung bitte sofort den Tierarzt aufsuchen, da hier eine Verletzung im Verdauungstrakt vorliegen kann.

Hausmittel bei Verstopfung und Durchfall

Wenn der eigene Hund mal unter Verstopfung oder Durchfall leidet, kann man diese mit Hausmitteln versuchen in den Griff zu bekommen. Sollten Durchfall und Verstopfung aber in sehr regelmäßigen Abständen immer wieder auftreten oder nur schwer in den Griff zu bekommen sein, so sollte direkt der Tierarzt aufgesucht und um Hilfe gebeten werden und die Finger von Hausmitteln gelassen werden.

Bei Durchfall helfen Morsche Karottensuppe und Flohsamenschalen sehr gut. Für die Suppe kocht ihr geschälte Karotten mindestens 2,5 Stunden. Je länger desto besser, da sich hier Zuckerstoffe lösen und den Darm des Hundes beruhigen können. Das ganze kann als Schonkost mit Reis und Huhn aber auch nur mit Reis oder komplett alleine gefüttert werden. Flohsamenschalen gibt es in jeder Drogerie und sollte nach Packungsbeilage verwendet werden. Für Durchfall gibt man die entsprechende Menge direkt auf das Futter und eine Wirkung tritt meist recht schnell ein.

Um gegen die Verstopfung zu arbeiten helfen ebenso Flohsamenschalen. Diese hierfür mit der angegeben Menge in Wasser, nach Packungsanweisung, aufweichen und dann ins Futter mischen. Aber Achtung, es könnte sein, dass der Hund hiervon dann kurzfristig Durchfall bekommt und die Wirkung sehr schnell einsetzt.

Form des Kotes

Es gibt viele verschiedene Formen beim Hundekot. Von kleinen “Hasenkötteln” bishin zu einer großen breiigen Masse die undefiniert daher kommt und nur schwer aufzuheben ist. Vom fettig aussehenden und glänzenden Kot bis hin zu ganz dünnem Kot, alles ist dabei uns muss vom Hundehalter immer ganz genau betrachtet werden. Eine andersartige Form muss nicht immer was schlimmes bedeuten und jeder Hund kotet anders, das hängt viel von Futter und Tagesstimmung ab.

Wichtig ist es, den Kot genau zu beobachten. Wenn Schleim oder sehr dünner Kot länger und/oder öfter auftreten sollte aber immer ein Tierarzt aufgesucht werden, da hier Erkrankungen vorliegen können.

Parasiten im Hundekot

Seit einigen Jahren hat die Zahl der an Giardien und Würmern erkrankten Hunden stark zugenommen und die Tierärzte sind seitdem sehr mit der Aufklärung hierüber beschäftigt. Oftmals wundern sich die Hundehalter der erkrankten Hunde dann, wie das sein kann, der Hund habe doch keinen Kot gefressen und war immer gesund. Leider geht das schneller als man denkt und eine Ansteckung kann auf verschiedene Arten ablaufen.

Wenn ein Hund an Parasiten wie Würmer und Giardien erkrankt ist, so ist er hochansteckend. Aber nicht nur für andere Hunde, nein auch Babys und ältere Menschen laufen Gefahr sich anzustecken, da es sich gerade bei Giardien um sogenannte Zoonosen handelt, welche auch von immunschwachen Menschen aufgenommen werden können und diese schweren Schaden anrichten können.

Nicht immer erkennen wir Hundehalter, dass unser Hund mit Parasiten infiziert ist, daher ist zum einen Vorsorge sehr wichtig, aber auch eine entsprechende Hygiene, wenn unser Hund an Parasiten erkrankt ist, denn nur so können wir andere Hunde und Menschen schützen. Eine gute Art der Vorbeugung ist, den Hund alle drei Monate auf Parasiten umfangreich zu testen. Hierzu sammelt der Hundehalter an drei Tagen hintereinander eine kleine Menge Kot, lagert diese im Kühlschrank, damit die Parasiten nicht sterben und lässt diese dann vom Tierarzt im Labor auf Würmer und Giardien überprüfen. Dies ist schnell gemacht und beim Tierarzt könnt ihr entweder nur auf Würmer, nur auf Giardien oder auf beides zusammen testen lassen. Die Kosten hierfür sind je nach Testumfang unterschiedlich hoch, aber es lohnt sich und man hat Gewissheit, ob der Hund aktuell gesund ist. Im Fall der Fälle kann der Hund direkt behandelt werden.

