­čÄ▓ Freizeitspa├č

Wir backen Hundekekse

Werbung

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der dogtisch Academy entstanden und wird aufgrund der eingebauten Links als Werbung bezeichnet.

Lasst uns Kekse backen

Ich glaube, kein Hund kann Leckerlis oder guten Hundekeksen Wiederstehen. Irgendwie ist jeder Hund den ich bisher kennen gelernt habe, eine richtige kleine Naschkatze. Und es gibt ein sehr gro├čes Angebot an Hundekeksen und Leckerlis auf dem Markt. Aber der Trend geht ganz klar zum selber backen, denn backen macht nicht nur gro├čen Spa├č, nein, so wissen wir Hundehalter auch wirklich ganz genau, was in den Keksen f├╝r unsere Fellnase drin steckt und somit f├╝hlt sich das “Naschen erlauben” irgendwie gleich viel besser an. Damit auch ihr tolle Hundekekse backen k├Ânnt, habe ich in Zusammenarbeit mit der dogtisch Academy diesen Beitrag verfasst.

Ich gebe euch einige kleine Tipps und auch jede Menge Infos rund um das backen von Hundekeksen und einen Einblick in das Thema Hundeleckerli. Wer danach noch mehr erfahren m├Âchte, sollte unbedingt die Seite der dogtisch Academy besuchen, denn hier wartet ein Gratis Kurs zum Hundekekse backen, der richtig viel Spa├č macht.

Eine kleine Einf├╝hrung

Der Markt ist voll von Leckeres und Hundekeksen, also warum sollte ich als Hundehalter dann selber Hundekekse backen? Diese Frage ist eigentlich ganz einfach beantwortet, denn nur wenn wir selber backen, wissen wir wirklich zu 100% was in den Keksen drin ist. Nat├╝rlich kann man sich die Deklaration auf der Verpackung ansehen, aber so wirklich zu 100% sicher k├Ânnen wir uns dann ja trotzdem noch nicht sein. Und meistens findet man auch immer irgendetwas, was wir nicht in den Keksen drin haben m├Âchten. Gerade bei Allergikerhunden ist dies ein sehr wichtiger Punkt.

Auch ich habe zwei sehr spezielle Hunde zuhause, die sehr viele Allergien haben, und so kann ich eben nicht jedes Leckerli f├╝ttern, was es im Laden zu kaufen gibt. Die Auswahl ist mit den Jahren f├╝r meine beiden immer kleiner geworden.

Auch wenn wir nur von Leckerlis und/oder Hundekeksen sprechen, so m├Âchte ich trotzdem, dass diese einige Kriterien erf├╝llen. Hierzu geh├Âren Dinge Zuckerfrei, nur bestimmte Proteinquellen m├Âglich, kein Fett oder ├ľl anderer Tiere welche Allergien f├Ârdern w├╝rden (in vielen Dingen ist oft Gefl├╝gelfett enthalten, auch bei Allergikersorten), auf Kr├Ąutermischungen kann ich auch verzichten und auch auf billige ├ľle. Hier wird jeder Hundehalter seine ganz eigenen Anspr├╝che an Leckerlis und Keksen f├╝r seine Fellnase haben und wissen, dass Leckerli nunmal nicht gleich Leckerli ist.

Reva liebt selbst gebackene Hundekekse

Eine kleine Snacklehre

Aber was ist eigentlich ein Leckerli und was unterscheidet es von Snacks? Und wie war nochmal das mit dem Abzug von der t├Ąglichen Futterration?

Wir haben zum einen das Hauptfutter, welches die Hauptmahlzeiten einnehmen sollte und je nach gew├Ąhlter Futterart aus Trockenfutter, B.A.R.F., Nassfutter oder ├Ąhnlichem besteht. Dies dient wirklich als Mahlzeit und sollte ausgewogen sein und ├╝ber die n├Âtigen Mineralstoffe und N├Ąhrstoffe verf├╝gen, die der Hund ben├Âtigt.

Dann haben wir Leckerlis und Kekse, welche gekauft oder eben selbst gebacken sein k├Ânnen. Diese dienen der Belohnung des Hundes und sollten daher sparsam gegeben werden. Erst wenn die Leckerlis oder Kekse 20% der Hauptf├╝tterung ├╝bersteigen sollten sie von der Tagesration des Hauptfutters abgezogen werden. Nat├╝rlich kann man Leckerlis und Kekse im Training als Belohnung einsetzen, aber man sollte dann wirklich die Menge im Blick behalten. Auch wenn wir Menschen denken, dass wir dem Hund damit etwas Gutes tun und ihm unsere Liebe zeigen, ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der Hund dies versteht und es als Liebesbeweis ansieht, wenn er von uns mit “S├╝sskram” vollgestopft wird. Bei Hunden die zu ├ťbergewicht neigen ist ohnehin Vorsicht geboten und Leckerlis nur sehr sparsam gegeben werden.

Und dann w├Ąren da noch die allseits beliebten Kausnacks welche nicht selten aus getrockneten Ohren oder Rinderkopfhaut bestehen. Wir haben aber hier unterschiede zu betrachten. Zum einen gibt es getrocknetes Fleisch oder Fleischstreifen als Kausnack, dies ist super, kann die Zahnreinigung unterst├╝tzen und kann in der Regel gut verdaut und verwertet werden. Ebenso k├Ânnen Knochen zur Zahnreinigung und als Snack gegeben werden, gerade bei den Hundehaltern die Barfen stehen Knochen ohnehin regelm├Ą├čig auf dem Speiseplan.

