đŸŽ€ Hundemenschen unter sich

Was ist nur los mit meiner Emmy?

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Dieser Gastbeitrag wurde von der lieben France geschrieben und beinhaltet daher Werbung.

Hallo – Das sind wir

Hallo mein Name ist Francy und seit 7 Jahren begleitet mich meine Jack Russell Mix HĂŒndin Emmy. Wir kommen aus dem schönen Mecklenburg Vorpommern. Emmy und ich sind viel unterwegs, Spaß und Spiel steht immer im Vordergrund, dies könnt ihr euch gerne auf unsere Instagramaccount “francy_emmy_” anschauen. 

Warum möchte ich euch von uns erzĂ€hlen? 

Unser Leidensweg begann schon als Emmy noch ein Welpe war, aber vorab eine kleine EinfĂŒhrung:

Emmy kam mit 10 Wochen zu mir. Ihre Herkunft ist mir bis heute ein RĂ€tsel, nein keine Angst sie ist nicht vom Himmel gefallenđŸ€Ł. Meine erste eigene Wohnung hatte ich gerade bezogen und der Wunsch, besser gesagt mein grĂ¶ĂŸere Traum, wurde nun war. Mein eigener Welpe wĂŒrde nun bald einziehen. Ich schaute mich erst in Tierheimen um, aber so wirklich war kein passender Vierbeiner dabei. So begann ich die Suche auf eBay Kleinanzeigen. Ein Bild eines kleinen 7 monatigen Mischlings erweckte mein Interesse und ich meldete mich auch bei der Dame.

Sie teilte mir mit das der kleine Wuschel nicht mehr da war, sie hĂ€tte aber noch Jack Russell Mix Welpen die gerade Mal geboren sind. Mein Interesse wurde immer mehr geweckt und somit tauschten wir Daten und Bilder aus. Ich sah auf dem Bild zwei sĂŒĂŸe, kleine, unschuldige Welpen. Beide zuckersĂŒĂŸ aber links der kleine schwarz weiße Welpe hatte mich angesprochen und so wurde schnell ein Treffen ausgemacht.

Dort angekommen, kamen uns zwei aufgeweckte, freche Hunde entgegen, gefolgt von dem erwachsenen Hund der laut Besitzerin die Mutter der Kleinen war. Schnell wurde uns klar das dies irgendwie nicht stimmte, da die Mutter komplett anders aussah wie die Welpen, der Vater der Kleinen war der Hund einer Freundin von ihr. Die kleine Maus schlich sich von Minute zu Minute mehr in meinen Herz. Umso lĂ€nger ich sie ansah, mich mit ihr beschĂ€ftigte spĂŒrte ich, sie ist mein Hund. Daraufhin unterschrieb ich den Kaufvertrag und verließ die Wohnung mit einem LĂ€cheln aber auch weinend, da ich die Maus noch ein Monat da lassen musste. Am 14.1. 2015 war es nun soweit und ich nahm meine Emmy mit nach Hause. Die erste Stunde bei mir in der Wohnung und Emmy tobte und spielte mit mir als ob wir uns schon ewig kannten. 

Nun kam aber das Dinge! 

Ich merkte schnell, dass Emmy nicht zunahm und auch viel erbrochen hatte. Ab zum Tierarzt. Da unsere Praxis wechselnde TierĂ€rzte hatte, war es zum Anfang natĂŒrlich nicht leicht, eine feste Diagnose zu stellen. Wir hatten einen Futterwechsel, was zumindest fĂŒr ein paar Monate das spucken unterbrach, aber noch immer nahm sie nicht zu. Die TierĂ€rzte schoben es auf ihre aktive Art und meinten nur wir mĂŒssten es beobachten. Wir versuchten sie mit Baby-GlĂ€schen aufzupĂ€ppeln, aber auch das erbrachte kein Erfolg. Die Jahre vergingen und das Problem bestand noch immer, Emmy entwickelte sich dennoch gut. Trotzdem wusste ich, es stimmt was nicht. Jedes Mal beim Tierarzt hörten wir Magen-Darm-Infekt, oder nervöser Magen. Die Spritzen gegen Spucken half und wir hĂ€tten dann wieder einige Wochen bis hin zu einigen Monaten Ruhe, bis es wieder los ging. 

Viele Schlaflose NĂ€chte!

Ihr Spucken verschlechterte sich zunehmend, ich wurde immer besorgter und nervöser, was ihr euch sicherlich vorstellen könnt. Oft war die Nacht sehr frĂŒh zu Ende, da Emmy spuckte und sichtlich Schmerzen hatte. Sie fing an Blut zu spucken. Die Zeit bis der Tierarzt auf machte war die Hölle, gefĂŒhlt habe ich jede Minute auf die Uhr geschaut. Endlich kurz vor 8. Den kleinen sichtlich erschöpften Junghund rein ins Auto und ab los zum Arzt. Zwei Leute standen vor uns und ich betete das sie nicht lange im Behandlungsraum brauchten. Mal wieder lief ein anderer Tierarzt da herum. Segen oder Fluch das wĂŒrde ich wohl bald erfahren. 