Es gibt auch weiterhin die Möglichkeit dem Hund alle drei Monate eine Wurmkur zu geben, jedoch belastet diese den Darm massiv und wird von vielen Hunden nicht gut vertragen. Entgegen vieler Annahmen mancher Hundehalter schützt die Wurmkur nicht, sondern würde nur bei einem aktuell bestehenden Wurmbefall möglicherweise helfen können. Jedoch können viele Wurmarten trotzdem nicht entdeckt oder behandelt werden, ebenso wie Giardien, da diese für das menschliche Auge nicht sichtbar sind und die normale Wurmkur nicht für alle Parasitenarten hilft.

Was man macht muss jeder Hundehalter für sich entscheiden, am besten lässt man sich von seinem Tierarzt über die ganzen Möglichkeiten genau aufklären und entscheidet dann. Wichtig ist aber überhaupt etwas zu tun, die Hundehaufen immer einzusammeln und bei möglichen Anzeichen auf Parasitenbefall schnell zu handeln.

Wie sich Parasiten aus dem Hundekot einfach verteilen können

Eine Ansteckung kann zum einen über direkten Kontakt an fremden Hundekot passieren. Also wenn ein Haufen, welcher kontaminiert ist, nicht weggeräumt wurde und der Hund hieran schnüffelt. Die Nase kommt in Kontakt mit möglichen Parasiten und durch ein Schlecken der Zunge über die Nase gelangen die Parasiten in den Hund, wo sie sich schnell bereit machen und vermehren. Darum ist es so wichtig, die Haufen immer direkt wegzuräumen.

Zum anderen kann eine Ansteckung direkt am Hund passieren, indem ein Hund am Po des anderen Hundes schnüffelt. Wenn der Hund von Parasiten befallen ist und er diese mit Kot ausscheidet, kann es durchaus passieren, dass am Po des Hundes oder am Fell diese Parasiten hänge bleiben und sich so direkt auf andere Hunde übertragen. Daher sollen befallene Hunde nach jedem Gassigang mit Kotabsatz den Popo mit Shampoo gewaschen bekommen. Zumal sie die Parasiten auch so ganz leicht in der Wohnung verteilen können und man die lästigen Untermieter nicht mehr los wird, es ist einfach ein kleiner Teufelskreis.

Aber dann gibt es da noch eine Möglichkeit und an diese denken nur die wenigsten, denn die meisten wissen nur, dass sich Parasiten auf liegen gebliebenen Haufen befinden können. Wenn ein Hund, der von Parasiten befallen ist, seinen Haufen im Gras absetzt, dann kann es vorkommen, dass die Parasiten am Gras hängen bleiben. Selbst wenn der Hundehalter den Haufen seines Hundes direkt aufhebt, kann es also sein, dass die Parasiten direkt Kontakt zum Gras hatten und dort welche hängen geblieben sind. Nun warten die Parasiten also im Gras auf neue “Wirte”. Dies können andere Hunde sein, die durchs Gras laufen, schnüffeln etc. Schnell sind die Parasiten im Hundekörper. Aber noch etwas kann passieren. Wenn nun ein mensch nur das mit Parasiten kontaminierte Gras läuft, können diese an seinen Schuhsohlen haften bleiben und der Mensch trägt diese damit durch die Gegend und bringt sich diese sogar mit nach Hause, wenn er mit den Schuhen in die Wohnung tritt.

Gerade Giardien können draussen lange überleben, auch bei hoher Hitze, regen oder starker Kälte. Daher sollte man immer schnell sein, wenn der Hund seinen Haufen macht, aber so ganz verhindern, wird man es leider nie können. Ich finde es aber wichtig, auch auf diese Art der Übertragung hinzuweisen, da man sich durchaus oft fragt, woher die Dinger kommen, da man den Hund an keinem Kot häufen schnüffeln lässt.

Die bunte Farbauswahl vom Hundekot

Der ideale Hundekot ist, wie bereits erwähnt in der Regel hell- bis mittelbraun. Zudem sollte er nicht groß riechen oder keinen unangenehmen Geruch verteilen. Wie bereits oben schon erwähnt, kann nicht nur die Form und der Geruch vom Futter abhängig sein, sondern auch die Farbe. Also macht euch keine großen Gedanken und beobachtet den Kot für 1-2 Tage. Vielleicht habt ihr ja auch sofort die Lösung im Kopf, z.B. bei der Fütterung von Karotten etc. Allerdings weist die Farbe des Hundekots sehr gut auf mögliche Erkrankungen des Hundes hin. Solltet ihr über mehrere Tage hintereinander und/oder die entdeckte Farbe im Hundekot immer auftreten auftreten, so sucht bitte einen Tierarzt auf, am besten mit einer Kotprobe, damit schnell gehandelt werden kann.