Und dann w├Ąren da noch die getrockneten Ohren und Kopfhautplatten, Sehen etc. die oftmals als Naturkausnack angeboten werden. Wer diese kauft sollte sich bewusst sein, dass er hier getrocknetes Bindegewebe an seinen Hund verf├╝ttert und diese bei Hunden mit sensiblen Magen eine enorme Inbalance des Magen-Darm-Traktes ausl├Âsen k├Ânnen. Die Folgen k├Ânnen Durchfall, ├ťbers├Ąuerung, Erbrechen und auch Verstopfung sein. Nat├╝rlich gibt es auch Hunde die solche Snacks gut vertragen, aber man muss sich immer bewusst sein, dass die Menge entscheidend ist und eine Inbalance immer auftreten kann. Zudem sollte man bei diesen Produkten auf die Qualit├Ąt achten und die Finger von billiger Ware aus dem Ausland lassen. Auch Hunde die gesundheitliche Probleme wie z.B. mit den Nieren haben sollten diese Produkte nicht verzehren, da hier der Piktin und Nitritgehalt sehr hoch ist.

Bei der Verwitterung von all diesen Kausnacks sollte die Futtermenge auf jeden Fall von der Hauptnahrung abgezogen werden, au├čer es handelt sich wirklich um Mini-Mengen. Denn gerade der Fettgehalt sowie Proteingehalt ist bei getrockneten Dingen sehr hoch.

Diese Kekse landen gleich im Ofen

Lasst uns backen

Wenn wir uns nun entscheiden f├╝r unseren Hund zu backen, gibt es jede Menge Rezepte. Ganz gleich ob es sich um eine Hundetorte oder um Hundekekse oder Leckerlis handelt, sollten wir immer die Zutatenliste im Rezept beachten. Es gibt viele Rezepte die f├╝r Allergiker nicht geeignet sind, aufgrund von Eiern oder Getreide. Es gibt im Internet aber eine Vielzahl von tollen Rezepten. Und ich kann euch den oben erw├Ąhnten Gratis Backkurs der Dogtisch Academy sehr empfehlen, denn hier bekommt ihr neben einer tollen Einf├╝hrung wirklich tolle Rezepte vorgestellt f├╝r schmackhafte Hunderiegel, Leckerlis, Keksen und einer klasse Geburtstagstorte f├╝r euren Hund.

Besonders toll eignen sich Rezepte mit N├╝ssen oder Obst und/oder Gem├╝se, denn hier backt ihr leckere Dinge die nebenbei voller Vitamine stecken. Und ja, nat├╝rlich verlieren Obst und Gem├╝se beim Backen einen Teil ihrer Vitamine aber eben nur einen Teil und N├╝sse z.B. erhalten ihre volle Kraft der Vitamine trotz des Backens. N├╝sse geben Kraft und Power und Obst l├Ąsst einen frischen Geschmack entstehen.

Ich pers├Ânlich nutze gern Rezepte die fruchtig sind, denn das lieben meine beiden Fellnasen sehr. Mit Mehl haben sie kein Problem und ich greife zudem gern zu Babygl├Ąschen in Bioqualit├Ąt, da ich nur kleinste Mengen backe und dann nichts wegwerfen muss.

Sucht euch also ein Rezept raus, besorgt euch die Zutaten und legt los. Viele Rezepte sind in einer Keksdose die luftdicht verschlossen wird, l├Ąngere Zeit haltbar, einiges muss direkt verzehrt werden und einiges im K├╝hlschrank aufbewahrt werden, hier solltet ihr also gut aufpassen.

Ich nutze ein Keksglas zum Aufbewahren

Mein Lieblingsrezept

Da ich es gern einfach und schnell habe, ist mein Lieblingsrezept super einfach und besteht aus nur wenigen Zutaten. Ihr braucht lediglich

  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • 2 Gl├Ąser Babynahrung in Bioqualit├Ąt “M├Âhre und Kartoffel”
  • 2 Essl├Âffel Erdnussbutter
  • bei Bedarf etwas Honig

Da es sich bei diesem Rezept um Ausstechkekse handelt, brauchen wir zudem Keksausstecher. Dann heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.

Das sind unsere Zutaten f├╝r dieses Rezept

Nun vermengt ihr ganz einfach alle Zutaten miteinander, bei Bedarf noch etwas mehr Mehl hinzugeben und alles solange miteinander verkneten, bis nichts mehr klebt und alles gut vermengt ist. Mehr solange hinzugeben, bis nichts mehr klebt, also vorsichtig mit der Mehlmenge umgehen, da sonst schnell zuviel Mehl drin sein k├Ânnte.

Danach rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfl├Ąche aus und stecht die Kekse mit den Formen aus. Dann legt ihr die ausgestochenen Kekse auf ein Backblech welches mit Backpapier ausgelegt wurde und ab in den Ofen, so lange bis sie Crunchy sind. Entscheidet hier bitte nach dem Bedarf und Vorlieben eures eigenen Hundes. Bei mir reichen ca. 15 Minuten auf 150 Grad.

Die Kekse dann gut ausk├╝hlen lassen und in einem Keksglas luftdicht verschlie├čen. So halten sie dann bis zu 2 Wochen. Guten Hunger und viel Spa├č beim Backen.

Vielleicht gef├Ąllt dir ja auch dieser Blogbeitrag...