Der neue Tierarzt!? 

Ich stellte Emmy vor und erklĂ€rte ihm auch, dass wir schon gute 5 Jahre mit diesem Problem lebten. Der Tierarzt blickte mich verwundert an und das erste Mal merkte ich, wir werden wahr genommen. Er stellte viele Fragen zu ihrer Herkunft, was sie zum fressen bekommt , wie Emmy sich vor und nach dem spucken verhĂ€lt. Ich merkte eine kleine Erleichterung bei mir, dennoch blieb ich skeptisch. Er nahm Blut ab, was die anderen TierĂ€rzte in den Jahren davor nicht taten. Auch ein Röntgenbild wurde angefertigt. Ihr könnt euch mit Sicherheit vorstellen wie ich mich beim warten auf die Ergebnisse fĂŒhlte. 


Nach einer halben Ewigkeit kam dann das Ergebnis. Ihre BauchspeicheldrĂŒse war hochgradig entzĂŒndet. Okay tief durch atmen es ist kein Weltuntergang, sagte ich zu mir selbst. Wir bekamen Medikamente und ein spezielles Futter. Es trat auch eine Verbesserung ein, aber so sehr freute ich mich nicht, denn wir hatten das ja öfters, eine Zeit ist alles super und dann geht es von vorne los. 

Kommt nun die Gewissheit? 

Mitten in der Nacht kam dann dieses GerĂ€usch, was ich seit Monaten nicht hörte, wieder zurĂŒck. Sofort sprang ich aus dem Bett um sauber zu machen und nach ihr zu schauen. Ihr Allgemeinzustand war sehr schlecht und sie hörte nicht auf zu spucken. Meine Eltern informierte ich darĂŒber und auch sie waren voller Sorge was mit der kleinen Maus nur los sei.

Voller Panik versuchte ich meine Kollegin zu erreichen, da ich eigentlich SpĂ€tdienst gehabt hĂ€tte, aber Emmy in dem Zustand alleine zu lassen, wĂ€re grob fahrlĂ€ssig gewesen. Meine Kollegin sprang sofort fĂŒr mich ein und ich bin ihr heute noch so Dankbar. Der Zeiger der Uhr stand kurz vor 8 Uhr, also ab ging es zur Praxis. Die Angestellten dort schauten uns schon mitleidig an. Emmy, die den Tierarzt abgrundtief hasste, was ich ihr nicht verĂŒbeln kann, saß zitternd in meinen Arm, als wir aufgerufen wurden. Nach kurzer ErklĂ€rung der Symptome und voll spucken des Behandlungstisches, wurde sofort wieder Blut abgenommen. Schweißgebadet und mit TrĂ€nen in den Augen saß ich nun wieder im Wartezimmer. Die Minuten vergingen im Sekundentakt, dann endlich wurden wir aufgerufen.

Was ich dann zu hören bekam versetzte mir ein Stich ins Herz. Ihre Leber ist geschĂ€digt und Emmy vergiftet sich selber. Sofort wurde ihr eine Infusion angelegt, 15 Minuten lang saßen wir nun da, in meinen Arm diesen sĂŒĂŸen, kleinen Hund, der die Welt nicht verstand, was und warum wir immer hier sind und was mit ihr geschah. Trotz allem war sie immer eine liebe und ließ alles mit sich machen ohne jegliche Aggression. 3 Tage hintereinander mussten wir in die Praxis, um die 15 minĂŒtigen Invasion abzuholen. An ihrem Körper bildeten sich Beulen, was aber normal war. Emmy tat mir jedes mal so leid, dass ich mit TrĂ€nen in den Augen die Praxis betrat und auch wieder verließ. Zum 4 Mal wurde das Futter nun umgestellt. 

Der beste Tag in meinen Leben 

Am ganzen Hund merkte man von Tag zu Tag, dass es ihr sichtlich besser ging. Zuversichtlich bin ich zur Nachkontrolle zum Tierarzt gefahren. Seit Monaten hatte Emmy nicht mehr gespuckt, der ganze Hund strahlte nur so vor Lebenslust, ihr Fell wurde weicher und unterm Bauch wo sie immer nackt war, wuchs nun endlich ihr Fell. Der Tierarzt nahm noch mal Blut ab und das Ergebnis war endlich super. Ihre Werte sind komplett zurĂŒck gegangen. Emmy ist nicht gesund! Wir wissen aber nun wie wir die Krankheit im Griff bekommen. Emmy darf absolut nix anderes fressen außer ihr Spezialfutter. Mal ein StĂŒck Apfel, Gurke oder Möhre ist in Ordnung aber wirklich nur ein Mal in der Woche, da ihre Leber sich nicht selbst entgiften kann. Ihr Spezialfutter enthĂ€lt ein Enzym was ihre Leber braucht. Ich bin so ĂŒberglĂŒcklich das Emmy nun ihr Leben genießen kann. 

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