Übrigens kann es auch mal sein, dass der Hund kleine Körner im Hundekot hat. Das könnte neben Bestandteilen des Futters (z.B. Hirse) auch Müsli oder Vogelfutter sein, was euer Hund draußen vielleicht aufgenommen hat. Dies ist dann unbedenklich. Allerdings könnten kleine reiskornähnliche Bestandteile auf Würmer hindeuten. Wenn ihr also keinen Reis füttert, solltet ihr das untersuchen lassen.

Auch ein Hundekot, der in seinen Farben bunt gemixt oder gemasert aussieht, kann durchaus mal vorkommen. Dies passiert oft, wenn mehrere Proteinquellen vermischt werden, wie z.B. Fisch und Rind. Da hier verschiedene Farben beim Futter vorliegen, kann das auch den Kot betreffen. Dies ist kein Grund zur Sorge. Wenn ihr aber Blut im Kot entdeckt, es kann auch nur ein paar Tropfen sein, solltet ihr dies ernst nehmen und schnell mit eurem Tierarzt sprechen.

Schwarzer Hundekot

Schwarzer Hundekot kommt z. B. vor, wenn ein Hund beim Barfen z.B. viel Milz gefressen hat, da es sich um ein sehr blutiges Organ handelt. Aber auch, wenn euer Hund von euch Blut ins Futter gemischt bekommt kann schwarzer Kot auftreten. Ebenso können Nahrungsergänzungsmittel oder Snacks, die Aktivkohle beinhalten den Kot verfärben. Wenn ihr dies als Lösung erkennt, so braucht ihr euch keine Gedanken machen.

Gefährlich wird es aber, wenn ihr keine Lösung finden könnt, da hier eine innere Blutung vorliegen kann. So können der Magen-Darm-Trakt aber auch Speiseröhre sowie Dünn- und Dickdarm betroffen sein. Solltet ihr eine innere Blutung des Hundes vermuten, fahrt bitte umgehend zum Tierarzt. Wenn ihr unsicher seid, ruft bitte einmal vorher an, er kann euch sagen, was zu tun ist.

Gelber Hundekot

Zum einen kann Obst und Gemüse den Kot gelb verfärben, was ungefährlich wäre. Solltet ihr kein Obst und Gemüse füttern und euer Futter auch nicht davon beinhalten (machendes Nassfutter hat durchaus Obst und Gemüse) können entweder ein Parasitenbefall oder Lebererkankungen vorliegen. Aber auch mit der Galle oder Bauchspeicheldrüse könnte etwas nicht in Ordnung sein und sollte dringend ärztlich überprüft werden. Bitte wartet auch hier nicht zu lange ab und falls ihr unsicher seid, wie lange ihr warten solltet, fragt bitte direkt bei eurem Tierarzt nach.

Grüner Hundekot

Hunde lieben es Gras zu fressen und dies kann den Kot natürlich Grün färben. Aber auch Gemüse und Obst kann den Kot grün verfärben, was beides ungefährlich ist. Jedoch kann grüner Kot auch für ein Problem mit der Galle hinweisen und ihr solltet in diesem Fall bitte einen Tierarzt kontaktieren.

Grauer und weißer Hundekot

Wenn ihr grauen und/oder weißen Hundekot entdeckt, so kann dies auf eine Fütterung von zu vielen Knochen hindeuten. Das nennt man dann Knochenkot. Oft liegt hier eine Verstopfung vor. Manchmal könnt ihr auch kleine Knochenteile erkennen.

Grauer Kot kann aber auch auf Probleme mit der Galle oder auf Organschäden und ernstzunehmende Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hindeuten. Wenn der Kot grau und zugleich sehr fettig erscheint, sollte ein Tierarzt direkt aufgesucht werden, da hier ein Pankreas-Problem vorliegen könnte.

Weißer Kot, kann zudem auch auf auch eine gestörte Fettverdauung sowie Gallen- und Bauchspeicheldrüsenprobleme hinweisen. Bitte geht hier schnell zum Tierarzt, damit eurem Hund schnell geholfen werden kann.

Oranger und roter Hundekot

Bei orangem und/oder rotem Hundekot können wieder Obst und Gemüse für eine Verfärbung schuld sein. So z.B. bei Rote Beete oder Karotten im Futter. Eine orangene Verfärbung kann aber auch auf mögliche Parasiten und/oder Probleme mit Galle und Bauchspeicheldrüse sowie anderen entzündlichen Erkrankungen hinweisen.

Ist der Hundekot rot verfärbt so kann es sich durchaus um Blut handeln. Hier sollte man genau hinsehen. Wenn das Blut hellrot ist, so handelt es sich um recht frische Blut und bei dunklem Blut, um älteres Blut. Bei Blut im Kot sollte immer direkt ein Tierarzt kontaktiert werden, besprecht bitte ob ihr vorbei kommen sollt, da Blut im Kot diverse Gründe haben kann, die durchaus schlimm werden können.

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